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Archiv

Ausgabe 6/2009

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Der Frühling hat Einkehr gehalten; dafür gibt es klare InBadeferien auf den Malediven oder ein Städtetripp nach Paris? Skifahren in Colorado oder Safari in Kenia? Die Erde hat einiges zu bieten – und wer sich einen groben Überblick über selbige verschaffen möchte, schaut sich die Sache am besten vorerst in Ruhe von oben an. Ab 95000 US-Dollar und mit einer einwandfreien physischen Verfassung ist man mit von der Partie, um einen Augenschein vomblauen Planeten aus der Sternenperspektive zu nehmen. Soviel kostet nämlich ein Flug mit dem Raumfahrtvehikel Lynx– entwickelt durch Xcor Aerospace. Lynx wird voraussichtlich im Jahr 2011 die ersten Weltraumtouristen ins All befördern. Flüge können aber bereits heute gebucht werden – auch in der Schweiz. Noch Fragen? Ab Seite 16 gibts die dazugehörigen Antworten.
In den Weltraum zu fliegen ist hingegen noch lange nicht dasselbe, wie auf den Mond geschossen zu werden. Wer anderen auf die Nerven geht – bewusst oder unbewusst – riskiert zuweilen derlei Verwünschungen. Wobei die Frage, wer nun wen auf den Erdtrabanten zu entsenden gedenkt, natürlich stets eine Frage des Standpunktes ist. Wer sich am Wochenende in seinem Garten zur Erholung einfindet, um die Seele von den Alltagssorgen zu befreien, um dann festzustellen, dass die gesuchte Ruhe durch unliebsame Geräuschkulissen (beispielsweise Fluglärm) torpediert wird, setzt in der Folge häufig alles daran, um mit allen Mitteln seine Lebensqualität zu verteidigen. Dies wiederum kann zur Folge haben, dass sich das als Störfaktor empfundene Subjekt (beispielsweise der Pilot mit seinem Flugzeug) seinerseits in Souveränität und Agilität eingeschränkt fühlt, was selten freudige Emotionen auslöst. Eine Situation, die Konfliktpotenzial in sich birgt – wie ab Seite 30 in dieser Ausgabe nachzulesen ist. Bleiben drei Einsichten: erstens braucht es sowohl für die Malediven als auch für die Reise zum Mond unbestritten ein Luftfahrzeug, zweitens ist das Leben zu kurz, um sich mit schlechten Gefühlen herumzuschlagen, die man nicht selber ändern könnte, und drittens wird der Besuch des Weltalls (womit der Mond eingeschlossen ist) als menschliches Schlüsselerlebnis gewertet – und ein solches braucht es zuweilen, um überhaupt zu irgendwelchen Einsichten zu gelangen.

Patricia Andrighetto
Redaktorin AeroRevue


«Wir brauchen die neuen Flugzeuge»

Luftwaffe Informationsrapport in Emmen mit Bundesrat Ueli Maurer

Erstmals stand der jährliche Informationsrapport für die Kader der Luftwaffe unter der Leitung von Korpskommandant Markus Gygax. Unter anderem sprach auch Bundesrat Ueli Maurer zu den rund 700 versammelten Offizieren und Unteroffizieren.

Seite 5


Harry Hohmeister neuerSWISS CEO

Der SWISS Verwaltungsrat hat Harry Hohmeister zum Nachfolger von Christoph Franz als SWISS Chief Executive Officer ernannt. Der 45- Jährige ist bereits seit Anfang 2005 Mitglied der SWISS Geschäftsleitung. Hohmeister übernimmt das Steuer per 1. Juli als Nachfolger von Christoph Franz, der vom Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG in den Konzernvorstand und zumstellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG berufen wurde. Er wird das Ressort Lufthansa Passage übernehmen und ist zugleich in Personalunion Vorsitzender des Passagevorstandes. SWISS wird als eigenständige Airline innerhalb der Lufthansa-Gruppe weitergeführt.

Seite 5


Premiere auf dem Flugplatz Emmen

ILS Sternflug führte erstmals nach Emmen

Für alle Piloten und deren Passagiere dürfte es wohl eine Premiere und gleichzeitig eine Derniere gewesen sein. Denn auf dem Militärflugplatz Emmen zu landen ist in der Regel nicht erlaubt. Keine Regel ohne Ausnahme: die Interessengemeinschaft Luftfahrt Schweiz (ILS) führt jährlich einen Sternflug durch. Der neunte dieser Art führte in die Zentralschweiz. 39 Flugzeuge und ihre Piloten und Passagiere fanden sich am 25. April 2009 bei schönstem Wetter dort wieder, wo normalerweise F/A-18 oder Tiger stehen – auf dem Tarmac des Militärflugplatzes. Ein Leckerbissen für jeden Piloten.

Seite 6


«Rosinenbomber» kommt nach Europa

69-jährige Douglas DC-3 HB-IRJ Überflug von den USA in die Schweiz

Am 3. Mai 2009 begann, was lange Zeit sehr unsicherwar. Die exAmerican Airlines DouglasDC- 3«Flagshipof Cleveland» mit Jahrgang 1940, militärisch auch Dakota genannt, startete in Miami Opa Locka zu ihrem 14 Tage dauernden Überflug nach Sion. Die total restaurierte Maschine mit der neuen schweizerischen Registration HB-IRJ gehört einer Gruppe von Personen unter der Leitung von Francisco Agullo, welcher schon die legendäre Lockheed Super Constellation in die Schweiz brachte.

Seite 6


Beat Neuenschwander ist Berner Aviatiker des Jahres

Berner Aero-Club 80. Generalversammlung mit Ehrung des AeCS-Zentralpräsidenten

An der Jubiläums-GV des Berner Aero-Clubs BAeC wurde Beat Neuenschwander, Zentralpräsident des Aero-Clubs der Schweiz, zum Berner Aviatiker des Jahres 2008 gekürt. Präsident Peter Dürig konnte mit über 40 Anwesenden neun Prozent der Clubmitglieder begrüssen, dazu den in Bern praktizierenden Fliegerarzt Dr. Thomas Krebs.

Seite 8


Die Gönnerfamilie wächst kontinuierlich

REGA Rekord von Einsätzen im Jahr 2008 und 2140000 Gönner

Günstiges Wetter und der Trend zur Spezialisierung im Gesundheitswesen bescherten der Rega letztes Jahr eine Zunahme der Einsätze um 5,8 Prozent. Am meisten betroffen waren Personen mit Akuterkrankungen und Wintersportunfälle.

Seite 9


«Bremserhaus» als Mirage-Standort gesichert

Mirage-Verein Buochs Mitgliederversammlung 2009

54 Mitglieder des Mirage-Vereins Buochs fanden sich zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Deren 200 – unter ihnen viele ehemalige Piloten, Mechaniker und Warte, die das Hochleistungsflugzeug bestens kennen – zählt der Verein insgesamt, welcher Ende 2004 die Mirage IIIRS R-2109 ersteigerte.

Seite 9


Ein Tag, der Leben retten kann…

Menschliches Fehlverhalten steht als Unfallursache im Fallschirmsport an erster Stelle; sei es durch Selbstüberschätzung, Nachlässigkeit oder mangelnde Vorbereitung. Materialfehler oder «dumme Zufälle» sind hingegen eher die Seltenheit. Auf das menschliche Verhalten zielte der Swiss Skydive Safety Day ab, welcher dieses Jahr auf sechs verschiedenen Flugplätzen der Schweiz durchgeführt wurde.
Seite 11


Ein globales Luftsportereignis

World Air Games Turin (Italien) 23 Wettbewerbe in zehn Flugdisziplinen

Über 500 Sportler – welche die hundert Mitgliedsverbände der FAI (Fédération Aéronautique Internationale) repräsentieren – 1500 «Offizielle», Techniker und Kampfrichter, voraussichtlich 300000 Zuschauer an den drei Wettkampfstätten und über 200 Millionen Zuschauer an den Fernsehbildschirmen weltweit: Das sind die erwarteten Eckdaten der World Air Games 2009 in Turin. Hauptveranstaltungsorte werden der Flugplatz Torino-Aeritalia in Collegno sowie Avigliana und Mondovi sein. Die Luftsportwettkämpfe verteilen sich auf zehn Disziplinen: Ballonfahren, Microlight, Hängegleiter, Gleitschirm, Fallschirmspringen, Kunstflug, Helikopter, Segelfliegen, Experimentalflugzeuge sowie Modellflug. Eine Woche lang, vom 6. bis zum 14. Juni 2009, werden die weltbesten Sportler gegeneinander antreten.

Seite 12


Ein zweites Leben für den Passagier

Kollision zweier Motorsegler am Piz Nuna (GR)

Eine folgenschwere «Begegnung» am Piz Nuna (Ardez/GR) kostete am 21. April 2007 das Leben beider Piloten. Die dritte beteiligte Person – ein Passagier – überlebte den Unfall leicht verletzt. Am Vormittag des besagten Datums starteten zwei Piloten unabhängig voneinander mit ihren Motorseglern zu einem Flug: der eine, ein Schweizer mit Jahrgang 1937 und einer Flugerfahrung von rund 1556 Stunden, um10.15Uhr mit einer StemmeS 10-V ab dem Regionalflughafen St.Gallen-Altenrhein, der andere, ein deutscher Staatsangehöriger mit Jahrgang 1942 und insgesamt 6293 Stunden Flugzeit, um 11.33 Uhr mit einer Schleicher ASH 25 E ab dem Flugplatz Eschenlohe (D); mit dabei ein 80-jähriger Passagier. Das Ziel beider Piloten waren die Bündner Alpen. Der Pilot der Stemme flog nach einer Zwischenlandung in Samedan kurz nach Mittag in Richtung Zernez und um 14.18 Uhr südlich des Piz Nuna auf einer Höhe von rund 3000m/Min einen thermischen Aufwind ein.

Seite 14


Einmal Weltraum und zurück

Die kalifornische Firma Xcor Aerospace entwickelt seit 1999 Luftfahrzeuge mit Raketenantrieb. Ab 2011 sind die ersten Passagierflüge mit dem Raumfahrtvehikel Lynx geplant. Doch bereits seit wenigen Wochen finden die ersten Qualifikationsprogramme für interessierte Weltraumtouristen statt. MiGFlug & Adventure GmbH aus Zürich ist als Launch-Partner dabei.

Für95000USDollar istmandabei: so viel – oder so wenig, je nach Gewicht des Bankkontos – kostet ein Ticket ins All. Inbegriffen in diesem Preis ist eine Rücktrittsversicherung, das Qualifikationsprogramm, Flugvorbereitungenwährend fünf Trainings- und Vorbereitungstagen inklusive Unterkunft in einem Fünf-Sterne-Hotel sowie natürlich der Flug auf 200000 ft Höhe im Xcor Lynx Weltraumvehikel. Seit kurzem können «Abstecher ins Weltall » auch in der Schweiz gebucht werden – über die Firma MiGFlug & Adventure GmbH. Das junge Schweizer Unternehmen ist durch das kalifornische Unternehmen Xcor offiziell zertifizierter Space Tourism Specialist und Berater für Lynx-Flüge.

Seite 16


Inselflieger mit Charme

Air Malta ist für die malerische Mittelmeerinsel mehr als nur eine Fluggesellschaft. Seit 35 Jahren bietet sie die umfangsreichste Auswahl von Reisemöglichkeiten nach Malta. Keine andere Airline ist der maltesischen Gemeinschaft und deren Wirtschaft auf gleiche Weise verpflichtet. Seit März fliegt Air Malta im Code Share mit Swiss täglich nach Zürich.

Captain Laurence H. Gatt gehört zur maltesischen Fluggesellschaft wie das Malteserkreuz zum Wappen von Malta. Seit Beginn der 35- jährigen Geschichte Air Maltas gehört der heutige Chief Officer Flight Operations & Engineering dazu. Damals flog er als First Officer mit den ersten Flugzeugen – zwei von Pakistan International Airlines (PIA) im Wet- Lease gemieteten Boeing 720BS. Später pilotierte er die Boeing 737-200, auf der er 1985 zum Captain avancierte. Die weitere Flottenentwicklung hat Gatt wesentlich mitgeprägt. «Ich war immer ausgesprochen interessiert an der Technik und deren Entwicklung», sagt er gegenüber der AeroRevue. So wirkte er massgeblich bei der Entscheidung mit, als der erste Airbus A320 – man schrieb das Jahr 1990 – angeschafft wurde. Heute besteht die Flotte aus 13 Jets der A320-Familie. «Technisch sind unsere Maschinen sehr gut ausgerüstet», betont Gatt. In diesem Jahr feiert Air Malta ihr 35-jähriges Bestehen. Der Erfolg der Fluggesellschaft ist eng verknüpft mit dem Tourismuswachstum des Inselstaates.

Seite 18


«Flight Crew Licensing»

Die EASA plant die Einführung neuer Lizenzen. Nach dem Willen des EU-Ministerrats und des EU-Parlaments sollen bis April 2012 alle nationalen Lizenzsysteme (inkl. JAR-FCL) durch ein EU-Pilotenlizenzsystem abgelöst werden. In einem ersten Vernehmlassungsverfahren kam es zu mehr als 11000 Kommentaren. Nachstehend ein rudimentärer Überblick über den heutigen Stand der Dinge.

Seite 22



900 PC-12 ausgeliefert

Die Pilatus Flugzeugwerke AG vermelden für 2008 Rekordzahlen: Noch nie wurden so viele Flugzeuge (97) ausgeliefert, der Bestellungseingang war höher als je zuvor (988 Millionen Franken), und auch der Umsatz war niemals zuvor höher (661 Millionen Franken). Einzig das Betriebsergebnis ging trotz höherem Umsatz leicht zurück auf 55 Millionen Franken (Vorjahr 59 Millionen Franken). Schuld daran ist vor allem der schwache US-Dollar.

Seite 23


Zweite Balair: erste Langstreckenflugzeuge im Charterverkehr

Vor fünf Jahrzehnten schlug die grosse Stunde der zweiten Balair: Sie setzte erstmals viermotorige DC-4- Flugzeuge ein und wurde damit Pionierin im Langstrecken-Charterverkehr. Während die Linien-Fluggesellschaften auf Düsenflugzeuge umstellten, begann die goldenen Zeit der Ferien-Charterflüge.

Eine zweite Balair? Streng genommen war es schon das dritte Unternehmen, das diesen klingenden Namen trug. Seit dem 1. April 1926 firmierte am Rheinknie die erste Firma unter dieser Bezeichnung, die mit der Übernahme der Zürcher Ad Astra am 26. März 1931 ihren Namen auf Swissair änderte. Eine zweite Balair begann 1948 als Genossenschaft des Basler Aero-Clubs auf dem Sternenfeld in Birsfelden mit dem Betrieb einer Flugschule. Die Verlegung des Basler Flugplatzes ins französische Blotzheim bedeutete für den Betrieb erhebliche Probleme zolltechnischer Natur. So fusionierte die Genossenschaft mit der Genossenschaft Aviatik beider Basel und nahm damit auch den Unterhalt von Flugzeugen auf.

Seite 24


Der neue Flugplatz nimmt Formen an

Der jüngste Kanton der Schweiz bereitet sich darauf vor, den jüngsten Flugplatz des Landes in Betrieb zu nehmen. Das in der AeroRevue (siehe Ausgabe 12-06/01-07) bereits vorgestellte Projekt in Bressaucourt beginnt Form anzunehmen. Die ersten Spatenstiche erfolgten im November letzten Jahres.

Der derzeitige Flugplatz von Pruntrut in Courtedoux wurde 1946 eingeweiht. Schon vor einigen Jahren war der Platz in der Ajoie an seine Grenzen gestossen, insbesondere aufgrund der Nähe der Gemeinden Courtedoux und Pruntrut, welche jegliche Erweiterung verunmöglichte. So werden die Wohngebiete im An- und Abflug links und rechts der Piste je nach Windverhältnissen regelmässig in etwa 50 Metern Höhe überflogen, und die Starts auf Piste 07 in Richtung des Bezirkshauptorts Pruntrut erfordern eine 90-Grad-Kurve nach rechts. Die auf der Brücke der Transjurane-Autobahn A16 installierten Kräne machen gegenwärtig auch die Landung von zweisitzigen Segelflugzeugen auf Piste 25 unmöglich. Hinzu kommt, dass die aktuelle Graspiste regelmässig überschwemmt ist, so dass Starts und Landungen noch mehrere Tage nach den Niederschlägen nicht möglich sind. Schlimmer noch ist jedoch, dass die Piste häufig vom Hochwasser der unterirdischen Flussläufe der Ajoulote und von der Karstquelle Creugenat, deren Bett parallel zur Piste verläuft, überschwemmt wird. Und schliesslich trägt auch die Nähe des Grundwassers zu Überschwemmungen bei.

Seite 28


Die Flugwege im Visier

Die Verantwortlichen des Flugplatzes Birrfeld gehen gemeinsam mit den Anliegergemeinden in die Offensive. Flugwege werden künftig an mehreren Tagen im Jahr aufgezeichnet. Damit lässt sich objektiv beurteilen, wie gut sich Piloten an die publizierten Routen halten.

Lärm und seine Auswirkungen auf den Menschen: Zahlreiche Studien, Forschungsprojekte, Statistiken, Symposien und jede Menge Literatur setzen sich damit auseinander. So mannigfaltig die Ausgangslagen sein mögen, eine Erkenntnis ist allen gemeinsam: die von Mensch zu Mensch stark unterschiedliche Lärmempfindlichkeit. Ob ein Geräusch als Lärm empfunden wird und in welchem Ausmass es störend ist für den Einzelnen, ist sehr individuell. Während sich die einen Menschen rasch und problemlos etwa an Auto- oder Eisenbahngeräusche gewöhnen, werden andere, die unmittelbar neben einer Schnellstrasse oder Geleisen wohnen, niemals eine einwandfreie Lebensqualität geniessen können. Polarisierend wirkt bekanntermassen auch das Thema Fluglärm. Nicht nur im Gebiet um Grossflughäfen bzw. in den An- und Abflugschneisen formieren sich Fluglärmgegner. Auch regionale Flughäfen und Flugplätze sehen sich zunehmend mit dem Problem konfrontiert, als Störfaktor empfunden zu werden.

Seite 30


Mit Swiss Aviation Training ins Embraer-Cockpit

Swiss Aviation Training SAT bietet eine breite Palette an Ausbildungs- und Umschulungskursen für Piloten, Kabinenpersonal und Techniker an. Unter anderem führt die weltweit tätige Trainingsorganisation auch Type Ratings für die Jets des brasilianischen Herstellers Embraer durch. Die zunehmende Verbreitung dieses Regionalflugzeugs im Lufthansa-Konzern hat dazu geführt, dass SAT seit kurzem einen neuen Simulator für die Modelle Embraer 190/195 am Trainingsstandort München betreibt.

«We train the world» – dieser Slogan, der in etwas anderer Form von einem Nahrungsmittelmulti verwendet wird, fällt mir spontan ein, als Captain Laurent Privet von seinen Kunden erzählt. Mein Gegenüber ist bei Swiss Aviation Training (SAT) verantwortlich für das Type-Rating-Training, also für die Umschulung von Linienpiloten auf andere Flugzeugmuster. «Vor kurzem haben wir den neusten Simulator für die Embraer 190/195 in München in Betrieb genommen», erläutert der Captain begeistert. Der brasilianische Flugzeughersteller gehörte im vergangenen Jahr zu den erfolgreichsten Verkäufern von Regionaljets mit 70 bis 122 Sitzplätzen. Flaggschiff ist die Embraer 195 mit 122 Sitzen. SAT istweltweit einer derwenigen exklusiv autorisierten und bevorzugten Trainingspartner von Embraer. «Zu unseren Kunden zählen nebst Lufthansa CityLine und ihren regionalen Partnern wie Air Dolomiti, Augsburg Airways, Flybaboo und Alitalia auch Besatzungen von Fluggesellschaften aus Afrika, dem Mittleren Osten, Asien und Australien. Bis heute haben wir weltweit über 1500 Pilotinnen und Piloten, 1600 Mechaniker und zahlreiche Mitglieder der Kabinenbesatzungen auf den verschiedenen Typen ausgebildet», ergänzt Uschi Roth, bei SAT verantwortlich für Marketing und Kommunikation. Dank dem neuen Simulator in München kann dem Trainingsbedarf der Crews im Lufthansa-Konzern optimal entsprochen werden. SAT, die autonomagierende Tochtergesellschaft vonSwiss International Airlines, hat dafür in Kooperation mit Embraer das Trainigsprogramm für Piloten, Flight Attendants und Flugzeugmechaniker entwickelt.

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