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Ausgabe 2/2015

Ballonfahren ist die älteste Art der Luftfahrt. Nach einer (von mehreren) historischen Überlieferung sollen unbemannte Heissluftballone – oder aufgrund ihres Funktionsprinzips mindestens Vorläufer davon – bereits vor rund 2000 Jahren im alten China von einem gewissen Zhuge Liang eingesetzt worden sein. Auf seinen Feldzügen erfand er einen kleinen Heissluftballon, der von einer Kerze angetrieben wurde und als Signal diente. Diese Erfindung wird bis heute in China Kong Ming Laterne genannt und als eine Art Feuerwerk genutzt. Die offizielle Geschichte der Ballonfahrt beginnt indessen 1783 in einem französischen Ort namens Annonay. Joseph und Jacques Montgolfier hiessen die Brüder, die an der Entwicklung des Heissluftballons arbeiteten – fast zeitgleich mit dem französischen Physiker Charles, woraus am Ende die Erfindung von zwei verschiedenen Luftfahrtgeräten (Heissluft- beziehungsweise Gasballone/Montgolfièren und Charlièren) resultierte. Sich eingehender mit der Geschichte der Ballonfahrt auseinanderzusetzen als an dieser Stelle möglich, ist im Übrigen eine lohnenswerte Angelegenheit. Die erste Ausgabe der AeroRevue im neuen Jahr steht ganz im Zeichen der Ballonfahrt. Ein herzliches Willkommen an dieser Stelle dem Schweizerischen Ballonverband (SBAV), der künftig in regelmässigen Abständen mit einem Bulletin in der AeroRevue vertreten sein wird. Als Sparte des Aero-Clubs der Schweiz nimmt der SBAV, dem mehr als 400 Ballonfahrer angehören, die Interes sen des Ballonsports wahr. Ab Seite 42 in dieser Ausgabe sind erstmals in diesem Rahmen Informationen aus dem SBAV nachzulesen; notabene auch interessant für Nichtballonfahrer. Der Ballonfahrt gewidmet ist auch die Cover Story (ab Seite 18); mit einer Geschichte, die nicht nur Ballonfreunde und Käselieb haber begeistern wird... Aber lesen Sie selbst. Freilich: Ballonfahren kann man eigentlich nicht beschreiben. Man muss es erleben. Jemand schrieb allerdings einmal trefflich: «Beschreib das Gefühl der Liebe, des ‹Freiwerdens von jeder Umklammerung›, des ‹Kleinerwerdens gegenüber der Natur›, gepaart mit dem Gefühl, ‹den Sorgen davon zu schweben›, für eine zeitlang ‹ein Stück Freiheit› zu fühlen und zu erleben. All das kann man in einer Ballonfahrt finden.» Guet Land.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Skybriefing – neuer Service für die Flugvorbereitung

Seit rund einem Jahr ist die Web- Applikation «Skybriefing» von Sky guide in Betrieb und läuft stabil. Über diese Web-Applikation können sowohl hoheitliche als auch zusätzliche kostenpflichtige Leistungen bezogen werden. Das Erscheinungsbild von Skybriefing ist einheitlich – unabhängig davon, ob es von zu Hause aus oder an einem Terminal eines Schweizer Flugplatzes genutzt wird.

Seite 16

Greyerzer Tradition über dem Ärmelkanal

Im Heissluftballon von England nach Frankreich – über den Ärmelkanal: In der heutigen Zeit keine besondere Herausforderung mehr. Zahlreiche Ballonfahrer haben das bereits getan. Pierrick Duvoisin und sein Team dürften jedoch die Ersten sein, die sich während der Überfahrt an einem Fondue gütlich getan haben. Unten Wasser, oben Himmel – und in der Mitte Schweizer Käse. Pierrick Duvoisin schildert die besonderen Momente einer einzigartigen Ballonfahrt – und wie man es schafft, zwischen England und Frankreich ein Stück Greyerzer-Heimat zu installieren.

Seite 19


Flügel an Flügel

Einen Himmelsspektakel der ungewohnten Art konnte man Mitte Januar im Berner Oberland beobachten. Anlässlich des 85. Internationalen Lauberhornrennens flog ein Swiss A320 zusammen mit den Tigern von Patrouille Suisse zwei Formationsflüge im alpinen Gelände. Swiss-Pilot Sales Wick war Teil der Airbus-Crew am Lauberhorn und schildert nachfolgend seine Eindrücke.

Seite 28


Grosse Bühne für die Piloten

AeroRevue 2/2015 | 31 Die Piloten der Lauberhorn-Show | Lauberhorn 2015 Die Flugshow der Patrouille Suisse ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der internationalen Lauberhornrennen in Wengen. Aufgrund schlechter Wettervorhersagen hatten sich die Organisatoren bereits Mitte Woche entschieden, die längste Weltcup-Abfahrt der Welt vom Samstag auf den Sonntag zu verschieben. Einen Tag später kam die offizielle Bestätigung der Luftwaffe, dass auch der gemeinsame Auftritt des Airbus A-320 der Swiss und der Patrouille Suisse am Sonntag stattfinden würde. Nachdem die Premiere dieser Vorführung am Freitagnachmittag bei grauem Himmel und weit hinauf grünbraunen Hängen stattfand, verzierte am Sonntag eine frische Schicht Pulverschnee die Landschaft. Dass der Patrouille Suisse wegen eines Kontrollauftrags aller noch regelmässig geflogenen Tiger-Flugzeuge nicht sechs rot-weiss bemalte Jets zur Verfügung standen und daher zwei graue F-5E-Tiger die Staffel ergänzten, erhöhte die Exklusivität dieser Vorführung nur noch.

Seite 31

 
   
   
   
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