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Ausgabe 12/2016

Einleitend ein kurzer Dialog zwischen Tower und Cockpit:
Pilot: Tower,request permission to enter zone XY.
Tower: Negative!
Pilot: Did you say negative?
Tower: Affirmative.
Pilot: Understood affirmative. I will call you leaving the zone.
Das Positive vorab: Der Pilot hat sich überhaupt via Funk gemeldet. Häufig sind gerade VFR-Piloten eher zurückhaltend, wenn es darum geht, die ATC zu kontaktieren. Nebst mangelhafter Flugvorbereitung, Ablenkung und Unachtsamkeit einer der Hauptgründe für Luftraumverletzungen. Und davon hat Skyguide im vergangenen Jahr sage und schreibe 359 registriert! Gegenüber 2014 eine Zunahme von über 50 Prozent. Allein im Gebiet des Flughafens Zürich sind 117 Mal Flugzeuge unerlaubt in den kontrollierten Luftraum eingedrungen. Dass allerdings schon eine kleine Unaufmerksamkeit zu einer Luftraumverletzung führen kann, hängt unmittelbar mit einer anderen Tatsache zusammen. «Es herrscht Dichtestress am Schweizer Himmel», ist Verkehrsministerin Doris Leuthard überzeugt – und beauftragte das BAZL mit der Neugestaltung der Strukturen des Schweizer Luftraums. Ein «Jahrhundertprojekt» nannte sie das Unterfangen anlässlich des diesjährigen Luftfahrtkongresses (Beitrag ab Seite 14). Das Flickwerk über den Wolken samt seiner Symptombekämpfung soll einem «clean sheet approach» Platz machen. «Wir werden versuchen, den verschiedenen Interessenten den optimalen Raum zu bieten», bekräftigt die Magistratin. Allerdings liege es an den einzelnen Nutzern, von maximalen Forderungen abzusehen. «Sie müssen allenfalls geographisch mehr Flexibilität zeigen.» Man ahnt, was dies für die General Aviation bedeuten könnte, auf deren Konto rund 70 Prozent der Flugbewegungen im Schweizer Luftraum gehen. Die Position des Aero-Clubs ist klar: Generalsekretär Yves Burkhardt begrüsst zwar grundsätzlich den eingeschlagenen Weg; «einseitige, ausschliesslich zu unseren Lasten gehende Luftraumanpassungen werden wir aber nicht akzeptieren.» Sagts, und verweist einmal mehr auf die Bedeutung der Allgemeinen Luftfahrt; immerhin ist das Cockpit eines Kleinflugzeugs die Basis praktisch jeder Pilotenlaufbahn. «Ein weiterer Schwund an initial ausgebildeten Piloten würde die gesamte kommerzielle Airline-Branche vor grösste Probleme stellen.» Intelligente Lösungen sind gefragt – solche, die das Antasten des eigenen Lebensnervs per se ausschliessen.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Eiskalt über den Atlantik

Einen «Vereinsausflug» der etwas anderen Art unternahm im vergangenen Sommer Albis Wings. Zwei Mal flog Cheffluglehrer Markus Walz mit insgesamt fünf Teilnehmern ab Hausen ins kanadische Montréal und wieder zurück. Zwei abenteuerliche Reisen. Mit einer minutiösen Planung und viel Enthusiasmus im Gepäck wurde gestartet. Zurück kamen die Piloten mit zahlreichen Erlebnissen, unvergesslichen Momenten und um einige Erfahrungen reicher. Eine Geschichte mit Fortsetzung.

Seite 19


Winterquartier für einen «Storch»

Die französischen Morane Saulnier-Werke stellten einen Fieseler Storch in Lizenz als «Criquet» – die Grille – her. «Erdacht» hatte das Flugzeug der Deutsche Gerhard Fieseler im Jahr 1936. Die Maschine mit der Serien-Nummer 680 und Baujahr 1947 wird nun in Polen komplett restauriert.

Seite 22


Fokker prägten Anfangszeit der Balair und die erste Flotte der Swissair

Nach der Übersiedlung von Deutschland nach Holland nach dem Ersten Weltkrieg begann Fokker mit dem Serienbau ziviler Flugzeuge für den Luftverkehr. Das erste Modell war der Fokker F.II mit einer geschlossenen Kabine für vier Personen. In der Schweiz flogen Balair, Ad Astra und Swissair mit Fokker-Flugzeugen.

Seite 24

Spring doch mal aus dem Zeppelin

Die Deutsche Zeppelin-Reederei (DZR) entwickelt immer wieder neue Marketingstrategien – so auch mit Besuchen in der Schweiz –, um das Interesse an dem einzigartigen Luftfahrzeug zu wecken. Mit dem Absetzen von Fallschirmspringern öffnet sich nun ein vollkommen neues Geschäftsfeld.

Seite 28
 
   
   
   
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