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Ausgabe 3/2010

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Was, wenn Taddeoli Rennfahrer geblieben und Audemars Seefahrer geworden wäre? Was, wenn Failloubaz seine Adoleszenz als liederlicher Pubertierender herumhängend mit dem «Gossenpulk » durchgeschlagen hätte, anstelle bereits mit 18 Jahren sein Piloten-Brevet (Nr. 1 in der Schweiz) in die Tasche zu stecken? Was, wenn Bider unter Höhenangst gelitten und Gsell seine ganze Leidenschaft in professorale Sesselkleberei anstelle in eine bemerkenswerte «Aeropolygamie» gesteckt hätte? Hätten diese Männer – um nur einige zu nennen – derlei Wege eingeschlagen, wäre den meisten von ihnen wohl ein deutlich längeres Leben beschieden gewesen – der Luftfahrt allerdings hätten wegweisende Pioniere gefehlt. Man kann nun selbstverständlich dagegenhalten, dass die Menschheitsgeschichte in diesem Fall wohl andere Schlüsselfiguren an die Oberfläche befördert hätte, damit 100 Jahre später dennoch ein technisches Wunderwerk vom Typ A380 erstmals auf dem Flughafen Zürich aufsetzen konnte (mehr dazu ab Seite 22).

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Edelweiss Air auf neuen Höhen

Edelweiss Air Auf Erfolgskurs

Edelweiss Air hat im vergangenen Jahr mit 703000 Passagieren rund einen Viertel mehr Gäste an Bord ihrer Flugzeugeempfangen als im Vorjahr. In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld hat Edelweiss Air gezeigt, dass die Partnerschaft mit Swiss sowie ein qualitativ hochstehendes und auf Ferienreisende abgestimmtes Produkt entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Sowohl bei der Auszeichnung der Leser des «Reise- Blick» sowie in der Wertung der Reisebranche «Travel Star» rangierte Edelweiss Air ganz vorne.

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Seite 5


Für die Fachkräfte von morgen

RUAG-Ausbildungscenter Von Swissmem ausgezeichnet

Die RUAG bekennt sichseit je zur Ausbildung junger Berufsleute. In der Schweiz sind gegen zehn Prozent der Belegschaft Lernende. Nun hat das Unternehmen in Emmen durch Modernisierungsarbeiten in Höhe von 1,5 Millionen Franken ein zukunftsorientiertes Aus- und Weiterbildungscenter für mechanische Berufe geschaffen.

Seite 5


Schweiz ist Partnerland der ILA2010

Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Vom 8. bis 13. Juni in Berlin-Schönefeld

Die Schweiz hat einen starken Auftritt als Partnerland der ILA 2010 angekündigt. Vom 8. bis 13. Juni wird die Schweiz mit einem repräsentativen Ländergemeinschaftsstand auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung vertreten sein. Zahlreiche Delegationen aus Wirtschaft und Politik sowie unter anderem auch die Patrouille Suisse werden an der alle zwei Jahre auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld stattfindenden Berlin Air Show erwartet.

Seite 6


Strömungsabriss beim Windenstart

Normalerweise starten die Segelflugzeuge ab dem Flugplatz Birrfeld im Flugzeugschlepp. Segelfluggruppen führen jedoch an einigen Tagen im Jahr ausserhalb des Motorflugbetriebs Windenstarts durch. So auch am 24. Mai 2009. Bereits um 5.30 Uhr wurde ein Briefing unter der Leitung eines erfahrenen Fluglehrers durchgeführt. Dieser legte dabei grossen Wert auf die Sicherheit. Unter anderen Punkten wies er auf Kavalierstarts hin, erläuterte deren Problematik und wie man derartige Starts verhindern kann (ein Windenstart wird in Segelfliegerkreisen als Kavalierstart bezeichnet, wenn der Übergang in den Steigflug nach dem Abheben in kurzer Zeit zu steil erfolgt).

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Seite 14


Von Kalifornien nach Reichenbach

Der kleine Flieger aus der Gruppe Ercoupe mit der Immatrikulation N94804 hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach unzähligen Flügen über Kalifornien erwarben im Herbst 2008 vier Oldtimer liebende Schweizer Piloten das Flugzeug käuflich. Seit dem 21. September 2009 steht die heute 61-jährige ERCO 415-E im neuen Hangar in Reichenbach auf dem Drehteller.

Die Geschichte des kleinen Fliegers beginnt am 11. Juni 1948. An diesem Tag rollt die ERCO415-E, ein Zweisitzer aus Metall mit einem MTOW von 1400 lbs, nach dem Zusammenbau an den Start zu ihrem Jungfernflug.

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Seite 16


Weltumrundung zu Ehren der Flugpioniere

Zwei Piloten würdigen 100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz auf eine ganz besondere Weise. Am 30. April dieses Jahres starten Yannick Bovier und Francisco Agullo zu einer Weltumrundung – in zwei Ecolight-Flugzeugen. Eine Hommage an die Flugpioniere, aber auch Motivation für Zeitgenossen, die eigenen Träume zu verwirklichen.

Der am 10. Mai 1910 in Avenches absolvierte erste Flug von Ernest Failloubaz in einem Flugzeug von René Grandjean gehört zu den bedeutendsten Ereignissen der Anfänge der schweizerischen Luftfahrt. Fast auf den Tag genau ein Jahrhundert später werden sich zwei Maschinen zu einer denkwürdigen Premiere in die Lüfte erheben: nämlich zur Weltumrundung in Ecolight-Flugzeugen oder so genannten Light Sport Aircraft.

Seite 19


Streckenflüge,Höhenflügeund das erste Fliegeridol der Schweizer

Der Drang, fliegen zu können, trieb viele junge Schweizer ins Ausland. Dort waren die Bedingungen für den Erwerb des Flugbrevets günstiger. Auch begabte Techniker und Konstrukteure zog es ins Ausland, wo viele von ihnen Karriere machten. In der Schweiz lockten landauf, landab Flugvorführungen zahlreiche Besucher an.

Nachdemder Bann gebrochenwar, entwickelte sich die Schweizer Aviatik laufend weiter. Schon im Januar 1911 erwarben zwei weitere Schweizer ihre Brevets: die beiden Genfer Paul August Wyss (Brevet Nr. 8 in Pau, Südfrankreich) und John Domenjoz (Brevet Nr. 10 in Kievit, Belgien).

Seite 24


«Das Niveau ist gut – wir haben dies auch erwartet»

Vor einem Jahr führte das BAZL die Vorfeldkontrollen ein. Kürzlich zog das Amt nach 239 durchgeführten Inspektionen Bilanz. Diese fällt überwiegend positiv aus. Im laufenden Jahr werden die Kontrollen zwar weitergeführt, die Schwerpunkte aufgrund der Erkenntnisse aber etwas anders gelegt.

Die Nachricht vor rund einem Jahr kam überraschend und sorgte für rote Köpfe. Beginnend ab 9.März2009führe das Bundesamtfür Zivilluftfahrt (BAZL) Vorfeldkontrollen an «HB»-registrierten Luftfahrzeugendurch, teilte das Amt mit.

Seite 28


Flugwetter überdem Winterland Schweiz

Helikoptertransporte am WEF

Die Prominenz in Davos ist wieder abgezogen und in der «Stilli», wo jeweils in der zweiten Januarhälfte viel Lärm verursacht wird, ist es wieder ruhig geworden. Der Bauernhof am Dorfeingang zu Davos wird während des WEF jeweils zum wohl wichtigsten und sichersten Schweizer Heliport umgewandelt.Neben hochrangigen Politikern, Managern und Stars ausdemShowbusiness sind aufdemPlatz auch zahlreiche Angehörige von Militär und Polizei sowie Bodyguards anzutreffen. Selbstverständlich prägen auch entsprechende VIP-Helikopter das Bild auf dem temporären Heliport.

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Seite 31


Langzeiteffekten von Kurzstreckenflügen auf der Spur

Belastung und Beanspruchung des Cockpit- und Kabinenpersonals sind im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin seit vielen Jahren Thema wissenschaftlicher Untersuchungen. Eine neue Studie nimmt die langfristigen Effekte, die bei Einsätzen über viele Tage oder Wochen auftreten und von erheblicher Bedeutung für die Belastung und Erholung des fliegenden Personals sein können, unter die Lupe.

Die fliegerische Tätigkeit auf der Kurzstrecke unterliegt anderen arbeitsspezifischen Belastungsfaktoren als die der Piloten auf der Langstrecke. Auf der Kurzstrecke werden an den Flugdiensttagen mehrere Starts und Landungen durchgeführt, die ein hohes Mass an Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern.

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Seite 32

 

 
   
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