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Ausgabe 7 - 8/2014

Fallschirmspringen ist ein Erlebnis der besonderen Art. Mindestens ein Absprung sei jedem Piloten ans Herz gelegt. Es ist ein beflügelnder Unterschied, auf 4000 Metern im geschützten Cockpit den Himmel abzufliegen – oder auf eben dieser Höhe mit einem Schirm am Rücken ein Flugzeug zu verlassen. Eine Erfahrung, die dem gestandenen Aviatiker ungeahnte Dimensionen in einem vertrauten Element zu eröffnen vermag – und möglicherweise seine Wahrnehmung im Hinblick auf Flüge in der Nähe von Plätzen mit Sprungbetrieb sensibilisiert. Zudem kann ein entsprechendes Training beispielsweise für Segelflieger oder Kunstflugpiloten von elementarer Bedeutung sein. Fallschirmspringen ist allerdings weitaus facettenreicher als an einem sonnigen Wochenende für den parachutistischen Laien auf den Dropzones sichtbar. Von den rund 2050 fallschirmspringenden Aero-Club-Mitgliedern haben sich einige dem Formations- Skydiving verschrieben. Wieder andere sind spezialisiert auf Freestyle oder Freefly, treffen nach einem Absprung aus 1000 Metern über Grund zielsicher einen zwei Zentimeter grossen Landepunkt oder legen mit einem Wingsuit beachtliche horizontale Distanzen zurück. Nicht fehlen dürfen in dieser (unvollständigen) Aufzählung die Nostalgiker unter den Skydivern: Die Rundkappenspringer. Zehn von ihnen reisten Anfang Juni in die Normandie, um gemeinsam mit 170 weiteren Mitgliedern des «Round Canopy Parachuting Team» aus aller Welt 70 Jahre nach dem D-Day der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus zu gedenken – mit «Absprüngen gegen das Vergessen». Lesen Sie ab Seite 22 den ausführlichen Beitrag. Apropos Fallschirmspringen: Falls nicht bekannt sein sollte – was durchaus im Bereich des Möglichen liegt – dass man dies auch mit Modellen tun kann, auf Seite 9 eine kurze Einführung ins Modellfallschirmspringen; eine faszinierende Symbiose von Modellflug und Skydiving. Die technisch ausgereiften Sportgeräte begeistern ambitionierte Wettbewerbs-Piloten gleichermassen wie seine übrigen Familienmitglieder. Aber lesen Sie selbst. In den kommenden Sommermonaten präsentiert sich die Luftfahrt im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen von ihrer schönsten Seite. Dazu gehört auch das HellaHerb in Beromünster – das bekannteste Freefly-Treffen in der Schweiz. Nutzen Sie die Gelegenheit und tauchen Sie ein in die besondere Atmos phäre auf der Dropzone – und vielleicht sogar ab in den freien Fall? Nur Mut, es lohnt sich! Blue sky.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Première in Perroy

Ein spezieller Sommersonnenwende-Anlass fand für die Flieger interessierten am 21. und 22. Juni am Genfersee statt. Beim 1. Wasserflugzeugtreffen im waadtländischen Perroy gaben sich neun Maschinen und ihre Piloten die Ehre. Der rege Flugbetrieb wurde vom Strandrestaurant, der Promenade und dem nahe gelegenen Seebad aus von mehreren Hundert Personen mitverfolgt. Neben den bereits bekannten Maschinen Cessna, Piper Super Cub, der zweimotorigen UC-1 Twin Bee oder den Ecolight des Typs Savannah war am Samstag auch die einzige in der Schweiz immatrikulierte einmotorige RC-3 Seabee (HB-SEI) mit von der Partie. Bei leichter Brise und gleissender Sonne starteten die teilnehmenden Maschinen zeitweise im Halbstundentakt zu den 20-minütigen Rundflügen. Alex Kollep, Präsident der Seaplane Pilots Association Switzerland (SPAS), war mit dem Anlass und der Beteiligung hoch zufrieden und voll des Lobes über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Perroy.

Seite 15

Grösste Flugshow südlich des Gotthards

«Cielo aperto wird ein Fest für die ganze Bevölkerung», hatte Flugplatzkommandant Tiziano Ponti anlässlich der Medienkonferenz versprochen. Er sollte Recht behalten. Über 50 000 begeisterte Zuschauer verfolgten die Airshow. Sie bildete den Höhepunkt des zwölftägigen Aviatikfestes zum Jubiläum des Flugplatzes Locarno-Magadino und von «100 Jahre Schweizer Luftwaffe».

Seite 19


Absprünge gegen das Vergessen

Am 6. Juni 2014 jährte sich die Landung der alliierten Truppen an den normannischen Stränden zum 70. Mal. Rund 1000 Veteranen und 8000 Ehrengäste wohnten der Gedenkfeier bei – darunter zahlreiche politische Schwergewichte und gekrönte Häupter aus rund 20 Nationen. Auch zehn Schweizer Fallschirmspringer waren nach Frankreich gereist, um gemeinsam mit 170 weiteren Springern aus aller Welt an diesen historischen Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg zu erinnern.

Seite 22


Die Luftwaffe schafft den Übergang ins Jet-Zeitalter im Flug

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann auch in der Schweiz eine neue Epoche: das Strahlzeitalter. Im Gegensatz zur Situation nach dem Ersten Weltkrieg wurde nun nicht ab-, sondern aufgerüstet. Nach einem Zwischenspiel mit Occasions-Mustangs wurden englische Vampire- und Venom-Düsenjäger im Jahresrhythmus bestellt.

Seite 24


Attraktionen, Dynamik und Informationen

Am Air-Festival auf dem Flugplatz Biel-Kappelen vom 13. bis 15. Juni 2014 drehten Propeller und Rotoren, präsentierten Aerophilatelisten Luftpost-Besonderheiten und waren Details zur geplanten Pistenverschiebung zu erfahren.

Seite 29


Erstes EASA-zertifiziertes Leichtflugzeug im Einsatz

Im Frühjahr 2012 beschloss die Motorfluggruppe Fricktal nach einer längeren Evaluationsphase, das Leichtflugzeug P2008 JC des italienischen Herstellers Tecnam zu beschaffen. Der für Hersteller und EASA neue Zertifizierungsprozess dauerte deutlich länger als erwartet; doch am 12. Oktober 2013 landete die HB-KMF auf dem Flugplatz LSZI.

Seite 32

 
   
   
   
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