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Ausgabe 2 /2013

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«Ohne Raumfahrt geht in der Schweiz nicht viel – und ohne die Schweiz geht nicht viel in der Raumfahrt.» Als Peter Guggenbach, Präsident der Swiss Space Industries Group (SSIG) und CEO Ruag Space im vergangenen Jahr diese Aussage machte, war er keineswegs «motiviert von typisch helvetischer Selbstüberschätzung», wie sich Forumsschreiber – möglicherweise mit der anspruchslosen Sichtweise befrachtet, dass sich die inneren Werte der Schweiz auf Schokolade und Käse beschränken – mokierten. Die Schweiz ist eben auch eine Raumfahrtnation, nur weiss das (leider) kaum einer. Unser Land blickt zurück auf eine lange Astronomie-Tradition. Bei Forschung, Technologie und Entdeckungen im Weltraum spielt die Schweiz seit langer Zeit ganz vorne mit. Fast jeder europäische Satellit, der um die Erde kreist, beinahe jede Weltraum- Forschungsmission enthält Schweizer Technologie. Für Navigationssatelliten des Galileo-Systems, des künftigen europäischen Pendants zum GPS, sind Schweizer Atomuhren zentral; für die Ariane- Raketen bauten hiesige Unternehmen Nutzlastverkleidungen, Messtechnik und Triebwerksteile. Sogar ihren Sinn für Ordentlichkeit transponiert die Schweiz in den Kosmos: Der «Mini-Reinigungssatellit » CleanSpace One wird sozusagen der Prototyp einer Putz kolonne fürs All werden, die dereinst den zunehmenden Weltraumschrott entsorgen soll. Auch der bemerkenswerte Satellit «Cheops», der ab 2017 Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems erforschen soll, ist ein Schweizer – von den 19 ESA-Mitgliedsländern aus 26 Projektvorschlägen ausgewählt. Dank dieser Wahl wird die Schweiz die erste Nation sein, welche die Hauptverantwortung für eine «S-class»-Weltraummission gemeinsam mit dem ESA-Wissenschaftsprogramm übernimmt. Und: Die Schweiz, notabene Gründungsmitglied der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), hat im November 2012 zusammen mit Luxemburg erstmals die Führungsrolle übernommen (mehr dazu ab Seite 18). «Das Weltall ist ein Ort voller unglaublicher Schönheit, voller Stille und voller Chancen – Chancen für die Wissenschaft und Chancen für neue Entdeckungen», sagte kürzlich der Schweizer Astronaut und Astrophysiker Claude Nicollier. Chancen, welche die Schweiz nutzt; sie mag zwar zahlen- und flächenmässig eine kleine Nummer auf dem globalen Parkett sein. Aber sie hat eines begriffen: Nur wer nach den Sternen greift, vermag diese überhaupt zu erreichen.w

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Absenkung in Emmen – Payerne bleibt wie es ist

Luftraum 2013 Änderungen treten am 7. März 2013 in Kraft

Viel ändert sich dieses Jahr im Schweizer Luftraum nicht. Eine Anpassung indes erfordert Beachtung: Als einzige strukturelle Luftraumänderung wird die Untergrenze der TMA 5 von Emmen im Osten von 5000 ft/ AMSL auf neu 4500 ft/AMSL herabgesetzt, dies trotz Interventionen aviatischer Verbände. Diese Herabsetzung wird unter anderem mit der vorgesehenen neuen ILS auf den Flugplatz Emmen begründet, deren Anflugwinkel von bisher 4° auf neu 3,5° geändert wird. Die Anpassung ermöglicht der ATC auch eine bessere Höhenstaffelung des IFR-Verkehrs.

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Gygax übergibt Führung an Schellenberg

Luftwaffe Kommandoübergabe

Am 11. Dezember 2012 wurde Markus Gygax feierlich als Kommandant der Schweizer Luftwaffe verabschiedet. Sein Nachfolger, Divisionär Aldo Schellenberg, führte bisher als Chef den Departementsbereich Verteidigung. Die Luftwaffe umrahmte die Kommandoübergabe mit einer kleinen Airshow.

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Gripen-Tag in der Schweiz und in Schweden

Emmen Armasuisse präsentierte das Rüstungsprogramm 2012

Keine Endmontage in der Schweiz, aber enge Begleitung des Gripen-E-Programms durch Schweizer Spezialisten. Erste Schweizer Gripen-Staffel bis Ende 2019 komplett. Schwedens Regierung gibt der einheimischen Luftwaffe grünes Licht für 60 Flugzeuge, bestellt bei Saab aber 82 Maschinen. Dies in Stichworten der aktuelle Stand der Gripen-Beschaffung.

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Flight Safety Workshop des Segelflugverbandes

Risiken erkennen, managen und minimieren

Am 26. Januar fand in Bern der jährliche Safety Workshop des Segelflugverbandes der Schweiz (SFVS) statt. Rund 50 Safety Officers und Fluglehrer trafen sich zu diesem eintägigen Anlass. Einleitend wurden die während des Workshop 2012 besprochenen Safety Briefings vorgestellt. Auf der Website des Segelflugverbandes (www.segelfliegen.ch) stehen diese für die morgendlichen Briefings zweisprachig zur Verfügung.

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Bei Nacht vom Nebel überrascht

Es war kurz nach 19 Uhr, als ein Fluglehrer und sein Flugschüler am 19. November 2009 mit einem Helikopter des Typs Schweizer 269C ab dem Flughafen Bern- Belp starteten. Geplant war ein Ausbildungsflug nach Sichtflugregeln bei Nacht (Night VFR). Der Flug sollte dem Aufbau der für den ATPL-Ausweis erforderlichen Nachtflugverfahren beider Piloten dienen. Der in dieser Form durchgeführte Flug ermöglichte es sowohl dem Fluglehrer als auch seinem Schüler (ebenfalls im Besitz einer Fluglehrerlizenz), die Flugzeit in ihren persönlichen Flugbüchern als Nachtflugtraining einzutragen. Der Flug endete um etwa 19.55 Uhr mit einem Kontrollverlust und der anschliessenden Kollision im Gelände. Der Helikopter wurde beschädigt, verletzt wurde niemand.

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Die Schweiz auf Weltraummission

Die Schweiz gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Gemeinsam mit Luxemburg übt die Schweiz für die Jahre 2012– 2015 sogar die Kopräsidentschaft der ESA aus. Mit jährlich rund 150 Millionen Franken beteiligt sich unser Land an deren Aktivitäten und ermöglicht damit Forschenden und Unternehmen die Beteiligung an wissenschaftlichen Projekten und Missionen der ESA. Die Schweiz auf Weltraummission – eine Auslegeordnung über die Bedeutung der europäischen Raumfahrt für unsere Nation.

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