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Ausgabe 3 /2012

 

Johann Wolfgang von Goethe soll einst gesagt haben: «Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.» Er sagte dies zu einer Zeit, als es in der Schweiz weder eine Bundesverfassung noch ein Luftfahrtgesetz gab. Heute haben wir beides. Offen bleiben muss indes, ob die so zahlreichen Gesetze, die den Menschen sagen sollen, was sie tun und lassen müssen, auch deren Gerechtigkeitsgefühl gestärkt haben. Was hingegen klar ist: Das Schweizer Luftfahrtgesetz soll demnächst erneut, zum zweiten Mal nach 2011, revidiert werden. Seit 1950 in Kraft, regelt das Bundesgesetz mit 111 Artikeln unsere Luftfahrt. Neue Artikel sollen mit dieser Revision Einlass in das Gesetz finden, andere sollen angepasst werden. Um die ersten Vorschläge zu präsentieren, hat das BAZL Akteure der Luftfahrt zu einem Workshop eingeladen. Eine gute Sache, denn die Betroffenen erhalten damit die Möglichkeit, am Prozess dieser Gesetzesrevision zu partizipieren und sich dazu zu äussern, noch bevor die breite Vernehmlassung stattfindet. Man kann für oder gegen neue Gesetze sein. Allemal interessant ist die Tatsache, aus welchen Motiven Vorschläge für Gesetzesänderungen eingebracht werden. Was im Endeffekt den einen dient, schadet häufig den andern. Oder wer das Gesetz «macht», hat später das Recht auf seiner Seite. So wird denn auch bereits in der Entstehungsphase von allen Seiten gefordert, verhindert, begründet und widerlegt – und dabei gelegentlich vergessen, was der Franzose Charles de Montesquieu (1689–1755), Staatstheoretiker und Begründer der modernen Staatswissenschaft und der Lehre von der Gewaltenteilung, festhielt: «Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.» Otto von Bismarck, Gründer des Deutschen Reiches und dessen erster Kanzler, sagte einmal: «Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.» Der Beitrag auf Seite 4 vermittelt einen Einblick in den Prozess der Revision des Luftfahrtgesetzes. Ich wünsche Ihnen trotzdem einen guten Schlaf. Und denken Sie daran: Sie haben immer noch die Freiheit, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


Neue Gesetze sind in Vorbereitung

Teilrevision LFG 2 BAZL präsentierte erste Vorschläge

Gegenwärtigist die Teilrevision2desLuftfahrtgesetzes in Vorbereitung. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat deshalb Akteure aus der Luftfahrt mittels eines «Stakeholder Involvement» in den Prozess einbezogen und kürzlich zu einem Workshop eingeladen. Dabei präsentierte das BAZL erste Überlegungen für allfällige gesetzliche Regelungen. «Dieser Einbezug der Akteure seitens des BAZL ist vorbildlich. Es erlaubt, inhaltliche Kritik zu äussern und gleichzeitig aktivamProzess mitzuwirken », lobt Philip Bärtschi, Rechtsanwalt und Leiter des Ressorts Recht beim Aero-Club der Schweiz. Bärtschi nahm in dieser Funktion am Workshop teil und brachte dabei die Anliegen des AeCS aktiv ein. Der Schwerpunkt dieser zweiten Teilrevision desLFGliegt im Infrastrukturbereich, hält das BAZL im Bericht zuhanden des Stakeholder Involvement fest. Dabei geht es unter anderem um den im luftfahrtpolitischen Bericht 2004 thematisierten Bundeseinfluss auf Landesflughäfen mit der Frage nach der Trägerschaft.

Seite 4


Bern-Belp eröffnete Non-Schengen-Terminal

Nach neuneinhalb Monate Bauzeit wurdeamFlughafen Bern-Belp der Non-Schengen-Terminal eröffnet. Dieser ist angegliedert an den 2003 erstellten Terminalneubau, der im Zug einer grossen Arealüberschwemmung von 1999 nötig wurde. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer betonte beim Bandschnitt die Bedeutung sicherer, aber durchlässiger Grenzen: «Der Bundesstadt-Airport leistet viel für Stadt und Kanton Bern. Hier ist man gern und fühlt sich wohl.» Gemäss Alpar- Verwaltungsratspräsident Fritz Grossniklaus ist der Neubau ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Flughafengeschichte: «Wer investiert, glaubt an die Zukunft.» In den letzten Jahren seien in der Region mehr als 80000 Logiernächte mit einer Wertschöpfung von über 20 Millionen Franken generiert worden.

Seite 6


Verkehrshaus meistbesuchtes Museum der Schweiz

Luzern Rück- und Ausblick Verkehrshaus der Schweiz

Im vergangenen Jahr registrierte das Verkehrshaus der Schweiz für Museum und Filmtheater 732362 Eintritte. Nach den Ausnahmejahren 2009 (Jubiläum) und 2010 (100 Jahre Luftfahrt) konnten die Eintritte auf hohem Niveau gehalten werden. Immer mehr Schulklassen Mit über einer halben Million Besuchern liegt das Verkehrshaus weiterhin an der Spitze der Schweizer Museen. Dank der attraktiven «Talentshow» und den damit verbundenen Talent-Treffs als Begleitevents wie zum Beispiel die Thematisierung der Berufsfelder im Strassenbau, Zollwesen, Flug- oder Bahnverkehr liessen sich verschiedene neue Zielgruppen ansprechen, insbesondere im Ausbildungsbereich. Das Museum vermochte 2011 über 3150 Schulklassenmitüber52000Schülernanzuziehen.Diesentspricht gegenüber dem Vorjahr (2458) einer Klassenzunahme von rund 28 Prozent. Zahlreiche weitere Neuerungen und Veranstaltungen wie die Wiederinbetriebnahme der Gartendampfbahn, der neue Ausstellungsteil «Swissair-Saga», das erste schweizerische Elektromobil-Treffen oder das Weltraum-Weekend begeisterten die kleinen wie grossen Besucher.

Seite 7


Attraktives Breitling Heli-Weekend 2012

Regionalflughafen Grenchen Staffeljubiläum, Sonderschau, Fly-in

AmWochenende vom 17. und 18. März findet auf dem Regionalflughafen Grenchen das Breitling Heli-Weekend statt; ein bereits zur Tradition gewordener Anlass zum Saisonauftakt. Heuer stehen Lehrberufe in der Luftfahrt sowie das Jubiläum der Lufttransportstaffel 5 im Zentrum. Fly-in im Zentrum des Anlasses Im vergangenen September hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt das tausendste Kennzeichen für einen Helikopter in der Schweiz vergeben. Mit anderen Worten: In der Geschichte der Schweizer Luftfahrt sind bis jetzt 1000 zivile Helikopter registriert worden. Selbstverständlich sind längst nicht mehr alle in der Luft. Lediglich etwas mehr als 300 Exemplare heben regelmässig ab. Hinzu kommen die insgesamt 57 Super Puma, Cougar und EC635 der Schweizer Luftwaffe. Das Breitling Heli-Weekend wird wiederum von der Regio-nalflugplatz Jura-Grenchen AG in Zusammenarbeit mit Heli-West organisiert. Im Zentrum des zweitägigen Anlasses steht das Fly-in. Zahlreiche Helikopter aus der ganzen Schweiz werden in der Uhren- und Fliegerstadt erwartet.

Seite 8


Mit Stil auf Kurs

SkyWork Airlines Neuer Look, neues Buchungssystem, erfreuliche Passagierzahlen

Frischer Wind weht durch die Garderobe der Berner Fluggesellschaft SkyWork Airlines. Ab sofort tragen die Piloten und Flight Attendants neue Uniformen, welche sich modern, trendig geschnitten und mit frischen Farbtupfern präsentieren. Beinahe 10000 Knöpfe und 1700 Meter Stoff wurden für die neue Uniform von SkyWork Airlines verarbeitet. Nebst der optimalen Passform und strapazierfähigen Materialien besticht die neue Uniform mit dezenten grünen Farbakzenten. Als besonderes Accessoire tragen die Frauen wie auch die Männer grüne Krawatten. Die SkyWork-Krawattennadel und eine schwarze Lederhandtasche sorgen zusätzlich für den bei Airline-Uniformen typischen Glamourfaktor. Zudem steht den Kunden von SkyWork Airlines ein neues Buchungssystem zur Verfügung. Das Programm mit dem Namen «Avantik» ermöglicht einen schnelleren und unkomplizierteren Buchungsprozess. Damit können die Fluggäste ab sofort zwischen vier Buchungsklassen wählen, welche ihnen die Möglichkeit geben, verschiedene Zusatzleistungen zu buchen. In Kürze wird der Service mit dem neu gestalteten Webauftritt von www.flyskywork.com noch weiter ausgebaut.

Seite 9


Zukunftsweisende Technologie – aber noch immer verboten

Swiss Microlight Flyers Rasche Zulassung ultraleichter Elektroflugzeuge erwartet

Elektrische Antriebe bei Fluggeräten stellen eine interessante Alternative zu den Verbrennungsmotoren dar. Bereits um die Jahrtausendwende wurden für die Segelflugzeuge Silent und Antares Elektroantriebe als Aufstiegshilfe entwickelt. Einzelne Exemplare wie Sunseeker, Icaré oder Solar Impulse haben auf den Tragflächen sogar stromerzeugende Solarpanels eingebaut. Naheliegend, die nachhaltige Elektrotechnik auch bei den dafür besonders geeigneten Ultraleichtflugzeugen (UL) einzusetzen. Progressive Entwicklungsphase Elektrische Antriebe und Überwachungssysteme bei ULs befinden sich derzeit in einem raschen Entwicklunsprozess, an dem unter anderem die deutsche Firma Geiger Engineering (www.geigerengineering.de) federführend beteiligt ist. Man muss kein «Ökofreak» sein, um zu realisieren, dass der Elektroflug sehr gut in die heutige Zeit passt. Da das System emmissionsfrei arbeitet, ist keine Belastung der Umwelt gegeben. Natürlich kann von einer komplett ökologischen Durchgängigkeit erst dann gesprochen werden, wenn auch der Strom zum Laden der Akkus aus naturverträglichen Kraftwerken gewonnen wird und der Pilot konsequent zu Fuss oder mit dem Velo zum Flugplatz kommt. Damit wäre man der Idealvorstellung schon sehr nahe.

Seite 10


Das NOTAM und seine Bedeutung für das Briefing

NOTAM: gelesen, verstanden, befolgt?

Eine gründliche Flugvorbereitung ist für die erfolgreiche Durchführung eines Fluges unabdingbar. Das DABS allein liefert nicht alle notwendigen Angaben. Auf die Konsultation der NOTAMs darf nicht verzichtet werden. Nachstehend ein Beispiel, wie ein Flug verlaufen kann, wenn das NOTAM (Notice to Airman) ausser Acht gelassen wird. Wie es nicht laufen sollte AmMorgen des 11. Oktober 2010 plant Pilot X einen Flug von Basel nach Sion. Seine Flugvorbereitung erfolgt so wie immer. Meteo und DABS zeigen keine Probleme für den geplanten Flug, und die Performance-Berechnungen hat er sowieso im Griff.

Seite 15


Propeller im Pulverschnee

Zum zweiten Mal hat der Aero-Club Ostschweiz zu einem winterlichen Stelldichein von Gletscherpiloten im bündnerischen Schlappintal eingeladen, in Erinnerung an den legendären Piloten und Allrounder Otti Kreuzeder. Bei ausgezeichneten Schnee- und Wetterverhältnissen und vor zahlreichen Zuschauern stellten die erfahrenen Piloten ihr hervorragendes Können im stiebenden Pulverschnee unter Beweis.

Man schrieb den 30. März 1954, als Schneidermeister Otti Kreuzeder in Anzug und Krawatte mit 40 Kilogramm Proviant an Bord seine einmotorige Piper um 10.15 Uhr ab Davos startete. Zehn Minuten später setzte er mit seiner kleinen Maschine mitten im Schlappintal in den aufstiebenden Schnee auf, brachte den Proviant in sein Gasthaus «Erika» und startete zwanzig Minuten später wieder für den Rückflug nach Davos. Während zweier Jahre, so ist in seinem Flugbuch zu lesen, versorgte er das «Erika» mit Proviant, führte Passagiere mit und beobachtete die Gämsen aus der Luft.

Seite 18


Das Meteo-Briefing in der Flugvorbereitung

Das Winterhalbjahr neigt sich langsam dem Ende entgegen, und schon bald beginnt die Flugsaison. Zeit, sich wieder einmal mit einem der wichtigsten Elemente der Flugvorbereitung auseinanderzusetzen: dem Meteo-Briefing.

Bei einem Flugunfall in den Schweizer Alpen im Jahr 2007, bei dem zwei der vier Insassen tödlich verletzt wurden, kam das Büro für Flugunfall zu folgendem Schluss: «Der Unfall ist darauf zurückzuführen, dass das Flugzeug mit dem Gelände kollidierte, weil der Flug fortgesetzt wurde, obwohl keine ausreichenden Sichtreferenzen mehr vorhanden waren.» Mit ein Grund war «die unvollständige Flugvorbereitung», denn «die Wetterbedingungen erlaubten den Überflug des Gotthardpasses in der geplanten Art und Weise nicht». Und weiter: «Die vom Piloten verwendeten Wetterinformationen enthielten keine Angaben über die Wetterverhältnisse im Alpenraum.» Dieses tragische Beispiel – eines unter vielen – zeigt deutlich, wie ein unvollständiges MeteoBriefing und der fahrlässige Umgang mit den Wetterelementen im Extremfall tödlich enden können.

Seite 22


Optimismus und Trauer im Fliegerjahr 1937

Zwar dauerte die grosse Wirtschaftskrise, die ab 1930 begonnen hatte, auch im Jahr 1937 in der Schweiz noch immer an. Aber nach dem Höhepunkt 1936 sank die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich, und die Aviatikwelt schaute wieder optimistisch in die Zukunft.

Im März übernahm die erst sechs Jahre alte Swissair die Ostschweizer Aero-Gesellschaft und damit auch den De Havilland D.H. 89 Dragon Rapide HB-APA, den Prototyp des englischen Doppeldeckers für acht Passagiere, und setzte ihn ab 1. Mai auf der Strecke Zürich– Altenrhein–München ein. Auf Strecke Zürich–London war die Swissair an die Kapazitätsgrenzen gestossen und bestellte deshalb bei Douglas zwei DC-3. Bei nur wenig höheren Betriebskosten als die DC-2 konnten mit den neuen Flugzeugen 50 Prozent mehr Sitze angeboten werden: 21 statt 14. Die beiden Flugzeuge wurden nach Cherbourg verschifft und dann in die Schweiz überflogen. Als Erste konnte am 10. Juni die HB-IRA übernommen werden, zwölf Tage später die HB-IRI. Dank diesen Flugzeugen konnte nach London nun auch für Berlin der Ganzjahres-Flugbetrieb eingeführt werden.

Seite 24


Gletscherpilot und Aviatiklegende

Das «Gletschermüschterli» ist seine bekannteste Publikation. Otto «Ty» Rufer war während Jahren einer der herausragendsten Piloten der Schweizer Aviatik und hat viele seiner Erlebnisse niedergeschrieben. Das Porträt über einen Mann mit Ecken und Kanten, einem knorrigen Humor und seiner allgegenwärtigen Brissago-Zigarre.

«Der lange, schöne Sommer 1964 hatte viel Wandervolk in die Berge gelockt», rapportierte Ty Rufer in der AeroRevue Anfang 1965 in einem ausführlichen Erlebnisbericht. «Wir Gletscherpiloten beobachteten auf unseren luftigen Ausgucken allerhand Unfug und Fehlerhaftes, baten durch Aufrufe in Radio und Presse die oft kopflosen und übermütigen Gletschergänger, zu ihrem Leben Sorge zu tragen, weil sie auch nur eines haben.» Mahnende Worte eines Bergkundigen – nicht immer wurden sie erhört. Die Folge waren zahlreiche Rettungseinsätze eines Gletscherpiloten, der mit seinem wohldosierten Wagemut Geschichte schrieb.

Seite 28


Das neue Regelwerk im Fokus

Am 25. November 2011 wurden die neuen europäischen Lizenzvorschriften der EASA im Amtsblatt der EU in der verbindlichen Fassung veröffentlicht. Sie treten wie geplant am 8. April 2012 in Kraft. Was macht die Schweiz mit dem neuen Regelwerk? Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themenbereichen.

Wer bislang auf eine Auseinandersetzung mit dem neuen Regelwerk der EASA verzichtet und die neuen Spielregeln in den hintersten Bewusstseinswinkel verbannt hat, wird nun langsam, aber sicher von diesem eingeholt. Die Frühlingssonne 2012 wird nämlich nicht nur den Schnee, sondern auch die JAR-Lizenzen allmählich zum Schmelzen bringen. Die EU-Kommission hat mit Datum vom 25.November 2011 die EUVerordnung 1178/2011 für den Bereich Fliegendes Personal (FCL und MED) im Amtsblatt der Europäischen Union publiziert.Am8. April treten die neuen Regeln für Lizenzen der europäischen Luftfahrtbehörde EASA in Kraft. Es handelt sich dabei um neue Vorschriften für die Lizenzierung von Piloten. Diese ersetzen JAR-FCL und legen erstmals europaweit für sämtliche Piloten einheitliche Regelungen fest. Nationale Lizenzen entfallen ab der Inkraftsetzung der neuen EU-IR weitgehend. Auch Ballon-, Segelflug- und Helikopterpiloten sind davon betroffen.

Seite 31


Auf den Spuren Saint-Exupérys

Zwei Schweizer Crews auf den Spuren der Luftpostpioniere: Gemeinsam mit 22 weiteren Teilnehmern flogen sie wie einst Saint-Exupéry oder Mermoz von Lézignan (Südfrankreich) in den Senegal. Beim Raid Latécoère geht es aber auch um einen humanitären Aspekt: Entlang der Flugroute wird jeweils Schulmaterial in verschiedene afrikanische Schulen verteilt.

Am 7. Oktober 2011 nahm das Abenteuer auf dem südfranzösischen Flugplatz Lézignan (LFMZ) seinen Anfang. Ziel der Reise war Ziguinchor im Süden des Senegal. 27 Teilnehmer, darunter zwei Schweizer Crews, hoben mit ihren Maschinen ab, um den Spuren der Luftpostpioniere zu folgen und dabei mehr als ein halbes Dutzen Staaten zu überfliegen.

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