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Archiv

Ausgabe 4/2011

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Eine Sendung, doppelte Lesekost: Gleichzeitig mit der Ausgabe Nr. 4 der AeroRevue erhalten Sie als Beilage ein Jubiläums-Special. Ein Geschenk des Aero-Club der Schweiz an Sie – anlässlich seines 110. Geburtstages. Wer nun konstatiert, dass sich die Jubiläen in der Luftfahrt in letzter Zeit häufen, liegt richtig. Im vergangenen Jahr «100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz» – damit verbunden zahlrei­che weitere Vereins-und Gruppenjubiläen. Die AeroRevue selber hat ihre erste Hektode im Jahr 2007 vollendet und nun wartet der Aero-Club der Schweiz mit zehn zusätzlichen zu den 100 bereits vorhande­nen Kerzen auf seiner Geburtstagstorte auf. Allen Jubilaren ist eines gemeinsam: Sie haben Bestand. Und statt in die Jahre zu kommen, werden sie je länger, je moderner, dynamischer, attraktiver. So zählt der AeCS heute mehr als 23000 Mitglieder, so viele wie nie zuvor. Und er ist nicht nur der führende Dachverband der Leichtaviatik und des Luftsportes in der Schweiz, sondern verfügt auch über eine gewichtige Stimme in der Schweizer Luftfahrt. Er wird im Gesamtsystem Luftfahrt als starker, initiativer und geschlossener Verband wahrgenommen. Das ist auch nötig, angesichts der immer komplexeren Herausforde­rungen, die an ihn als Interessenvertreter der GA in der Schweiz ge­stellt werden. Doch was auch immer die Zukunft der Luftfahrt bringen mag: Der Aero-Club ist dafür gerüstet. Details dazu entnehmen Sie der Sonderausgabe.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Lernausweispflicht für Schüler entfällt

BAZL Artikel 61 LFG wird aufgehoben

In den nächsten Wochen wird die Revision des Luftfahrgesetzes (LFG; SR 748.0) in Kraft treten. In diesem Zusammenhang werden unter anderem die durch die Gesetzesrevision berührten Verordnungen, darunter auch das Reglement über die Lizenzierung und Ausbildung von Flugpersonal, an die neuen Bestimmungen angepasst, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt mitteilte. Eine der wesentlichen Neuerungen der Revision ist die Aufhebung des Artikels 61 LFG (Lernausweise). Damit folgt die Schweiz der Rechtsausgestaltung der Nachbarstaaten.

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Strafbestimmungen wurden präzisiert

BAZL Angepasste Ausführungsverordnungen treten am 1. April in Kraft

In der Herbstsession 2010 hat das Parlament das revidierte Luftfahrtgesetz verabschiedet. Als Folge hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) rund ein Dutzend Ausführungsverordnungen angepasst, die jetzt durch den Bundesrat und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt worden sind. Die Änderungen treten am 1. April 2011 in Kraft.

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Neues Maintenance-Unternehmen in LSZR

Flughafen St.Gallen-Altenrhein Rotortec AG hat Betrieb aufgenommen

Seit dem 1. Dezember 2010 ist der Flughafen St.Gallen-Altenrhein um einen Wartungsbetrieb reicher. Zum genannten Datum hat das Maintenance-Unternehmen Rotortec AG seinen Betrieb aufgenommen. Die hauptsächlichen Arbeitsbereiche der Firma umfassen laut eigenen Angaben Wartung und Reparaturen an Hubschraubern, Grundüberholungen für Robinson- Helikopter, Technische Begutachtungen von Helikoptern, Auswuchten von Propellern von Piper L-4 bis zu Twin Otter.

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Mehr Südanflüge wegen Nordwind

Basel-Mulhouse Landesystem wird optimiert

Ausgeprägte Nordwindlagen in der ersten Jahreshälfte haben dazu geführt, dass die Südanflüge auf den Flughafen Basel- Mulhouse 2010 einen Anteil von 9,96 Prozent erreichten (2009: 7,8 Prozent).

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«Heroism Award» für zwei Schweizer

Air Zermat t Zwei Spezialisten der Air Zermatt erhalten den «Oskar der Luftfahrt»

Mit Teamwork, Wissen und Erfahrung retteten die Zermatter Daniel Aufdenblatten (Helikopterpilot bei Air Zermatt) und Richard Lehner (Bergrettungsspezialist) die Leben von drei Alpinisten – und sind nun dafür ausgezeichnet worden. Die Walliser haben im Frühling 2010 im Annapurna (Nepal) mit einem Helikopter die höchste je ausgeführte Bergrettung zustande gebracht – auf 7000 Metern Höhe.

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Fusion zweier Flugschulen

St. Gallen-Altenrhein Bonsai-Helikopter AG und FSA schliesslich sich zusammen

Altenrhein hat eine neue Pilotenschule: Aus der Zusammenführung der beiden Flugunternehmen Bonsai Helikopter AG und Fliegerschule Altenrhein AG entsteht für die Kunden ein umfassendes Angebot aus einer Hand.

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WM-Silbermedaille für Erica Franz

Paraski Weltmeisterschaften in Gosau (A)

Vom 28. Februar bis zum 5. März fanden im österreichischen Gosau die 13. FAI-Weltmeisterschaften im Paraski statt. 74 Athleten aus 21 Nationen kämpften um Punkte und Ränge. Mit dabei war auch ein vierköpfiges Schweizer Team, welches den Wettkampf mit unterschiedlichem Erfolg abschloss.

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Grosser Auftritt für die Leichtaviatik

Mit einem umfangreichen Programm, rund 550 Ausstellern aus 26 Nationen und zahlreichen Sonderveranstaltungen geht am 13. April die Aero in Friedrichshafen an den Start. Präsentiert wird die ganze Palette modernster Segelflug-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge sowie Businessjets der allgemeinen Luftfahrt. Umfassende Sonderausstellungen über neue Elektroflugzeuge und Helikopter verleihen der internationalen Luftfahrtmesse am Bodensee zusätzliche Attraktivität.

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Vom Flugzeugunterhaltsbetrieb zur Weltfirma

In zweiter Familiengeneration führt Peter Daetwyler, Privatpilot und begeisterter Aviatiker, die weltweit tätige Daetwyler-Gruppe, welche am Flugplatz Langenthal-Bleienbach den Hauptsitz hat. Einige Leser werden sich noch an den Swiss Trainer erinnern, der ebenfalls dort entwickelt wurde, heute jedoch in Malaysia und Indonesien fliegt.

Am 12. August 1983 startete der zweiplätzige Swiss Trainer – eine modular konstruierte und aufgebaute Eigenentwicklung aus dem Hause Max Daetwyler – ab Bleienbach zu seinem Jungfernflug. Dem Projekt lag die Idee zugrunde, eine einfache Struktur bei bescheidenen Kosten zu erreichen. Der Maschine blieb jedoch hierzulande der Erfolg verwehrt.

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8,33 kHz ante portas

Der Bedarf nach zusätzlichen VHF-Frequenzen steigt weiterhin an. Obschon seit 2007 Flugfunkgeräte mit 8,33 kHz Frequenzabstand für den Luftraum oberhalb Flugfläche 195 obligatorisch sind, hat dies keine wesentliche Entlastung gebracht. Eurocontrol will deshalb den kleineren Rasterabstand für alle Fluggeräte auch im unteren Luftraum ab 2018 verbindlich vorschreiben lassen. Sinn und Nutzen dieser Massnahme werden unterschiedlich beurteilt, die Einführung wird jedoch nicht zu verhindern sein, glauben die meisten Betroffenen.

«Das einzig Beständige ist die Veränderung» – dies erkannte schon der griechische Philosoph Heraklit vor 2500 Jahren. Für die Aviatik trifft diese Regel ganz besonders zu. Der rasante technische Fortschritt, immer schnellere und grössere Fluggeräte und die enormeZunahmedes Luftverkehrs in nur hundert Jahren seit den ersten motorisierten Flügen spiegeln eine Entwicklung, wie sie in anderen Bereichen kaum zu finden ist. Die kommerzielle Fliegerei hat sich zu einem alltäglichen Verkehrsmittel entwickelt, von dem alle profitieren. Entsprechend sind auch die Ansprüche an zuverlässiges, sicheres und bequemes Fliegen zu immer günstigerem Preis gestiegen.

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Die unterschätzte Gefahr von oben

Wenn unkontrollierte Flugplätze bei Fallschirmsprungbetrieb überflogen werden, kann Gefahr von oben drohen. Das vertikale Kollisionsrisiko zwischen Fallschirmspringern und Flugzeugen wird oft unterschätzt. Es ist empfehlenswert, unkontrollierte Flugplätze mit Fallschirmbetrieb zu umfliegen und, wenn dies nicht möglich ist, am Funk die Aktivitäten mitzuverfolgen und Postitionsmeldungen abzusetzen.

In der Schweiz gibt es zahlreiche unkontrollierte Flugplätze mit zum Teil regem Fallschirmbetrieb. Startet man in Grenchen zu einem Flug Richtung Greyerzerland, überfliegt man schon wenige Minuten nach dem Start die Gegend von Biel-Kappelen, wo Swissboogie aktiv ist. Nach dem Seeland wartet mit Freiburg-Ecuvillens bereits der nächste Platz mit Fallschirmspringern, dann folgt bald einmal Greyerz.

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Vom Linienflugzeug zum Touristentransporter

Nach fast zwanzig Jahren Einsatz als beliebtes Flugzeug in Europa schieden die letzten Convair-Liner 1968 aus der Swissair-Flotte aus. Sie hatten der DC-9 zu weichen. Doch andere Schweizer Eigentümer betrieben noch rund zehn Jahre länger Convair Twins; erst 1980 wurde der letzte aus dem Schweizer Register gelöscht und in die USA verkauft.

Während die letzten Metropolitans aus der Swissair-Flotte noch einige Monate stillgelegt in Erwartung eines Käufers auf dem Flughafen Zürich standen, hatte die Genfer SATA am 5. April 1968 die HB-IMM erworben und liess sie durch die holländische Aviolanda auf Rolls-Royce RDa.10/1 Dart Propellerturbinen umbauen.

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«Konferenz» der Drehflügler

Bereits zum vierten Mal trafen sich heuer zahlreiche Piloten aus dem In- und Ausland mit ihren Maschinen zum Saisonauftakt auf dem Flughafen Grenchen. Das trockene und warme Frühlingswetter lockte am Wochenende vom 12. und 13. März zwischen 15000 und 20000 Zuschauer auf das Flughafengelände, um mit den Helikoptern und deren Crews auf «Tuchfühlung» zu gehen. An zahlreichen Ständen konnten Informationen zum Thema Helikopter eingeholt werden. Für gute Unterhaltung sorgten unter anderem auch die Modellflugpiloten mit atemberaubenden Vorführungen und einer grossen Ausstellung.

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Komplexe Simulatoren für anspruchsvolle Piloten

Das junge Unternehmen Simaviatik AG entwickelt Simulatoren, die sich durch professionelle, detailgetreue Ausführung sowie Realitätsnähe auszeichnen. Die Simulatoren werden unter anderem im Rahmen von Selektionen, für Ausbildung und Refresherkurse eingesetzt. Aber auch ambitionierte Privatpiloten und «Flightsimmer» können zu Hause als «Pilot in command» mit einer Linienmaschine Flughäfen rund um den Erdball ansteuern oder im Cockpit eines Kampfflugzeugs Einsätze fliegen.

Simulatoren haben in den meisten Bereichen der Fliegerei Einzug gehalten. Fluggesellschaften, Flugschulen, sogar Unterhaltsbetriebe und die Flugsicherung nutzen die ökonomischen, ökologischen und didaktischen Vorteile dieser Systeme.

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SPEZIAL

110 Jahre im Zeitraffer

Die Geburtsstunde des Aero-Club der Schweiz ist auf den 31. März 1901 datiert. Während mehr als eines Jahrhunderts hat sich in der Folge der «Schweizerische Aeroklub» zum führenden Dachverband der Leichtaviatik und des Luftsports in der Schweiz entwickelt.

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Am Rad der Zeit gedreht

Vor 110 Jahren, am 31. März 1901, wurde der Schweizerische Aeroklub in Bern gegründet. Wer war der erste Präsident? Wer gehörte dem ersten Vorstand an? Welches waren die ersten Aufgaben des Aeroklub? Eine Zeitreise zurück in die ersten Jahrzehnte des AeCS, basierend auf historischen Dokumenten und auf Archivbeiträgen in der AeroRevue von Erwin A. Sautter und Alfred Waldis.

Die Schweizer Luftfahrer – oder Aeronauten, wie sie sich damals zu nennen pflegten – gehörten nebst den Briten (The Royal Aeronautical Society, 1866), den Franzosen (Aéro-Club de France, 1898), den Österreichern (Wiener Aéro-Club, 1901) und den Deutschen (Deutscher Luftschiffer-Verband DLV, 1902) zu den ersten Luftsportlern, die sich auf europäischer Ebene in einem Landesverband zusammenschlossen.

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Der AeCS – heute und in Zukunft

Im 110. Jahr seines Bestehens zählt der AeCS 23000 Mitglieder und ist nicht nur der führende Dachverband der Leichtaviatik und des Luftsports in der Schweiz, sondern verfügt auch über eine gewichtige Stimme in der Schweizer Luftfahrt. Der AeCS ist für die Zukunft bestens gerüstet; angesichts der breiten Herausforderungen ist seine Kompetenz und damit auch die Existenz wichtiger denn je.

Der Aero-Club der Schweiz (AeCS) feiert in diesem Jahr seinen 110. Geburtstag – und ist dynamischer, erfolgreicher und aktiver denn je. Er wird heute als starker, initiativer und geschlossener Dachverband der Schweizer Leichtaviatik wahrgenommen und stellt einen festen Wert im «Gesamtsystem Luftfahrt Schweiz» dar.

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Der Motorflug-Verband der Schweiz

MFVS Vertretung aller Motorflugsparten in der Schweiz

Rund 4500 Mitglieder, 35 Flugschulen und 37 Fluggruppen sind aktuell dem Motorflug-Verband der Schweiz (MFVS) angeschlossen.Zweck desMFVS ist die gesamtheitliche Vertretung, die Erhaltung und Förderung des Motorfluges und des Motorflugsportes in jeglicher Form. Das erklärte Ziel des MFVS ist die Schaffung eines starken Verbandes.

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Schweizerischer Helikopterverband

SHeV Interessensvertretung der Flugsportdisziplin Helikopter

Ob fliegerisch aktiv oder ein «Freund der Aviatik »: Die Mitgliedschaft im Schweizerischen Helikopterverband steht allen Interessierten offen. Der SHeV bezweckt die Wahrung, Unterstützung und Förderung der Anliegen der an der Helikopterfliegerei interessierten Kreise in der Schweiz.

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Segelflugverband der Schweiz

SFVS Die Sparte für die Segelflugpilotinnen und -piloten

Rund 2450 Pilotinnen und Piloten sind heute dem Segelflugverband der Schweiz (SFVS) angeschlossen. Der SFVS ist Kontakt- und Verbindungsstelle zur Basis, zu nationalen und internationalen Gremien und Organisationen wie beispielsweise Aero-Club der Schweiz, Swiss Olympic, Pro Aero, International Gliding Commission (IGC), OSTIV (Organisation Scientifique et Technique du Vol à Voile) und EGU (European Gliding Union).

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Schweizerischer Modellflugverband

SMV Die Förderung und Pflege des Modellfluges

Als Dachverband von sieben regionalen Modellflugverbänden setzt sich der Schweizerische Modellflugverband (SMV) politisch und fachlich für die Interessen von mehr als 7450 Mitgliedern in 176 Modellflugvereinen ein und ist die grösste Sparte innerhalb des Aero-Club der Schweiz.

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Schweizerischer Ballonverband

SBAV Im Interesse des Ballonsportes

Ballonfahren ist die älteste Art der Luftfahrt. Der Ballon – somit das ältesteLuftfahrzeugüberhaupt – hat Piloten und Passagieren schon immer ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermittelt.

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Swiss Skydive

Fallschirmsport Interessengemeinschaft der Fallschirmspringer aller Disziplinen

Gegründet wurde der Schweizerische Fallschirm-Sportverband (FSV) 1992 in Bern. Seither kümmert sich der Verband – seit der Delegiertenversammlung 2006 unter dem Namen Swiss Skydive – konsequent um die Belange der über 1880 Schweizer Fallschirmspringer. Eines der erklärten Ziele von Swiss Skydive ist es, die Qualität im Fallschirmsport laufend zu verbessern.

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Experimental Aviation of Switzerland

EAS Die Vereinigung der Amateurflugzeugbauer

Experimental Aviation of Switzerland (EAS) ist die Vereinigung der Amateurflugzeugbauer des Aero-Club der Schweiz (AeCS). Alle EAS-Mitglieder müssen – wie auch in allen anderen Sparten – Aktivmitglied des AeCS sein. Die Vereinigung erleichtert den Amateurbau von Flugzeugen in der Schweiz mit technischer und administrativer Unterstützung gemäss dem Vertrag zwischen Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und EAS.

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Swiss Microlight Flyers

SMF Der Spartenverband des AeCS für das ultraleichte Fliegen

Der Spartenverband Swiss Microlight Flyers (SMF) des Aero-Club der Schweiz vertritt die Interessen der schweizerischen Microlight-Flugbewegung. Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Microlights technisch enorm entwickelt.

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Sphair und Aero-Club – eine historische Partnerschaft

Am 3. Oktober 1958 übertrug der Bund dem Aero-Club der Schweiz (AeCS) die administrative Leitung und die Durchführung der Fliegerischen Vorschulung (FVS). Zehn Jahre später kam die Vorschulung für die Fallschirmgrenadiere (heute Fallschirmaufklärer) dazu. Die Fliegerische Vorschulung und der Aero-Club: eine Partnerschaft, die seit Jahrzehnten die Geschichte des Aero-Club mitprägt.

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Impulsgeberin Pro Aero

Um der Schweizer Luftfahrt neue Impulse zu verleihen und «den Rückstand gegenüber dem Ausland aufzuholen», wurde am 19. Mai 1938 die Stiftung «Pro Aero» gegründet. Ihr gehören namhafte Persönlichkeiten aus der Schweizer Luftfahrt an.

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Keiner zu klein, ein Aero-Club-Mitglied zu sein

Chantal Kälin war gerade mal ein paar Monate alt, als ihr Vater, Christoph Kälin, sie beim Aero- Club der Schweiz als Junior-Mitglied anmeldete. Chantal wird am 3. April vier Jahre alt – und ist bis heute das jüngste Mitglied im AeCS.

Rund 23000 Mitglieder zählt der Aero-Club der Schweiz aktuell. Ihnen allen gemeinsam ist die Begeisterung und Faszination für alles, was sich in der Luft bewegt.

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Ein Mann der ersten Stunde

1912, zwei Jahre nach der offiziellen «Geburt» der Schweizer Luftfahrt, wurde André Bridel geboren – mitten in eine pionierhafte Verwandtschaft hinein. Vor dem jungen Mann lag damals eine Jahrzehnte dauernde, erfolgreiche aviatische Laufbahn. Heute, 99 Jahre später, wird André Bridel eine weitere Ehre zuteil: Er ist das jahrgangsälteste Mitglied im Aero-Club der Schweiz.

André Bridel wird in diesem Jahr 99 Jahre alt. Zur Welt kamer zwei Jahre nach der offiziellen «Geburt» der Schweizer Luftfahrt – mitten in die Pionierzeit hinein. Bridel blickt heute auf ein bewegtes, erfolgreiches und von der Luftfahrt in allen Teilen geprägtes Leben zurück. Und: Der Oberst a.D. ist das derzeit jahrgangsälteste Mitglied im Aero-Club der Schweiz.

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