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Ausgabe 11/2014

Das 21. Jahrhundert wird das Alter neu erfinden», ist in einer Studie des Gottlieb Duttweiler Institutes (GDI) und Senesuisse nachzulesen. Seniorenteller und Lehnstuhl war gestern. Das Bild des Alters wurde in den letzten Jahren von der Realität überholt. Durchschnittsmenschen der Generation 70 plus sind so vital wie nie zuvor. Sie reisen, fahren Harley, bilden sich weiter, treiben Sport, sie sind sozial vernetzt, mobil und unabhängig. Und ganz wichtig: Ältere Menschen bleiben heute länger gesund. Ein Trend, der sich inskünftig noch ausweiten wird. Aber auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2005 waren rund 16 Prozent der Schweizer Bevölkerung 65-jährig und älter. Gemäss Bevölkerungsszenarien des Bundesamtes für Statistik wird dieser Anteil bei über 24 Prozent im Jahr 2030 beziehungsweise 28 Prozent im Jahr 2050 liegen. Von derlei Faktenlagen zeigt sich die EASA (und mit ihr das BAZL) herzlich unberührt. Der Arbeitskolonne am Ottoplatz 1 in Köln-Deutz dürfte bei ihrem emsigen Treiben entgangen sein, dass die demografische Entwicklung diametral zur offenbar verbreiteten Auffassung hinter den Glasfronten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit verläuft. Sie hat entschieden, dass künftig für Berufs piloten ab 60 «der Ofen» aus sein soll. Ab 2016 traut man diesen nicht mehr zu, dass sie eine Maschine alleine und in ganzen Stücken von A nach B zu fliegen in der Lage sind. Single Pilot Operations in der kommerziellen Fliegerei sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt; gemeisselt in EASA Part- FCL.065, artig übernommen vom Schweizer Regulator (Beitrag ab Seite 32). Abgesehen davon, dass ein Pilot mit 10 000 und mehr Flugstunden – und damit einer enormen Erfahrung – für ein Unternehmen von unschätzbarem Wert ist, sind mit der Senkung des Rentenalters (bisher 65) einschneidende ökonomische Konsequenzen zu befürchten. «Älterwerden ist das Beste, was der modernen Welt passiert ist, ein kultureller und ethischer Wandel, der nur vernünftig scheint», war der amerikanische Ökonom und Autor Theodore Roszak der Meinung. Einen «vernünftigen Wandel» wünschte man auch den Regulatoren und – zugegebenermassen nicht gänzlich uneigennützig – auch jene Attribute, die das Alter unter anderem auszeichnen: Abgeklärtheit, Seriosität, Besonnenheit, Zurückhaltung – und vor allem viel Weisheit.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Grosse Bühne für Modellflugzeuge

Tausende besuchten den 35. Flugtag vom 4. und 5. Oktober 2014 in Hausen am Albis. Aviatische Zeitzeugen in Modellformaten, aber auch eigenwillige Kreationen zeigten die Faszination des Modellflugsports auf. Ein Spektakel, das die ganze Familie begeisterte.

Seite 19

Neue Lesehilfe für die Flugwetterwarnungen

Können Sie folgende Meldung in nützlicher Zeit lesen und interpretieren? LSAS SIGMET 2 VALID 030600/030800 LSZH- LSAS SWITZERLAND FIR/UIR EMBD TS FCST WI N4630 E00700 N4725 E00800 N4740 E00830 N4730 E00930 N4700 E00800 N4700 E00930 MOV NE NC =. Wahrscheinlich nicht, ausser Sie nehmen sich die Zeit und zeichnen die Koordinaten in die Karte ein. Damit dieser Aufwand nicht betrieben werden muss, werden in Zukunft Warnmeldungen grafisch publiziert.

Seite 22


Aufklärer, die Augen der Armee

Die ersten Flugzeugeinsätze für das Militär waren Aufklärungsflüge, die aber nicht erfolgreich verliefen. Während des Zweiten Weltkrieges gewann die Beobachtung aus der Luft an Bedeutung und ab 1948 bis zum Ende der Mirage-Ära 2003 verfügte die Schweizer Luftwaffe über ausgezeichnete Aufklärungskompetenzen.

Seite 24


Polizeidienst in der dritten Dimension

Am 4. und 5. Dezember trifft sich der Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), deren Vorsitz die Schweiz dieses Jahr inne hat, in Basel. Um die Sicherheit dieser Veranstaltung zu gewährleisten, hat der Bundesrat für die Zeit vom 2. bis 5. Dezember 2014 verschiedene Einschränkungen für die Benutzung des Luftraums in der Region Basel beschlossen. Nachfolgend Informationen zu diesen Einschränkungen sowie zum Luftpolizeidienst der Luftwaffe im Allgemeinen.

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