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Ausgabe 2 /2012

 

Swiss International Air Lines hat der Schweizer Luftfahrtgeschichte einen neuen Rekord beschert. 15,3 Millionen Passagiere liessen sich im vergangenen Jahr in den weissen Maschinen mit rotem Schriftzug quer über den Globus befördern. Swiss hat damit nicht nur ihre eigene Bestmarke seit ihrer Gründung geknackt, sondern kann sich die höchste Passagierzahl auf die Heckflosse schreiben, die je eine Schweizer Airline erzielt hat. Doch der Superlativen nicht genug: Auch der Swiss-Mutterkonzern, die Lufthansa-Gruppe, hat im vergangenen Jahr einen Rekord erzielt. 106,3 Millionen Passagiere machten es sich in den Sitzen der verschiedenen Gesellschaften bequem. Klar, dass angesichts solcher Zahlen auch die Schweizer Flughäfen nicht tieffliegen. 184 831 Passagiere zählte der Flughafen Bern-Belp im Jahr 2011 – so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Mit 5,05 Millionen Passagieren erreichte der EuroAirport im selben Zeitraum das höchste Ergebnis seit der Gründung im Jahr 1946 und verzeichnete ein Rekordwachstum von satten 22 Prozent gegenüber 2010. Auch der Flughafen Genf vermeldet Erfreuliches: Im vergangenen Jahr hat er erstmals die Marke von 13 Millionen Passagieren getoppt. 24,3 Millionen Reisende haben schliesslich im vergangenen Jahr den Flughafen Zürich frequentiert. Damit wurde der bisherige Rekord von 22,9 Millionen aus dem Vorjahr um mehr als sechs Prozent übertroffen. Und noch ein Quäntchen Statistik: Jedes Jahr reisen rund 2,5 Milliarden Menschen im Flugzeug rund um die Welt. Gemäss Erhebungen waren fünf Sechstel aller Schweizer schon einmal mit einem Flugzeug unterwegs, und im Durchschnitt legt ein Schweizer jedes Jahr 4500 Flugkilometer zurück. Die Zeit zwischen Campari Soda und Duty-Free-Shopping auf dem nächsten Flug ist für Leute, die der Leichtaviatik partout keinen allgemeinen Nutzen zuschreiben wollen, der ideale Zeitpunkt, um etwas Denkarbeit zu leisten. Zum Beispiel mit der Überlegung, wo all die Menschen im Cockpit herkommen, die – zusammen mit Kabinenund Bodenpersonal – am Anfang aller Zahlen und Rekorde stehen. Damit keiner dieser Meister vomHimmel fällt, braucht es Ausbildungen auf höchstemNiveau. Und diese beginnen, so viel steht fest, niemals auf dem linken Sitz eines A380, sondern in einem Leichtflugzeug, auf einem Regionalflugplatz. Geradezu leichtsinnig wäre es also, an der Tragfläche zu sägen, neben der man gerade sitzt.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Sensibilisierung statt Einschränkung

Geräuschemissionen Motorkunstflug AeCS und BAZL setzen auf Prävention

Anlässlich einer Unterredung zwischen einer Delegation des Aero-Club der Schweiz (AeCS) und des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) zum Thema «Geräuschemissionen durch Motorkunstflug» wurde für das weitere Vorgehen eine konstruktive Lösung erarbeitet. Diese basiert einerseits auf der Etablierung eines Erfassungssystems von Rückmeldungen aus der Bevölkerung und andererseits auf Sensibilisierung der Kunstflugpiloten. Damit beugen das BAZL und der AeCS allfälligen gesetzlichen Einschränkungen vor. Sowohl das BAZL als auch der Dachverband für Leichtaviatik und Luftsport setzen verstärkt und präventiv bei der Entstehung der Emissionen an.

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Die FAI ist im Umbruch

Belgrad 105. FAI General Conference

Vom 14. bis 16. Oktober 2011 hat in Belgrad die 105. General Conference (GC) der Fédération Aéronautique International (FAI) stattgefunden. Die Konferenz ist die wichtigste jährliche Veranstaltung des aviatischen Weltverbandes. Teilnehmer sind die Vertreter der jeweiligen National Airsport Controllers (NAC), meist sind dies die nationalen Aero-Clubs der rund 105 Mitgliedsländer.

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Nun fliessen Gelder zurück

Spezialfinanzierung Luftverkehr Anträge jetzt einreichen

Am 29. November 2009 hat das Schweizer Volk einer Änderung des Artikels 86 der Bundesverfassung zugestimmt. Mit dessen Änderung wurde die verfassungsrechtliche Grundlage geschaffen, damit Erträge aus der Verbrauchssteuer auf Flugtreibstoffen zugunsten des Luftverkehrs eingesetzt werden können. Zuvor flossen diese Gelder in den Strassenverkehr. In der Verordnung über die Verwendung der zweckgebundenen Mineralölsteuer für Massnahmen im Luftverkehr (MinLV; SR 725.116.22) wird die Ausführungsgesetzgebung zur Spezialfinanzierung Luftverkehr beschrieben. Gestützt auf Art. 37a MinVG (SR 725.116.2) gewährt der Bund Beiträge für Massnahmen in folgenden Bereichen, sofern sie ohne Finanzhilfe des Bundes nicht hinreichend erfüllt werden können.

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Wasserflugzeug aus dem Hause Tecnam

Tecnam Präsentation der P92 Sea-Sky Hydroplane

Tecnam hat kürzlich die Markteinführung des Wasserflugzeuges P92 Sea-Sky Hydroplane (siehe Bild) angekündigt. Diese Entwicklung der sechsten Generation baut auf dem Erfolg der beiden Modelle P92 Echo Classic und P92 Eaglet auf, um potenziellen Kunden ein innovatives, geräumiges und kosteneffizientes Flugzeug anzubieten. «Mit einem Startlauf von unter 200 Metern in Verbindung mit einer beeindruckenden Steigrate und einem 100-PS-Motor lässt sich die Tecnam P92 Sea- Sky Hydroplane mühelos handhaben », informierte Paolo Pascale, Geschäftsführer von Tecnam.

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GA soll im Gesetz verankert werden

AeCS Eingaben und Stellungnahmen

In absehbarer Zeit soll der Luftfahrtpolitische Bericht des Bundesrates (LUPO) überarbeitet werden. Der Aero-Club der Schweiz (AeCS) hat noch im letzten Jahr mit einem Schreiben an Bundesrätin Doris Leuthard verlangt, dass der Leichtaviatik und dem Luftsport in diesem Bericht LUPO 2 die entsprechende Bedeutung beigemessen wird. Im ersten Luftfahrtpolitischen Bericht von 2004 wurde unter anderem die Freizeitaviatik «als von untergeordneter Bedeutung» bezeichnet.

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Swiss AeroExpo die Vierte

Flugplatz Buochs Messe der allgemeinen Luftfahrt kehrt zurück an den Ursprungsort

Vom 28. bis 30. September 2012 findet die vierte Ausgabe der Swiss AeroExpo statt. Nach drei Ausstellungen, zwei davon auf dem Flugplatz Birrfeld, kehrt die Messe der allgemeinen Luftfahrt wieder zurück an ihren Ausgangsort: den Flugplatz Buochs (LSZC). Der erneute Flugplatzwechsel sei aus verschiedenen Gründen notwendig geworden, informiert Initiant und Messeleiter Ruedi Stählin. «Einerseits ist die Pistenlänge von 2000 Metern auf dem Flugplatz Buochs optimal für die Messe; andererseits kann die Ausstellungsfläche erweitert werden.» Stählin hebt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Flugplatzverantwortlichen in Buochs hervor.

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Bern-Belp wird geschätzt und genutzt

LSZB Erste Landung eines A320 und mehr Passagiere

Am 6. Januar 2012, pünktlich um 13.06 Uhr landete erstmals in der Geschichte des Flughafens ein Airbus 320 in Bern-Belp. Mit einem modernen A320 der Croatia Airline flogen diverse Skinationalmannschaften von Zagreb nach Bern-Belp und nutzten so die Nähe des Hauptstadtflughafens zum Skiweltcup-Ort Adelboden und zu den Berner Oberländer Weltcuptagen.

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Ein Jahr der Rekorde

Schweizer Flughäfen und Swiss Passagierzahlen hoch wie nie zuvor

Das Jahr 2011 entwickelte sich für die Schweizer Flughäfen zu einem eindrücklichen Rekordjahr. So haben im vergangenen Jahr 24,3 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Damit wurde der bisherige Rekord von 22,9 Millionen aus dem Vorjahr um mehr als sechs Prozent übertroffen. Das Passagierwachstum ist gemäss Medienmitteilung einerseits auf den Aufholeffekt aufgrund der Aschewolke im Jahr 2010 zurückzuführen. Andererseits hat der starke Franken zu mehr Auslandreisen geführt. Insgesamt haben zudem im Jahr 2011 279001 Flugbewegungen stattgefunden. Der Verkehrsanteil von Swiss betrug 54,6 Prozent, gefolgt von Air Berlin (5,6 Prozent), Lufthansa (5,2 Prozent) sowie Edelweiss Air (2,7 Prozent).

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Berner gewinnen Ballon-Trophy

Mondovi (I) Siegreiches Schweizer Team

Die junge Ballonmannschaft «Teamvollgas» aus Bern hat den «24° Raduno internazionale Mongolfiere» in Mondovi, Italien, gewonnen. Nach einem Spitzenkampf mit einem italienischen und einem britischen Team hat die fünfköpfige Schweizer Crew auf der letzten Fahrt am dritten Tag den Wettkampf für sich entschieden (im Bild mit dem PostFinance- Ballon). Neben dem dritten Platz an den Schweizer Meisterschaften (2009) oder dem Rookie-Preis an der «World Balloon Trophy» in Luxemburg (2010) erreichte das Team auch an den Weltmeisterschaften in Debrecen (Ungarn 2010) oder den Europameisterschaften in Lleida (Spanien) gute Platzierungen. Das Team, mit namhaften Sponsoren im Rücken, wird zudem auch an der diesjährigen WM im Death Valley (USA) vertreten sein.

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Autorotations-Training endete mit einem Überschlag

Unfall eines Helikopters Robinson R22 Beta II

Sitterdorf,27.Mai2010,kurznach15Uhr: Ein Helikopter vom Typ Robinson R22 Beta II startet zu einem Flug. An Bord ein angehender Berufspilot, in Begleitung eines Fluglehrers, von dem er jedoch nicht üblicherweise geschult wird. Der Helikopter passiert den Sektor Süd des Flugplatzes und fliegt weiter in südsüdwestlicher Richtung. Im Anschluss an einige Übungen erblickt der Fluglehrer eine geeignete Wiese. Er fragt den Flugschüler, ob er für eine Autorotationsübung bereit sei, was dieser bejaht. Der Fluglehrer zieht die Vergaservorwärmung, macht sich an den Steuern bereit und dreht den Gasdrehgriff zu. Die Reaktion des Flugschülers – kollektive Rotorblattverstellung (collective) nach unten und zyklische Blattverstellung (cyclic) leicht zurück – ist korrekt. Mit einem S-förmigen Flugweg baut der Flugschüler überschüssige Höhe ab. Nach Beenden der Kurven folgt der Endanflug in nordwestlicher Richtung, mit Geschwindigkeit und Rotordrehzahl im gewünschten Bereich.

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Mehr Autonomie und Flexibilität

Helvetic Airways führt seit dem 27. November 2011 einen eigenen Wartungsbetrieb am Flughafen Zürich. Für den EASA-145-zertifizierten Unterhaltsbetrieb wurden substanzielle Investitionen getätigt und 35 Mitarbeiter eingestellt. Die Fluggesellschaft blickt den kommenden Jahren mit Zuversicht entgegen.

Helvetic Airways betreibt seit dem 27. November die Line Maintenance in Eigenregie im Hangar F am Flughafen Zürich. Das Projekt «Maintenance » wurde mit dem Audit des BAZL und der EASA- 145-Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. «Mit dem weiteren Ausbau der Wertschöpfungskette haben wir die angestrebte Autonomie und eine höhere Flexibilität in der Operation unserer Fokker-100-Flotte erreicht», erklärt Bruno Jans, CEO von Helvetic Airways, anlässlich einer Medieninformation. «Wir können schneller und flexibler reagieren und damit die Bodenzeiten verkürzen.»

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«Wir müssen erklären, wo der aviatische Nachwuchs herkommt»

Seit März letzten Jahres ist Thomas Hurter Zentralpräsident des Aero-Club der Schweiz. Der Berufspilot und Nationalrat zieht im Interview mit der AeroRevue ein erstes Fazit und wirft einen Blick auf die künftigen Herausforderungen des Dachverbandes.

AeroRevue: Thomas Hurter, seit zehn Monaten stehen Sie dem Aero-Club der Schweiz als Zentralpräsident vor. Wie sieht Ihr erstes Fazit aus? Thomas Hurter: Zunächst darf ich erfreut feststellen: Der Aero-Club der Schweiz wird als starker Verband wahrgenommen und auch geschätzt. Mit seinen mehr als 23000 Mitgliedern ist die Bedeutung als grösster aviatischer Dachverband der Schweiz anerkannt. Doch es ist ebenso eine Tatsache, dass der Druck von aussen auf die allgemeine Luftfahrt zunimmt. Einerseits aufgrund der Regulierungen, andererseits aber auch der kommerzielle Druck. Dies erhöht die Anforderungen und Erwartungen, welche an den Aero-Club als Dachverband gestellt werden. Wir müssen uns für die Zukunft so aufstellen, dass wir den steigenden Anforderungen gerecht werden können. Dies erfordert unter anderem Anpassungen der internen Strukturen. So muss etwa sichergestellt werden, dass die strategischen Aufgaben nicht im Tagesgeschäft untergehen. Wir müssen uns noch mehr auf die für unsere Mitglieder wesentlichen Themen der Zukunft konzentrieren. Ferner werden wir vermehrt auch Allianzen bilden müssen, um unsere Ziele erreichen zu können.

 

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Twin Bonanza, das unbekannte Flugzeug von Beechcraft

Der Prototyp der Beechcraft 50 Twin Bonanza startete am 15. November 1949 zu seinem ersten Flug. Es war das erste zweimotorige Leichtflugzeug Amerikas nach Ende des Zweiten Weltkrieges. In der Schweiz wurden 14 zivile Be-50 im Luftfahrzeugregister eingetragen und die Luftwaffe betrieb drei Twin Bonanzas.

Nachdem Beechcraft nach Kriegsende die Be 35 Bonanza und den Trainer Be 45 Mentor entwickelt hatte, begann die Arbeit an einem neuen Flugzeugmuster mit der Bezeichnung Be 50 Twin Bonanza. Bald beschafften die amerikanischen Streitkräfte das zweimotorige, siebenplätzige Flugzeug mit der Bezeichnung L-23 Seminole für den Transport ihrer Truppenkommandanten in aller Welt, insbesondere in Korea und Europa. Grossfirmen kauften die komfortable Maschine als Geschäftsreiseflugzeug für ihre Manager.

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Mit einer B50 Twin Bonanza über den Nordatlantik

Die Super Constellation Flyers Association (SCFA) hat ihre Flotte erweitert. Zur Super Constellation und der DC-3 hat sich kürzlich eine Beechcraft B50 Twin Bonanza gesellt. Ein wahres Schmuckstück und die derzeit einzige Maschine dieses Typs am Schweizer Himmel, die aus den USA überflogen werden musste. Francisco Agullo, Chefpilot der SCFA, hat über diese spannende Mission einen Bericht verfasst.

Im Frühjahr 2011 startete die Super Constellation Flyers Association (SCFA) mit der Suche nach einem «Familienflugzeug » für vier bis sechs Personen. Ich begann in der Folge, die verschiedenen Websites zu durchforsten, um mir ein Bild davon zu machen, was auf dem Markt an gebrauchten Flugzeugen angeboten wurde. Ich suchte dabei nicht nach einer beliebigen zweimotorigen Maschine, sondern nach einem historischen Flugzeug, das auf komfortable Weise vier bis fünf Personen plus Gepäck auf Flügen innerhalb Europas zu befördern in der Lage ist. Zudem sollte es ein aussergewöhnliches Flugzeug sein; eines eben, das zu unserem Verband und der übrigen Flotte passt.

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Mit beiden Beinen fest in der Luft

Zwei Jahre alt war sie gerade geworden, als Mariella Hoffmann zum ersten Mal mit einem Heissluftballon in den blauen Himmel stieg – am Brenner ihre Mutter Sonja Hoffmann, eine erfahrene Ballonpilotin. Mit 17 Jahren war für die junge Frau die Zeit reif, um das Kommando im Korb selber zu übernehmen. Das Abenteuer war eingeleitet – und eine redlich intensive Lebensphase eingeläutet.

Fliegen wollte Mariella Hoffmann, soweit sie sich zurückerinnern kann. Das sind zwar rechnerisch gesehen erst rund 18 Jahre. Aber angesichts der Tatsache, dass die junge Frau gerade mal 20 Lenze zählt, ist diese Zahl ordentlich bemerkenswert. «Ich war gerade zwei Jahre alt geworden, hatte eben erst so richtig das Laufen gelernt und war noch mit Windeln ausgerüstet, als mich meine Mutter das erste Mal mit auf eine Ballonfahrt nahm, Schnuller und Fläschchen mit im Gepäck», erinnert sie sich und kann sich bei der Vorstellung daran ein Lachen nicht verkneifen. Schon nach dem ersten Mal «Luft unter den Füssen» war für sie klar: «Ich will fliegen.» Fliegen, nicht fahren. «Der Ballonsport reizte mich damals noch überhaupt nicht», erzählt die junge Frau. Die Fortbewegung erschien ihr zu langsam, barg vermeintlich zu wenig «Action- Potenzial». Da erschien ihr beispielsweise eine Helikopterlizenz schon wesentlich opportuner.

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