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Archiv

Ausgabe 1/2010

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Die Flugbewegungen auf dem Flugplatz Birrfeld haben im vergangenen Jahrzehnt abgenommen und sich auf deutlich tieferem Niveau eingependelt, Flugzeuge wurden umgerüstet auf markant leisere Dieselaggregate, Piloten bei der Ausbildung auf das Thema «lärmarm fliegen» sensibilisiert, die Flugzeugflotte für die Ausbildung um zusätzliche, leise Katanas mit Rotax-Motoren erweitert: ein ganzes Bündel an Tatsachen und Massnahmen, welches zu einer deutlichen Reduktion von Fluglärm rund um den Flugplatz führte und von den Bemühungen der Verantwortlichen zeugt. Und was passiert?

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


«Andere können ihre Träume nicht verwirklichen»

GROSSZÜGIGE SPENDE 3060 Stunden hat Urs Fiechter in Cockpits von Militärflugzeugen verbracht. Die Fliegerei hat ihm viel gegeben. Nun gibt er zurück – einen Franken pro Flugstunde an Menschen, die ihre Träume nicht einfach verwirklichen können.

Urs Fiechter ist ein leidenschaftlicher Pilot. Tausende Stunden seines Lebens verbrachte er bisher im Cockpit von Militär- und Zivilflugzeugen. Der 50-jährige Aargauer ist Airbus A320/330 Captain bei der Edelweiss Air und war während 28 Jahren Militärpilot.Bis am 11. Dezember letzten Jahres, als er sich mit seinem letzten Flug als Mitglied der Flieger-Staffel 14 verabschiedete. Fiechter wurde altershalber aus dem Dienst als Miliz-Pilot entlassen.

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Seite 5


Aufwärtstrend in Sicht

Pilatus Flugzeugwerke Kurzarbeit per 1. Februar beendet

Die Geschäftsleitung der Pilatus Flugzeugwerke AG hat entschieden, dass die Kurzarbeit in Stans per 1. Februar 2010 beendet wird. Vor allem betroffen waren die produktiven Bereiche Fabrikation sowie Flugzeugmontage. Über die gesamte Firma wurde seit dem 1. September 2009 rund 13 Prozent Kurzarbeit geleistet. Die Auflösung der Kurzarbeit steht in Zusammenhang mit dem Grossauftrag der Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) für die Beschaffung einer Flotte von 25 Pilatus PC-21 Turboprop- Trainingsflugzeugen und eines kompletten Trainingssystems.

Seite 6


Jubiläumsflugschau im Wallis

September 2011 Sion International Airshow

Zu seinem 75-jährigen Jubiläum veranstaltet der Aero-Club Wallis, Regionalverband des AeCS, vom 16. bis 18. September 2011 eine grosse Flugschau, die zukünftig zu einem alle vier Jahre stattfindenden Event ausgebaut werden soll.

Seite 6


Wichtige Etappe im Optimierungsprozess

Flugplatz Lugano Baugenehmigung für Anflugbefeuerung der Piste 19

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat dem Flughafen Lugano die Genehmigung für den Bau einer Leit- und Anflugbefeuerung auf die Piste 19 (Nordpiste) erteilt. Dieser Entscheid bringt das Optimierungsprojekt des Flughafens einen entscheidenden Schritt vorwärts.

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Seite 7


«Super Connie» bleibt 2010 am Boden

Schweren Herzens hat sich der Vorstand der Super Constellation Flyers Association (SCFA) entschlossen, die «Super Connie» 2010 am Boden zu lassen. Der Grund dafür liegt in einer umfangreichen Korrosionsreparatur an den Flügeln, deren Ausmass erst bei der im vergangenen Dezember erfolgten Jahres- und Korrosionskontrolle zum Vorschein kam.

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Seite 8


Im Zeichen der Luftfahrt

100 Jahre Luftfahrt Attraktives Jubiläumsjahr

Vor 100 Jahren wurde in der Schweiz Aviatikgeschichte geschrieben. 1910 war geprägt von historisch bedeutenden Ereignissen für die Schweizer Luftfahrt. Piloten wie Ernest Failloubaz, René Grandjean, der auch Flugzeugkonstrukteur war, Edmond Audemars, Eugène Ruchonnet, Pasquale Bianchi, Emile Taddeoli oder François Durafour schienen weder Furcht noch Respekt zu kennen.Damals liessen sie mit ihren waghalsigen Flugmanövern Menschenmassen in Verzückung geraten. Jene Pioniere und Visionäre schrieben mit ihren tollkühnen, abenteuerlich anmutenden fliegerischen Aktivitäten den Anfang einer jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte der Aviatik in unserem Land.

Seite 10


Tödlicher Ausgang eines überlebbaren Unfalls

Unfall einer Robin DR400 beim Flughafen Bern-Belp

Elf Mal hob der 48-jährige Pilot am 3. Mai 2006 ab dem Flughafen Bern-Belp ab, um Segelflugzeuge zu schleppen. Der zwölfte Flug an diesem Tag sollte sein letzter überhaupt werden, nachdem er während rund 30 Jahren fliegerisch aktiv gewesen war. Um 18.27 Uhr kam es mit der von ihm geflogenen Maschine, einer Robin DR400-180R, zu einer Motorenstörung.

Seite 14


Die Zeitmaschine

Seit 1994, als der erste Pilatus PC-12 ausgeliefert wurde, sind weit über 900 Flugzeuge in alle Welt verkauft worden. Ein Erfolg, der zeigt, dass sich diese Maschine in einem hart umkämpften Segment eine einmalige Position erarbeiten und gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen konnte. Das Flugzeug wurde im Lauf der letzten 15 Jahre immer wieder im Detail verbessert und neuen Kundenbedürfnissen angepasst. 2008 brachte Pilatus ein neues, in vielen Bereichen komplett überarbeitetes Modell auf den Markt, den PC-12 NG Next Generation.

Ein strahlend blauer Himmel wölbt sich über dem Flugplatz Buochs, als mich Daniel Kunz, verantwortlich für Marketing und Verkauf des PC-12 NG bei Pilatus, am Eingang des traditionsreichen Flugzeugherstellers empfängt.

Seite 19


Piloten halten sich an Flugwege

Während der vergangenen Monate haben die Anliegergemeinden des Flugplatzes Birrfeld, gemeinsam mit dessen Verantwortlichen, die Flugwege von an- und abfliegenden Flugzeugen aufgezeichnet. Die Auswertungen ergaben, dass sich die Piloten in 97 von 100 Flügen an die publizierten Routen hielten. Das Ergebnis bestärkt den Flugplatz bei seinen Bemühungen und relativiert die Wahrnehmungen vom Boden aus.

Piloten, welche den Flugplatz Birrfeld anfliegen oder von diesem wegfliegen, halten sich fast ausnahmslos an die publizierten Routen. Dies ergab die in den letzten Monaten an insgesamt fünf Tagen und während zehn Stunden durchgeführte Flugwegerfassung (vergl. Beitrag in der AeroRevue Nr. 06/09).


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Seite 22


1910 – das Jahr, in dem die Schweiz flüggewurde

Es war das Jahr, in dem auch die Schweiz ins Zeitalter der Fliegerei «schwerer als Luft» eintrat. Aus dem Ausland, insbesondere aus Frankreich und Deutschland, war bereits die Kunde von jungen, wilden Aviatikern ins Alpenland gedrungen. Da gab es Distanz- und Höhenrekorde und einer hatte gar den Ärmelkanal auf dem Luftweg überquert: Louis Blériot. Aber in der Schweiz?

Hierzulande hatte sich zwar schon im Jahr zuvor das eine und andere in Sachen Fliegerei getan, doch das war nur in kleinen Kreisen bekannt. Es gab kleine Hüpfer einiger Konstrukteure, es gab Ausstellungen von Flugapparaten an verschiedenen Orten, es wurde nach geeigneten Grundstücken für die Etablierung eines Flugplatzes gesucht.

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Seite 24


Schnell und tief durch die dunkle Nacht

Die Schweizer Luftwaffe reist regelmässig mit Kampfjets nach Norwegen, um über der Nordsee den Nachtflug zu trainieren. Im Rahmen der Kampagne «Nightway» wurde vom 9. November bis 4. Dezember 2009 intensiv geflogen.
In dieser Zeit absolvierten die Berufspiloten mit ihren F/A-18 rund die Hälfte ihrer jährlichen Nachtflüge.

Zehn Schweizer F/A-18 Hornet stehen mit laufenden Turbinen auf der Flightline. Mechaniker nehmen die letzten Handgriffe vor. Die bevorstehende Mission wird weit weg von der Küste in riesigen Trainingsräumen, die in ihrer Gesamtheit grösser sind als die Schweiz, geflogen.

Seite 28


Neue Farben, neues Layout

Für die nächste Ausgabe der ICAO Luftfahrtkarte 1:500 000 im März 2010 sind im Rahmen der Bestrebungen zur Harmonisierung aller europäischer Luftfahrtkarten und der Anpassung an Vorgaben des Anhangs 4 zum Abkommen über die Zivilluftfahrt der ICAO einige Änderungen in Layout und Farbgebung vorgesehen. Nachfolgend die Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen.

ImMärz erscheint die neue Ausgabe der ICAO-Luftfahrtkarte
(Massstab 1:500000). Gegenüber den Neuauflagen der vergangenen Jahre ist die Karte 2010 geprägt von einigen augenscheinlichen Anpassungen und Neuerungen.

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Seite 30


Das Kleid der Gastgeberinnen und Gastgeber

Seit letztem Dezember sind erstmals alle Mitarbeitenden der Swiss einheitlich gekleidet. Über 250000m2 Stoff wurden für 133436 Uniformteile verarbeitet. Die Geschichte der Uniformen an Bord von Flugzeugen begann vor knapp 77 Jahren in den USA. Vier Jahre später war die Schweizerin Nelly Diener die erste Flugbegleiterin in Europa.

Am 7. Dezember 2009 startete ein Swiss-Flug nach Stockholm. Eigentlich nicht weiter bemerkenswert. Und doch war etwas speziell: Die Besatzung trug erstmals die neue, einheitliche Unform der Schweizer Fluggesellschaft.

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Seite 32

 

 
   
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