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Ausgabe 9 /2013

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«Bei grossen Persönlichkeiten ist deren Abwesenheit auffallender als ihre Anwesenheit.» Franz Steinegger, Altnationalrat und Präsident des Vereins Verkehrshaus der Schweiz wählte diese Worte anlässlich seiner Abschiedsrede zum Tod des Mitgründers und ersten Direktors des Verkehrshauses, Alfred Waldis (Seite 6). Aus dem einstigen SBB-Beamten wurde rasch ein international renommierter Fachmann. Waldis war unter anderem Mitgründer des Internationalen Verbands der Verkehrsmuseen, sass in Museums-Ausschüssen mehrerer Länder Europas und der USA und wurde mehrfach ausgezeichnet. «Dass er bei der Eröffnung ‹seines› Verkehrshauses am 1. Juli 1959 die Besucher auf einer Tafel ausdrücklich zum Fotografieren aufforderte, geriet manchem von Alfred Waldis‘ Museumsdirektoren- Kollegen in den falschen Hals», liess Steinegger eine Zeit Revue passieren, in der Museen noch ennuyant-verstaubt zu wirken hatten. Eine Anekdote, die eindrücklich die museumspädagogisch geradezu revolutionäre Philosophie des damals 40-jährigen Waldis illustriert. Sein Museum sollte eine lebendige Institution sein und die Faszination der Technik auf nachvollziehbare Weise vermitteln. Heute ist das Verkehrshaus das meistbesuchte Museum der Schweiz. Der Abschied von einer weiteren grossen Persönlichkeit hat kürzlich in die Schweizer Aviatikgemeinde eine Lücke gerissen. Gemeinsam mit zwei Passagieren hat Peter Wey, unter anderem Mitglied im Zentralvorstand des AeCS, Leiter des Ressorts Luftraum im Zentralsekretariat des AeCS und langjähriger Präsident und Ehrenpräsident des Motorflug-Verbandes der Schweiz, am 23. Juli als Folge eines Flugunfalls sein Leben verloren (Seite 35). Auch seine Abwesenheit fällt mehr auf, als er es selber tat; zu seinen Lebzeiten, als sich der über die Landesgrenzen hinaus geachtete und geschätzte Spe zialist für Luftraumfragen als stiller, aber überaus kompetenter Schaffer mit Herzblut für die 24 000 AeCS-Mitglieder, für den fliegerischen Nachwuchs, für die Leichtaviatik im Allgemeinen eingesetzt hat. Unglücksfälle heben meist das persönliche Empfinden von Sicherheit und Unantastbarkeit aus den Angeln. Das Bewusstsein um die eigene Fehlbarkeit und Endlichkeit drängt sich schonungslos, aber zuweilen auch heilsam, in den sorgfältig geordneten Alltag. Ein guter Zeitpunkt, um einmal wieder innezuhalten und sich grundlegende Gedanken zu machen; auch zum Thema Human Performance. Nicht gänzlich vergeblich ist eine Tragödie, wenn nach dem Fragezeichen auf das «Warum» ein Ausrufezeichen für die Zurückgebliebenen folgen kann.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Swiss im Aufwind – rote Zahlen bei Lufthansa

Swiss/Lufthansa Halbjahresergebnis 2013

Bereinigt um Restrukturierungskosten und Einmaleffekte hat die Lufthansa Group ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 um 233 Millionen Euro gesteigert. Der operative Gewinn hingegen schrumpfte im ersten Halbjahr um 69 Prozent auf 72 Millionen Euro. Der Einbruch ist auf Sondereffekte im vorigen Jahr zurückzuführen, die der Kranich- Airline viel Geld in die Kasse gespült hatten. Dazu zählt unter anderem der Verkauf der britischen Tochter BMI. Aufwendungen im Rahmen des Zukunftsprogramms «Score» belasten die Ergebnisentwicklung der vergangenen sechs Monate darüber hinaus ebenfalls einmalig.

Seite 5


Ein Freudentag für Jung und Alt

75 Jahre Pro Aero mit Jubiläumsfeier – begeisterte Jugendliche – Aviatik total: Auf dem Engadiner Flugplatz Samedan drehte sich am Jugendlager-Besuchstag alles um den fliegerischen Nachwuchs. Es wurde ein Freudentag für Jung und Alt.

Seite 18


Langenbruck ehrte Oskar Bider

Das Dorf ist stolz auf den berühmten Flieger und gedachte der Pionierleistungen von Oskar Bider mit einem Dorffest am 22. und 23. Juni. Schade, dass fast nur Aviatikfreunde und Familien aus der Region den Weg nach Langenbruck fanden.

Seite 22


Ein Flugzeugabsturz erschütterte die Schweiz

Es war vor 50 Jahren das grösste Unglück der Schweizer Luftfahrt: der Flugzeugabsturz vom 4. September 1963 beim aargauischen Dürrenäsch. Das ganze Land trauerte mit, als bekannt wurde, dass ein kleines Bauerndorf im Zürcher Weinland auf einen Schlag einen Fünftel seiner Bewohner verloren hatte.

Seite 24


«Die Messlatte liegt hoch»

Die Experimental Aviation of Switzerland (EAS) feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag (siehe auch Sonderausgabe als Beilage der AeroRevue Nr. 6). Nach verschiedenen Veranstaltungen in den vergangenen Monaten fand das Jubiläumsjahr vom 23. bis 25. August auf dem Flughafen Grenchen seinen Höhepunkt. In das Fest eingebunden war auch das internationale Fly-In. Aus meteorologischen Gründen reisten allerdings nur 60 statt der erwarteten 150 Piloten mit ihren Flugzeugen an.

Seite 28


Duell der Giganten

Heutzutage ist ein Verkehrsflugzeug ein Massenverkehrsmittel und die Farbenvielfalt der Maschinen ist grenzenlos. Die meisten Passagiere achten kaum noch darauf. Das war früher anders; man kannte die Bemalung «seiner» Heimat-Airline und sie vermittelte ein gewisses Vertrauen. Wenn man dann vor dem Einsteigen plötzlich vor einer Maschine in ungewohnter Bemalung stand, fiel das auf.

Seite 30

 
   
   
   
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