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Ausgabe 5/2014

«Die direkte Demokratie ist ein Teil der Schweizer Kultur.» Bundespräsident Didier Burkhalter klärte mit dieser Replik den trüben Verständigungs-Teich, in dem der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Besuch in der Schweiz Anfang April gefischt hatte. Gauck bezeichnete die direkte Demokratie in der Schweiz als «reizvolles Politikmodell» – das ein «Aber» in sich trage: «Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die Bürger über hochkomplexe Themen abstimmen», schwadronierte er; und vergass darob glatt, dass die direkte Demokratie in der Schweiz über ihre eigentliche Staatsform hinaus eine Volksgesinnung ist. Den Stimmbürgern – der obersten politischen Instanz – hierzulande dürften derlei Plattitüden äusserstenfalls ein somnolentes Entgleisen ihrer Gesichtszüge verursachen. Der Souverän – mündig seit spätestens 1874 – ist redlich darin erprobt, über hochkomplexe Themen zu befinden; nächstmals wird er dies am 18. Mai tun. Ein jahrelanger Beschaffungsprozess, dessen mediale Begleitung in schöner Regelmässigkeit die gebotene Objektivität vermissen liess, gipfelt mit der Abstimmung zum Gripen-Fonds-Gesetz sozusagen im «Finale Grande». Seit die Schweizer Armee Flugzeuge einsetzt, ist deren Beschaffung traditionell von Skandalen und Dramatik begleitet, hat schon immer für rote Köpfe gesorgt und diese zuweilen auch rollen lassen. «Der Kampf um den Jet» ist beileibe nichts Neues unter dem eidgenössischen Himmel. Freilich: Die wenigstens Wähler sind – auf die jeweilige Vorlage bezogen – Experten. Kaum einer der Urnengänger hat beispielsweise je ein Gripen-Cockpit von innen gesehen – ist geschweige denn mit einem solchen geflogen (was im Übrigen einer der ganz wenigen, der dies tut, zum Thema zu sagen hat, ist im Interview ab Seite 32 nachzulesen). Aber neben der profunden Auseinandersetzung mit dem Abstimmungsthema als Entscheidungsbasis, ist der gesunde Menschenverstand als wichtiges Element in der direkten Demokratie nicht zu unterschätzen. Nach bürokratischen Endlosschlaufen hat das Volk mit seinem Bezug zur Realität schon hinter manche ein dimensionale Debatte einen heilsamen Punkt gesetzt. Doch zurück auf die Betonpiste der Tatsachen: Letztlich ist es zwar Aufgabe des Staates, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Letztere tun jedoch gut daran, sich nicht selber im Weg zu stehen – und ihrem weltweit exemplarischen Volksrecht und der damit verbun

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Branche im Steigflug

606 Aussteller aus 35 Nationen präsentierten sich in diesem Jahr an der Luftfahrtmesse Aero in Friedrichshafen. Die Messeleitung zählte 33 400 Besucher und die Aussteller bestätigen, dass sich die Allgemeine Luftfahrt im Aufwind befindet.

Seite 23

FAI – Breit gefächerte Aufgaben

Die «schöne Swiss-Schwester» Edelweiss Air bildet künftig ihre Piloten selber aus. Wie CEO Karl «Charly» Kistler in einem Gespräch ausführte, will die Fluggesellschaft an der «Air 14» ihr Ausbildungskonzept vorstellen. Ziel ist es, möglichst viele junge Schweizer für den «faszinierenden Job» zu begeistern. Edelweiss Air will die rund 100 000 Franken teure Ausbildung vorfinanzieren.

Seite 26


Die Bedeutung der Luftverteidigung wird anerkannt

In den Dreissiger-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Bedeutung der Luftverteidigung allmählich erkannt. Die Fliegertruppe wurde zu einer selbstständigen Waffengattung, wurde umfassend modernisiert, und erhielt kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges modernste Jagdflugzeuge.

Seite 24


«Der Gripen E ist ein topmodernes Flugzeug»

Am 18. Mai stimmt das Schweizer Stimmvolk über das Gripen-Fonds-Gesetz ab. Vieles wurde im Vorfeld der Abstimmung über den Kampfjet Gripen E verbreitet. Einer, der den Gripen als Pilot wie kaum ein Zweiter kennt, ist Bernhard Berset, Cheftestpilot bei der Beschaffungsbehörde Armasuisse. Was er zum Gripen E sagt, lesen Sie im nachstehenden Interview.

Seite 33


Ein Diamant glänzt seit 50 Jahren

Vor rund fünfzig Jahren erlebte der Segelflugzeugbau einen gewaltigen Innova tionsschub. Tragende Glasfasern in Kunstharzen (GFK), hiess das neue Baumaterial. Und die Schweiz mischte ganz vorne mit: Am Institut für Flugzeugstatik und Flugzeugbau der ETH Zürich entwickelten Jürg van Voonveld, Thomas Bircher und Ruedi Hauser schrittweise ein GFK-Hochleistungssegelflugzeug.

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