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Ausgabe 4 /2013

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Mooney M20K, HBDGI, LSZH, IFR, Alt.max.24000ft, Motor/Prop.320 Std. seit neu, Lackierung neu 2013/ Interieur neu 2009, Speedbrakes, Prop.deice, Oxig., Autopilot, Flightdirector, Garmin 530, WX1000, Transp.GTX 330, Flugstd. inkl.Fuel CHF 300, Preis 1/7 Anteil CHF 32000, ppreisig@bluewin.ch

Das Engadin zählt zu den schönsten Hochtälern  der Alpen. Berge, Seen und eine weitgehend unberührte Natur machen das von viel Sonnenschein und wenig Nebel profitierende Tal am Inn zur begehrten Destination für Touristen. Die Geschichte des Engadins ist eng verbunden mit dem Tourismus: Das «Engiadina» – was so viel wie «Garten des Inns» heisst – gehört seit 150 Jahren zu den bevorzugten Adressen Reiselustiger und Erholungssuchender. Schon früh spielte die Luftfahrt im Oberengadin eine wichtige Rolle. August Jucker etwa führte am 27. Februar 1912 mit seinem Farman-Doppeldecker 16 Flüge in St.Moritz durch. Am 24. Januar 1936 gründeten 15 Segelflugbegeisterte die Segelfluggruppe Oberengadin und ein Jahr später wurde der Flugplatz Samedan eröffnet. Segelflieger erfreuen sich der exzellenten thermischen Verhältnisse des Engadins. Im Sommer ist der Flugplatz Samedan deshalb Ausgangspunkt und Ziel zahlreicher Segelflüge entlang der  Alpenkette. Aber auch den Motorflugpiloten war der Flugplatz als Destination im Rahmen ihrer Alpenflugausbildung und für Ausflüge stets en vogue und deshalb häufig frequentiert. War – denn vor einem Jahr legte sich ein Schatten über das Tal. Eine Häufung von Unfällen mit Business Jets haben die  Verletzlichkeit des Flugplatzes zu Tage gefördert. Innert kurzer Zeit baute sich ein öffentlicher Druck nach mehr Sicherheit auf, sodass die Flughafenbetreiberin Engadin Airport AG und das BAZL sich genötigt fühlten, diesem Druck nachzugeben. Ob sinnvoll oder nicht, ob notwendig oder überzogen: Ein neu ausgearbeitetes Einweisungskonzept hat – einmal  mehr – zu erheblichen Auflagen für Piloten geführt. Einweisungsflug, obligatorisches Briefing und Test lösten Ärger und Frustration seitens der Benützer aus und führten dazu, dass die attraktive Destination an Sympathie verlor und zunehmend gemieden wurde. Der Flugplatz Samedan wurde quasi zur Destination «non grata». Ein Jahr ist seither vergangen, die Zeit für eine erste Bilanz gekommen. Die Verantwortlichen des Flugplatzes sprechen von einem Sicherheitsgewinn, Piloten würden den Platz besser vorbereitet anfliegen (ab Seite 18). Mit einem allfälligen Rückschluss, Piloten wären zuvor ungenügend vorbereitet gewesen,würde man sich defintiv zu weit aus dem Fenster lehnen.

Jürg Wyss
Chefredaktor 
AeroRevue


Luftfahrthindernisse – laufend aktualisiert

WeGOM (Web-GIS Obstacle Map) Neue webbasierte GIS-Lösung

In Ergänzung zur gedruckten Luftfahrthinderniskarte 1:100 000 ist neu die webbasierte GIS-Lösung WeGOM (GIS = Geographisches  Informationssystem) mit demselben Inhalt ver fügbar. WeGOM repräsentiert stets den aktuellen Stand der zu publizierenden Luftfahrthindernisseund bietet folgende Nutzen:

  • Zweidimensionale Visualisierung der
    Hindernisse in der GIS-Infrastruktur des
    Bundes.
  • Freier Zugang für beliebige Nutzer wie Piloten,
    Luftfahrthindernisbetreiber, Behörden
    und weitere Fachleute.
  • Abfrage von Objektinformationen für ein
    beliebig selektiertes Luftfahrthindernis.

Seite 4


«Ziel ist die langfristige Sicherung des Flugbetriebes»

Flugplatz Kägiswil Wie geht es weiter nach der Abstimmung?

Am 3. März hat das Obwaldner Stimmvolk den Kantonsratsbeschluss
über den Kredit für den Kauf militärischer Liegenschaften,
Teil 2, mit einem deutlichen Nein (62 Prozent der Stimmen) abgelehnt
(siehe auch Beitrag in der AeroRevue Nr. 3/2013). Damit
wurde die Grundlage für den Weiterbetrieb des zivil genutzten
Flugplatzes geschaffen. Die Flugplatzgenossenschaft Obwalden
wird sich nun gemeinsam mit den in Kägiswil aktiven Fluggruppen
beim Bund, Kanton und der Gemeinde Sarnen für die rechtliche
Verankerung des Flugplatzes einsetzen.

Seite 5


Walliser Jubiläum mit grosser Airshow

Sion Breitling Sion Airshow 2015 unter den Jubiläumsprojekten

2015 ist für den Kanton Wallis ein Jubiläumsjahr. Gefeiert wird die 200-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. Rund um die offizielle Feier vom 7. August 2015 – dem Tag des Beitritts des Kantons zur Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1815 – wird ein ganzjähriges Rahmenprogramm mit zahlreichen Veranstaltungen durchgeführt. Dem Aufruf zu einem Projektwettbewerbunter der Walliser Bevölkerung folgten 269 Eingaben.

Seite 6


Jet World Masters: Startschuss in vier Monaten

Meiringen Kick-Off-Anlass für die 10. Jet World Masters 2013

Vom 21. bis 31. August 2013 findet auf dem Militärflugplatz Meiringen das 10. Jet World Masters (JWM) für Erbauer und Piloten von massstabsgetreu nachgebauten Jet-Flugzeugen statt. Im Anschluss an die Präsidentenkonferenz (siehe Beitrag ab Seite 36 in dieser Ausgabe) fand eine informative Kickoff-Veranstaltung statt. Yves Burkhardt, Präsident des Organisationskomitees und Generalsekretär des Aero-Club der Schweiz, erläuterte den aktuellen Stand der Vorbereitungen sowie den angestrebten Nutzen, unter anderem auch für den Tourismus in der Region. Eine Flugvorführung des Swiss Jet Scale Teams rundete den Anlass ab. 

Seite 7


Die Alpar bleibt unabhängig – und SkyWork grösste Kundin

Flughafen Bern-Belp Resultat der gemeinsamen Arbeitsgruppe liegt vor

Die Arbeitsgruppe von Alpar AG und der Initiantengruppe hat ihre Arbeit abgeschlossen. Nachdem noch Ende letzten Jahres die Zeichen auf Sturm standen (SkyWork äusserte sich damals unzufrieden mit den Konditionen am Flughafen und drohte mit einem «unfriendly takeover» der Flughafenbetreiberin), herrscht nun Einigkeit zwischen den Parteien. Die Alpar  AG bleibt unabhängig. Gleichzeitig wurde eine Lösung bezüglich Aktienbesitz gefunden. SkyWork Airlines AG, deren Mitarbeiter und Investoren halten zusammen maximal zehn Prozent am Aktienkapital der Alpar AG. Das Aktienpaket der Swiss von 13 Prozent konnte auf verschiedene Ankeraktionäre aufgeteilt werden, welche die Strategie der Alpar unterstützen. Im gleichen Vorgang wurde die Initiantengruppe formell aufgelöst. Eine Absage erteilte Fritz Grossniklaus, Verwaltungsrats präsident der Alpar AG, dem Bild von «siamesischen Zwillingen», das SkyWork im Dezember verwendet hatte: «Wir teilen dieses Bild nicht, wo der eine vom anderen auf Gedeih und Verderb abhängig ist, sondern befürworten das Bild einer engen Partnerschaft von je selbstständigen und wirtschaftlich erfolgreichen Partnern», schreibt Grossniklaus in einer Grundsatzerklärung.

Seite 9


Nachhaltige Prävention gegen Luftraumverletzungen

Sicherheitsseminar des Aero-Club der Schweiz

Der stark segmentierte Luftraum in der Schweiz stellt hohe Ansprüche an die Piloten. An dem vom Aero-Club der Schweiz (AeCS) durchgeführten Luftraum-Seminar vom 23. März 2013 sensibilisierten Experten die Piloten auf Luftraumverletzungen und zeigten auf, wie sich der Luftraum in den nächsten Jahren verändern wird. Wie aktuell das Thema Luftraum ist, davon zeugte das grosse Interesse des zahlreich erschienenen Publikums. Robin Gurt von Skyguide verwies mittels Statistik auf die Relevanz des Themas Luftraum. 2012 konstatierte Skyguide 282 Luftraumverletzungen. Ein Grossteil davon ereignete sich an den bekannten «Hotspots» rund um den Flughafen Zürich. Dazu zählen insbesondere die seit Jahren kritischen Räume der TMA 1 und 2 nördlich der CTR 1 und nördlich des Flugplatzes Birrfeld, im Raum Bremgarten (TMA 4C) und die temporäre CTR 2 für die Südanflüge nach Zürich. Zum Zweck des besseren Verständnisses des schweizerischen Luftraumes hat der AeCS eine entsprechende Präsentation ausarbeiten lassen. Diese steht voraus sichtlich ab Mitte April auf der Webseite (www.aeroclub.ch)zur Verfügung.

Seite 14


«Die Piloten sind gut vorbereitet»

Am 27. April 2012 wurde auf dem Engadin Airport St.Moritz–Samedan auch für Piloten von Leichtflugzeugen ein Einweisungskonzept eingeführt. Was waren die Folgen und konnte ein Sicherheitsgewinn erzielt werden? Die Verantwortlichen ziehen eine erste Bilanz nach einem Jahr. Und sie freuen sich nach wie vor über jedes landende Flugzeug auf dem alpinen Flugplatz.
Der Anflug ist überwältigend. Die höchsten Gipfel der verschneiten Engadiner Berge leuchten, von den letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Abendsonne in zartes Gelb-Rot getunkt. Im Tal des Oberengadins bricht die Dämmerung herein. Vorne links ist St. Moritz und Celerina erkennbar, dahinter
die Piste des Flugplatzes Samedan. Der Business Jet dreht in den Final ein, reduziert die Geschwindigkeit, fährt die Klappen und das Fahrwerk aus. Minuten später setzt der elegante Vogel auf der Piste auf. Auf dem Tarmac wartet bereits die Limousine, um die Passagiere in eines der mondänen Hotels zu chauffieren. Alltag auf dem Engadin Airport St. Moritz–Samedan. Zu gewissen Zeiten wird der auf 1707 Metern über Meer liegende «höchste Flughafen Europas», wie sich der Engadin Airport bezeichnet, Ziel der Reichen und Schönen. Zwischen Weihnachten und Neujahr etwa stehen die eleganten Business Jets Flügel an Flügel auf dem Tarmac. Doch auch bei Motor-, Helikopter- und Segelflugpiloten erfreut sich der im Oberengadiner Tal eingebettete Flugplatz grosser Beliebtheit. Als Destination für schöne Alpenflüge etwa oder als Ausgangsort für Streckensegelflüge entlang der Alpenkette. Kein Zweifel: Samedan ist ein Flugplatz mit Ausstrahlung – und er stellt an die Piloten mit seinen alpinen Rahmenbedingungen hohe fliegerische Anforderungen.

Seite 19


Die Douglas DC-6B rettete mit staatlicher Hilfe die Swissair

Die Douglas DC-6B wurde 1951 zur Retterin der Swissair. Ende der Vierzigerjahre steckte das Unternehmen in einer Krise und stand vor der Liquidation. Eine von Bundesrat und Parlament beschlossene Unterstützung inklusive Kauf von zwei Flugzeugen bildete die Basis für den erfolgreichen
Aufstieg der Swissair und dauerte nur gut halb so lang wie vorgesehen.

Seite 24


Zweisimmen lädt zum Ausflug ein

Der Flugplatz Zweisimmen hat eine bewegte Vergangenheit hinter und eine belebte Zukunft vor sich. Seit Herbst 2011 gehört dieser definitiv der Flugplatzgenossenschaft. Der Flugplatz zeichnet sich durch eine attraktive Infrastruktur und ein breites Angebot sowohl für Motorpiloten als auch für Segelflieger aus. Aberauch Rundflugpassagiere und Touristen sind herzlich willkommen.

Seite 30


Hilfreiche Informationen für die Aviatik dank Radiosonden

Präzise Messungen des Zustandes der Atmosphäre sind für gute Wetterprognosen unverzichtbar. Messstationen und Radaranlagen der MeteoSchweiz messen verschiedenste Parameter vom Boden aus, Satelliten liefern Daten per Fernerkundung aus grosser Höhe. Eine weitere Art von atmosphärischen Messungengeschieht mittels Radiosonden, welche im folgenden Beitrag näher vorgestellt werden.

Seite 32

 
   
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