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Ausgabe 2/2017

Mit dem Hinschied des 102-jährigen Hans Giger ist einer der letzten Schweizer von uns gegangen, der den Zweiten Weltkrieg als Erwachsener miterlebt hat – hautnah als Zeitzeuge. Denn Giger war Militärpilot und flog während jener Zeit Einsätze, um den schweizerischen Luftraum gegen fremde Eindringlinge zu verteidigen. Aus Anlass seines hundertsten Geburtstags hat das Schweizer Fernsehen mit der Sendung «Reporter» eine Dokumentation über Hans Giger mit dem Titel «Der 100-jährige Pilot» ausgestrahlt. Dieses von Fritz Muri einfühlsam erstellte Porträt ging mir damals – und auch heute noch – unter die Haut. Im Januar 1936, also vor 81 Jahren, wurde Giger, der schon als Bauernbub Pilot werden wollte, in die Pilotenschule nach Dübendorf aufgeboten. In der Folge hat er wohl sein halbes Leben im Cockpit verbracht. So war Giger auch der erste «Werkspilot» der Luftwaffe. Giger hat damals als Militärpilot Weltgeschichte erlebt. Etwa im Juni 1940. Damals kam es insbesondere über dem Jura innerhalb kurzer Zeit zu mehr als 200 Grenzverletzungen durch deutsche Bomber und Jagdflugzeuge. Die Schweizer Luftwaffe war in aktive Kampfhandlungen involviert und schoss elf deutsche Flugzeuge ab. Berlin geriet darob in helle Aufruhr. Die Einsätze forderten bei der Schweizer Luftwaffe ebenfalls Opfer. Im Dezember letzten Jahres hat die Schweizer Luftwaffe elf Aspiranten zu Berufsmilitärpiloten brevetiert. Auch dies ist für die Betroffenen wohl ein unvergesslicher Moment, der unter die Haut geht. Im Kern wissen diese jungen Männer, dass sie in einem Ernstfall, wie damals Hans Giger, das Gelernte anwenden und den Luftraum verteidigen müssen. Dafür werden sie ausgebildet. Damals besassen Wörter wie Wehrbereitschaft und Landesverteidigung zwar eine andere Bedeutung; die Bedrohung war real, Luftkämpfe der Ernstfall. Den neu brevetierten Piloten wünscht niemand den Ernstfall. Hans Giger aber hatte ihn erlebt.

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


New York, New York

Marianne Schleiss, Präsidentin der Schweizerischen Pilotinnen Vereinigung (womenpilots), und ihr Ehemann Franz haben im vergangenen September eine spektakuläre Route abgeflogen: Mit einer Cessna 172 folgten sie dem Hudson River, quer durch New York. Im folgenden Bericht erzählen die beiden Piloten auf packende Weise von ihrem Abenteuer.

Seite 19


Hochbetrieb am Himmel

Das WEF in Davos sorgte für viele zusätzliche Flugbewegungen. In Zürich, Dübendorf und Altenrhein herrschte wegen des Wirtschafts-Gipfeltreffens viel Sonderbetrieb.

Seite 22


Die Fokker C.V. wurden grösstenteils in der Schweiz gebaut

Zwei Jahre bevor die noch junge Swissair ihre Fokker-Flugzeuge 1935 verkaufte, führte die Fliegertruppe das Mehrzweck-Flugzeug Fokker C.V. ein. Es begann seine Militärlaufbahn als Beobachtungs- und Aufklärungsflugzeug, mutierte zum Kampfflugzeug und beendete seine Karriere als Zielschlepper.

Seite 24

Vom Lilienthal-Gleiter zum Doppeldecker Kiebitz

Wie der Maschinenbau-Ingenieur Michael Platzer sich das Wissen von Otto Lilienthal zunutze machte und warum ihn die Lust am Konstruieren, Bauen und Fliegen schon über Jahrzehnte beschäftigt – und ihm manchmal auch zu rasendem Herzklopfen verhilft. Zum Beispiel dann, wenn er ein neues Flugzeug einfliegen muss.

Seite 28
 
   
   
   
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