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Archiv

Ausgabe 9/2009

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Zwei neue Schweizer Entwicklungen von Leichtflugzeugen werden an der Swiss AeroExpo in Buochs erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine bemerkenswerte Tatsache, auch wenn immer wieder Flugzeuge entwickelt und mehr oder weniger erfolgreich angeboten werden. Einige, auch traditionsreiche Hersteller von Leichtflugzeugen mussten indes schon schmerzhaft erfahren, dass dieser Markt eigenen Gesetzen unterworfen ist. Eines davon ist, dass die Aviatikbranche zum Konservatismus neigt. Dessen klassischem Grundsatz «Man ersetze Altes erst durch Neues, wenn sich das mögliche Neue als besser erwiesen hat» wird nachgelebt – nicht unbegründet, geht es doch beim Fluzeugkauf um bedeutende Investitionen. Und aus Schaden wird man bekanntlich klug. Die Ausgangslage für die Entwicklung neuer Flugzeuge jedoch wird dadurch nicht einfacher.

Umso höher ist es zu werten, wenn talentierte, innovative Schweizer Flugzeugbauer auf dem Markt Chancen zu erkennen glauben und mit Herzblut, hohem Engagement und unter Einsatz erheblicher finanzieller Mittel Risiken in Kauf nehmen. Der im Birrfeld domizilierte Max Vogelsang mit dem zweiplätzigen Kunstflugtrainer Votec 252 T, welcher kürzlich den Erstflug absolvierte, und Urs Villiger mit der Traveler TR230, einem vierplätzigen, modernen Hochdecker, machen sich auf, den Himmel zu erobern. Sowohl der Trainer als logische Weiterentwicklung und Ergänzung der bewährten einund zweiplätzigen Votec-Kunstflugmaschinen als auch die als «moderne Cessna Cardinal» positionierte Traveller vereinen innovative Entwicklungen mit Bewährtem und verfügen damit über gute Voraussetzungen. Dass der «konservative» Markt dies erkennt und den beiden leidenschaftlichen Flugzeugbauern Erfolg beschert, ist ihnen alleweil zu wünschen.

Freude bereitet auch die Tatsache, dass die neuen Flugzeuge ihren ersten öffentlichen Auftritt just anlässlich der Swiss AeroExpo erlebten. Eine neue Messe-Plattformfür die General Aviation in der Schweiz mit der Präsentation zweier neuer helvetischer Entwicklungen – dies lässt doch des Schweizers Aviatik-Herz höher schlagen.

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


Erste Aviatik-Studenten gelandet

Studiengang Aviatik Erste Bachelor-Diplome verliehen

Kürzlich haben 49 Studierende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ihr Bachelor-Diplom in Aviatik erhalten und damit eine anspruchsvolle dreijährige Ausbildung abgeschlossen. Der Studiengang Aviatik
erreicht damit einen bedeutenden Meilenstein.

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Meeting der Drehflügler

Am Wochenende vom 12. und 13. September geht die fünfte Auflage des Heli-Event in Melchnau bei Langenthal über die Bühne.
Der Anlass wurde erstmals im Jahr 2001 auf Initiative einer Interessengruppe von Helikopter-Fans durchgeführt und zog bereits beim ersten Mal rund 2000 Besucher an. Seither ist der Heli-Event stetig gewachsen und die Infrastruktur
wurde entsprechend angepasst. In diesem Jahr werden zwischen 3000 und 4000 Zuschauer erwartet.

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Treffen der Giganten

Wenn für einen Transport der weltweit grösste Helikopter aufgeboten wird, dann muss die Last entsprechende Dimensionen aufweisen. Am
8. Juli war mit der Wasserung des neuen
Alinghi-5-Katamarans am Genfersee ein derartiger
Transport geplant. Am späteren Nachmittag war es so weit: Aus Richtung Lausanne konnte die Silhouette des Mi-26-T-Helikopters wahrgenomen werden. Bei der Alinghi-Werft in Villeneuve wurde die
kostbare Fracht aufgenommen und nach einem Probeanflug bei Montreux erfolgte schliesslich die Wasserung des Katamarans im See bei Le Bouveret.

 


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70 Jahre Flugplatz Emmen

Am 7. Juli 1939, kurz vor Mittag, landete ein Bücker Jungmann als erstes Flugzeug auf dem Emmerfeld. An diesen bedeutungsvollen Anlass erinnerte auf den Tag genau 70 Jahre später eine schlichte Feier auf dem Flugplatz Emmen. Oberst Peter Rohrer, Kommandant des Flugplatzkommandos Emmen, liess 70 Jahre Geschichte des Militärflugplatzes Emmen in kompakter Form Revue passieren. Immer wieder gab es Diskussionen zwischen zivilen und militärischen Behörden, die oftmals heftige Ausmasse annahmen, insbesondere als in verschiedenen Abstimmungen auch die Parteien und Stimmbürger gefordert waren. In den letzten Jahren erfolgten wiederholte Umstrukturierungen auf dem Flugplatz und sorgten teilweise für Unruhe. Heute arbeiten verschiedene militärische und zivile Partner aufdemPlatz zusammen. «Dies verlangt von jedem Betroffenen Verständnis, Interesse an der Sache und gutes Organisationstalent», stellte Rohrer fest. Er dankte allen Mitarbeitern auf dem Platz für die gute Arbeit und schloss mit den Worten: «Begeben wir uns nach draussen und schauen einmal, was vor 70 Jahren auf dem Flugplatz gelandet ist.»

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Neue Piloten für das Land

Schloss Spiez Luftwaffe brevetierte sieben Piloten

Das Schloss Spiez, der Thunersee und die Berge: Sie bildeten am 30. Juli 2009 den stimmungsvollen Rahmen für die Brevetierung der sieben neuen Militärpiloten. Deren Ausbildung begann 2004. Fünf Jahre später sind sie am Ziel ihrer Träume angelangt. «Sechs Kandidaten und eine Kandidatin wurden in dieser Zeit geistig, körperlich und psychisch aufs Äusserste gefordert», hielt Oberst Thierry Goetschmann, Kommandant der Pil S LW 85 fest.


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Erfolgreiche Schweizer am RIAT 2009

Fairford (GB) Schweizer Luftwaffe an der Air Tattoo

Mehr als 160000 Besucher pilgerten am 18. und 19. Juli an die grösste Airshow der Welt. Neben «60 Jahre NATO» wurde auch «100 Jahre britische Marineflieger» gefeiert. 269 Flugzeuge aus 22 Nationen waren Teil dieser Airshow. Im täglichen, fast neunstündigen Flugprogramm ging es denn auch Schlag auf Schlag. Highlights des Meetings waren neben dem Delta-Bomber Avro Vulcan die Gäste aus der Schweiz mit dem PC-7 TEAM und die Solo- Demonstration des F/A-18 Hornet (im Bild im gemeinsamen Verbandsflug).

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Aus dem Rollstuhl ins Cockpit

Handiflight Drittes europäisches Treffen von gehbehinderten Piloten

Im dritten aufeinander folgenden Jahr trafen sich gehbehinderte Piloten aus ganz Europa in Epagny. Das Treffen war von Geselligkeit geprägt, bot aber auch Gelegenheiten zum Gedankenaustausch über die Bemühungen, eine Harmonisierung der verschiedenen europäischen Gesetzgebungen zu erreichen und gehbehinderten Menschen den Zugang zum Cockpit zu ermöglichen.

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AFIS-System am Engadin Airport gefestig

SkyWatch AG Als Trainingsprovider für AFIS zertifiziert

Der Anflug auf Europas höchstgelegenen VFR-Flughafen Samedan ist eine schöne fliegerische Herausforderung und wird von den Luftraumbenutzern stark frequentiert. Zur Steigerung der Sicherheit innerhalb der FIZ (Flight Information Zone) am Engadin Airport wurde das System AFIS (Aerodrome Flight Information Service) erfolgreich eingeführt.

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Zwei Wildlinge im selben Cockpit

Birrfeld Hannes Arch und Sébastien Buemi hoben gemeinsam ab

Formel-1-Fahrer Sébastien Buemi und Rennpilot Hannes Arch hoben in Birrfeld in einem Kunstflug-Doppelsitzer ab. Buemi fungierte an Bord als Copilot des österreichischen Red-Bull-Air-Race-Weltmeisters Arch (Team Abu Dhabi). Der Eidgenosse meisterte die für ihn ungewohnten Belastungen von bis zu 10G erfolgreich.

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Fünf Wertungsflüge zwischen den Regenfronten

Schänis Schweizer Segelflugmeisterschaft 2009

Vom 6. bis 13. Juni war der Flugplatz Schänis Gastgeber der Schweizer Segelflugmeisterschaft. Diese wurde in zwei Leistungsklassen, in einer unbeschränkten Offenen Klasse und einer Klasse mit maximal 15 m Spannweite, ausgetragen.

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Wenn die Piste immer kürzer wird...

Fliegen bei hohen Aussentemperaturen

Tiefer Luftdruck, hohe Temperatur und ein Flugplatz in grosser Höhe: Diese Kombination kann einen Start zu einem gefährlichen Abenteuer werden lassen, vorallem dann, wenn man die Leistungsdaten seines Flugzeuges nicht kennt.

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Ein Hurricane ohne Flügel – und andere Raritäten

Engiadina Classics

Am 4. Juli zogen die Engiadina Classics zum dritten Mal viel Publikum nach Samedan. Unbestrittener Star war einmal mehr die Breitling Super Constellation. Das Hauptgewicht lag dieses Jahr aber bei den Autos. Unter den attraktiven Oldtimer-Autos und schnellen Strassenflitzern fiel der Rolls- Royce Hurricane auf: Im zweiplätzigen Auto von 1930 ist ein Rolls-Royce V-12-Motor eingebaut, eine Variante des berühmten Merlin-Triebwerkes, das Hurricane-, Spitfire- und Mustang-Jäger antreibt.

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Zwei neue Schweizer Flugzeuge erobern den Himmel

Schweizer Flugzeugkonstrukteure zeigen sich innovativ. Max Vogelsang führte mit dem neu entwickelten Kunstflugtrainer Votec 252 T kürzlich den Erstflug durch. Und der Prototyp des vierplätzigen Reiseflugzeugs Traveller TR 230 von Urs Villiger steht kurz vor der Fertigstellung. Beide Flugzeuge haben das Zeug für eine erfolgreiche Karriere. Schweizer Köpfe bauen Schweizer Flugzeuge – eine nicht alltägliche Erfolgsgeschichte.

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Keine Geburtstagsstimmung in Le Bourget

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation hat der Salon de l’Aéronautique et de l’Espace in Paris Le Bourget nichts von seiner Attraktivität verloren. 140 000 Fachbesucher und 220 000 Zuschauer an den Public-Days besuchten die Luftfahrtmesse. 142 Flugzeuge wurden in diesem Jahr am Boden ausgestellt, bei den Flugvorführungen starteten 42 verschiedene Fluggeräte.

Wie bereits vor zwei Jahren blieb Präsident Sarkozy auch heuer der wichtigsten Luftfahrtmesse fern. Eingeweiht wurde der Salon de l’Aéronautique et de l’Espace in Paris Le Bourget von Premierminister François Fillon. Nach Feiern war allerdings den wenigsten der rund 2000 Aussteller zu Mute. Im Gegensatz zur Ausgabe 2007 hat sich die Stimmung als Folge der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise und des bis dato ungeklärten Airbus-Absturzes kräftig verdüstert.

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AmPuls der Paris Air Show

Leserinnen und Leser der AeroRevue landeten mit dem Sonderflug mitten im Geschehen der Paris Air Show in Le Bourget. Sie erlebten einen spannenden Aviatik-Tag. Innert Kürze war die in der AeroRevue ausgeschriebene Leserreise ausgebucht. 72 Leserinnen und Leser füllten am 16. Juni 2009 die Bombardier Dash 8 der Genfer Fluggesellschaft Baboo, welche den Flug im Auftrag von Sky Work Airlines durchführte, bis auf den letzten Platz. Der Flug führte von Bern-Belp aus mitten ins Geschehen auf den Flughafen Paris Le Bourget. Danach folgten sich die Höhepunkte Schlag auf Schlag: An den Ständen von EADS und Dassault kamen die Teilnehmenden in den Genuss einer Spezialführung und konnten sich einen vertieften Einblick in die vielfältige Produktepalette verschaffen. Im Cockpit eines Eurofighters oder einer Rafale Platz zu nehmen: Diese Gelegenheit erhält man nicht alle Tage; entsprechend rege wurde sie genutzt.

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Mit 130 Knoten um den halben Globus

Vor kurzem hat der Paraclub Beromünster eine neue PAC 750XL erworben; als Ersatz für die vor rund einem Jahr verunglückte Maschine. Die beiden Piloten Räto Vitins und Beat «Yeti» Hutmacher haben das neue Flugzeug aus Neuseeland in die Schweiz überflogen. Die nachstehende Reportage nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise

Die Vorfreude auf die geplante Reise um den halben Globus, auf die Begegnung mit fremden Menschen und Kulturen ist gross. Vor meinem inneren Auge sehe ich bereits die Wüsten, Dschungel, Meere und Berge unter uns durchziehen. TageundNächte verbringe ichüber Charts und Planungsprogrammen. Die wertvollen Tipps vieler Piloten helfen mir über scheinbar unüberwindbare Probleme hinweg. Während all den Monaten der Planung vergeht kaum eine Stunde, in welcher ich mich nicht gedanklich mit dem bevorstehenden Unterfangen auseinandersetze. Ich freue mich sehr auf ein grosses Abenteuer, dem ich aber mit ebenso grossem Respekt begegne.

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Mit Solarenergie zum Rekord

Das ursprünglich aus einem Auftrag der europäischen Weltraumagentur an die EPFL/ETH entstandene Projekt eines Solarseglers wurde nach dem Ausstieg der ESA vom Projektteam an der ETH Zürich weitergeführt. Das unbemannte Solarsegelflugzeug Sky-Sailor hat im letzten Jahr seine Fähigkeit zum kontinuierlichen Flug mit Sonnenenergie auf konstanter Höhe mit einem Weltrekordflug von über 27 Stunden Dauer bewiesen. Jetzt werden Flugtests in zehn bis zwölf Kilometer Höhe vorbereitet.

Der 20. Juni 2008 war ein wunderschöner Frühsommertag. Gegen Mittag stand die gleissende Sonne bereits hoch über dem Horizont. Eine leichte Brise aus Nordwest brachte angenehme Kühlung. André Noth, der Leiter des Projekts Sky-Sailor, Pilot Walter Engel und Reservepilot Tobias Lämmlein bereiteten auf dem Modellflugplatz Niederwil bei Cham den Rekordversuch vor. Wieder und wieder wurde das Solarflugzeug überprüft: Elektromotor, Solarpanels, elektronische Komponenten, Kabel, Antennen, Steuerung; alles schien in Ordnung zu sein. Um 12.30 Uhr nahm Noth den 2,5 Kilogramm leichten Solarsegler mit einer Spannweite von 3,2 Metern sorgfältig vom Boden auf, balancierte das Flugzeug in seiner rechten Hand. Modellflugpilot Engel schaltete die Fernsteuerung ein. Der Elektromotor lief mit voller Leistung. Alles klar zum Start.

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Mit 130 Knoten um den halben Globus

Vor kurzem hat der Paraclub Beromünster eine neue PAC 750XL erworben; als Ersatz für die vor rund einem Jahr verunglückte Maschine. Die beiden Piloten Räto Vitins und Beat «Yeti» Hutmacher haben das neue Flugzeug aus Neuseeland in die Schweiz überflogen. Die nachstehende Reportage nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise

Die Vorfreude auf die geplante Reise um den halben Globus, auf die Begegnung mit fremden Menschen und Kulturen ist gross. Vor meinem inneren Auge sehe ich bereits die Wüsten, Dschungel, Meere und Berge unter uns durchziehen. TageundNächte verbringe ichüber Charts und Planungsprogrammen. Die wertvollen Tipps vieler Piloten helfen mir über scheinbar unüberwindbare Probleme hinweg. Während all den Monaten der Planung vergeht kaum eine Stunde, in welcher ich mich nicht gedanklich mit dem bevorstehenden Unterfangen auseinandersetze. Ich freue mich sehr auf ein grosses Abenteuer, dem ich aber mit ebenso grossem Respekt begegne.

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