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Ausgabe 6 /2013

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«Schweizer Neuentwicklung für die Zivilluftfahrt» – «Nehmen Sie Platz im Superjet» – «In der Schweizer Luftfahrt wird heute Geschichte geschrieben»: Positive Schlagzeilen aus unseren Me dien, die man selten genug und deshalb mit umso mehr Freude und Genugtuung liest. Der neue Business-Jet PC-24 der Stanser Flugzeugwerke Pilatus hat anlässlich der Enthüllung an der diesjährigen EBACE in Genf alle Blicke auf sich gezogen. Wirkungsvoll wurde der Flieger in Szene gesetzt und ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gerückt. «A star is born», ein lupenrein schweizerischer dazu. Eleganz und Exklusivität ausstrahlend. Entwickelt, um zum Objekt der Begierde für Piloten, für Unternehmen und Unternehmer, für Organisationen zu avancieren. Ein Jet soll es werden mit typisch schweizerischen Werten und Tugenden. Zuverlässig, solid, modern, technisch ausgereift, wertbeständig. Ein Jet, der wahre Swissness verkörpert. Vier neue Werkhallen, 400 Mitarbeiter mehr – in Stans geht die Post, oder besser der Jet ab. Das ist beileibe keine Einzelleistung. Ein ganzes Team von Mitarbeitenden darf sich die Lorbeeren holen. Aber um einen Namen kommt man nicht herum. Es ist vor allem der Verdienst einer Persönlichkeit der Schweizer Aviatik, der diesen Erfolg von Pilatus in den letzten Jahrzehnten erst möglich machte: Oskar J. Schwenk. Der charismatische Leader hat die Flugzeugwerke in Stans zu einem Unternehmen mit weltweiter Ausstrahlung ausgebaut. «Ich bin nicht geeignet für den Durchschnitt», hat Schwenk einmal gesagt. Mit dem neuen Jet begibt sich das Unternehmen auf ein Feld, wo einige schon gescheitert sind. Pilatus ist der Erfolg zuzutrauen. Wenn einer über genügend Erfahrung, Weitsicht und Verantwortung verfügt, um auch dieses ambitiöse Projekt zum Erfolg zu führen, dann Oskar J. Schwenk. Wenn er etwa sagt: «Wir haben alle Kernfähigkeiten unter einem Dach. Ich will das so.» Wirkliche Schweizer Stars sind selten – in der Luftfahrt sowieso. Der PC-24 hat das Zeug zum Star. Und die Pilatus Flugzeugwerke den «Oskar». Was besonders freut: Mit dem neuen Jet hat Pilatus die notorischen Zweifler, Kritiker und Neider verstummen lassen. Die Schweizer Luftfahrt sollte dafür dankbar sein.

Jürg Wyss
Chefredaktor 
AeroRevue


Einschneidende Sparmassnahmen

Luftwaffe Informationsrapport mit dem neuen Kommandanten

AeroRevue 6/2013 | 7 Rund 800 Kaderleute aus Miliz und Berufsorganisation sowie diverse Gäste trafen sich auf dem Militärflugplatz Emmen zum Rapport von Korpskommandant Aldo C. Schellenberg. Der Luftwaffenkommandant sprach dabei über die Auswirkungen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) auf die Luftwaffe. «In Anbetracht der geringen Wahrscheinlichkeit eines militärischen Konflikts hält es der Bundesrat für vertretbar, die Fähigkeit zur Abwehr eines militärischen Angriffs auf den Kompetenzerhalt zu reduzieren», sagte er und fügte an: «Die Unterstützung der zivilen Behörden wird im Zentrum stehen.» Dazu gehöre auch der Luftpolizeidienst, den nur die Luftwaffe erbringen könne: «Der Bundesrat will hier so rasch wie möglich eine Bereitschaft zur Intervention rund um die Uhr herstellen.» Schellenberg zeigte aber auch auf, dass die Armee bei einem Budget von 4,7 Milliarden Franken nicht alle im Armeebericht 2010 aufgeführten Leistungen erbringen könne. Es seien einschneidende Sparmassnahmen nötig: «Wir müssen einen erheblichen Teil der Standorte aufgeben und nicht alle Verbände können vollständig ausgerüstet werden.» Konkret gehe es um zwölf Waffenplätze und mehrere Militärflugplätze, die eingespart werden müssten. Auch würden unterhaltsintensive Systeme wie zum Beispiel «Rapier» und «Taflir» infrage gestellt. «Wir haben bereits früher aufgezeigt, dass eine Armee mit einem Bestand von 100 000 Personen ein Budget von 5,4 Milliarden Franken erfordert», sagte Schellenberg.

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Mirage III S schwebt über dem «Runway 34»

Rega Erfreuliches Resultat, neuer Heli-Simulator und erneuerte Einsatzzentrale

Nach Pfingsten weckte ein besonderer Transport die Aufmerksamkeit der Autofahrer: Zwischen Genf und Glattbrugg begegneten sie einem Zeugen der Vergangenheit. Passagiere werden beim Anflug auf die Piste von Cointrin die Mirage vermissen. Das bisher dort aufgebockte Kampfflugzeug musste aus Platzgründen weichen. Stattdessen ist nun das beliebte Flug- und Erlebnis-Restaurant «Runway 34» in Glattbrugg um eine Attraktion reicher. Einen Tag vor dem Transport hatten auf dem Genfer Flughafen einige Mitglieder des Miragevereins Buochs die Flügel eines Mirage III S Kampfflugzeuges demontiert und sie mit dem abgetrennten Rumpf auf einen speziellen Tieflager-Lkw gezogen.

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Projekt für die Luftfahrtinfrastruktur von Grand Genèveve

Offener Brief an François Longchamp, Staatsrat und Präsident von Grand Genève

Sehr geehrter Herr Staatsrat, sehr geehrter Präsident von Grand Genève Als Leiter des Departements für Stadtentwicklung, als bis noch vor kurzer Zeit Präsident des Verwaltungsrats des Flughafens Genf und als Präsident der Groupement Locale de Coopération Transfrontalière (Grand Genève) vereinen Sie zweifellos alle Eigenschaften, die Sie zur einzigen Person machen, die das im Folgenden vorgestellte Projekt zum Erfolg führen kann.

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Ready for Training

Anfang Mai haben Vertreter von Swiss Aviation Training (SAT) den neuen Embraer 190 Full Flight Simulator von CAE der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit setzt SAT einen weiteren Meilenstein als erfahrener Anbieter von Trainingsgesamtlösungen im E-Jet-Bereich und untermauert seine Rolle als Kompetenzzentrum für integriertes Cockpit-, Cabinund Techniktraining.

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Mehr Sicherheit für kleinere Flugzeuge

Mit einem neuen Verfahren will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Wirbelschleppen von startenden und landenden Flugzeugen auflösen. Nach geglückten ersten Tests Ende April in Oberpfaffenhofen werden Reihen von über vier Meter hohen Metall-Platten an zwei deutschen Verkehrsflughäfen installiert, um der Gefahr der Bildung von Wirbelschleppen entgegenzuwirken.

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Im falschen Kleid unterwegs

Heutzutage ist ein Verkehrsflugzeug ein Massenverkehrsmittel und die Farbenvielfalt der Maschinen ist grenzenlos. Die meisten Passagiere achten kaum noch darauf. Das war früher anders; man kannte die Bemalung «seiner» Heimat-Airline und sie vermittelte ein gewisses Vertrauen. Wenn man dann vor dem Einsteigen plötzlich vor einer Maschine in ungewohnter Bemalung stand, fiel das auf.

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PC-24 – das Geheimnis ist gelüftet

Die Pilatus Flugzeugwerke AG hat anlässlich der EBACE in Genf am 21. Mai ihr neustes Flaggschiff, den PC-24, enthüllt; dies, nachdem das Projekt über Jahre geheim gehalten wurde. Der zweistrahlige Düsenjet kann auch auf Naturpisten starten und landen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 787 km/h und eine Reichweite von über 3600 Kilometern.

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Zweiter Schweizer Flugzeughersteller mit EASA-Zertifizierung

Die kleine, in Stans beheimatete Firma Light Wing AG hat mit Ausdauer ein seit Langem angestrebtes Ziel erreicht: Sie gilt als europäischer, durch die EASA anerkannter Design- und Produktionsbetrieb für den Bau von Luftfahrzeugen und Ausrüstungsteilen.Noch ist der Himmel über dem Flugplatz Buochs neblig, doch erste Sonnenstrahlen zaubern Lichtflecken an die grauen Wände der Hangars. Marco Trüssel zeigt auf das Gebäude mit der Aufschrift Light Wing: «Unsere Konstruktionswerkstatt, wir befinden uns in guter Gesellschaft», erläutert er und fügt hinzu: «Nebenan produziert Pilatus ihre Flugzeuge. Nebst diesem Hersteller haben in der Schweiz nur wir die EASA-Zulassung als Produktionsbetrieb erhalten. » Diesem Erfolg ist ein Jahr intensiver Arbeit unter strengen Vorgaben und Kontrollen durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) als nationale Luftfahrtbehörde vorausgegangen. Denn um ein Flugzeug bauen und vertreiben zu können, bedarf es einer Musterzulassung für den Flugzeugtyp und einer entsprechenden Zulassung als Herstellungsbetrieb. Die Anforderungen der EASA sind im umfassenden Regelwerk Part 21 G definiert.


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