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Ausgabe 4/2015

Rund drei Wochen sind vergangen, seit das Flugzeugunglück in den französischen Alpen die Menschen weltweit in eine tiefe Fassungslosigkeit stürzte. Seither versuchen Fachleute und Experten, die Ursachen für diese Tragödie zu erklären – und alle anderen einfach nur, das Unvorstellbare zu verstehen. Menschliches Versagen stand seit jeher an erster Stelle der Ursachen von Flugunfällen. Ein Risikofaktor, den auch die brilliantesten Ingenieure, die neuste Software und die modernste Technik nicht zu eliminieren in der Lage sind. Doch mit der Vermutung, dass der Copilot den A320 absichtlich in die Berge gesteuert haben könnte, erhält das Risiko «Human Factors» eine neue Dimension. Es ist anzunehmen, dass die Luftfahrt nach diesem Unglück nicht mehr dieselbe sein wird wie zuvor. Die Fluggesellschaften werden darauf reagieren beziehungsweise haben dies verschiedentlich auch bereits getan. Nach 9/11 hat man sich darauf konzentriert, die Gefahr vom Cockpit fernzuhalten. Nun werden sich die Fluggesellschaften noch viel intensiver mit Aspekten auf der anderen Seite der gesicherten Cockpittüre auseinandersetzen müssen, als sie dies ohnehin bereits tun. Und dennoch: Alle Risiken lassen sich nicht eliminieren. Weder beim Fliegen noch bei allen anderen Aktivitäten, denen Menschen nachgehen oder denen sie sich aussetzen: Auf der Strasse, auf den Schienen, auf dem Wasser – im Alltag. Eine Tatsache, die in einer Kultur, die zunehmend geprägt ist von übersteigerten Sicherheitsansprüchen, oft vergessen geht. Ebenso wie die Gewissheit, dass tausende von Piloten auf der ganzen Welt ihrer Arbeit engagiert und mit einem überdurch schnitt lichen Mass an Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein nachgehen. Fünf Milliarden Passagiere gelangen jedes Jahr im Verlauf von 30,5 Millionen Flügen in der zivilen Luftfahrt sicher an ihr Ziel. Was auch immer die Untersuchungen dieses bestürzenden Unglücks zu Tage fördern werden: Es bringt den Angehörigen ihre Liebsten nicht zurück. Allen Betroffenen gehört unser tiefempfundenes Mitgefühl.

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


Arosa Fly-In 2015

Anlässlich von «80 Jahre Winterflugpost in den Bündner Alpen» haben der Aero-Club Ostschweiz (AeCO) und die Schweizerische Gletscherpiloten vereinigung (SGPV) das Arosa Fly-In 2015 organisiert. Dreimal musste das Meeting verschoben werden. Doch das Ausharren hat sich gelohnt.

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HolidayJet – die Schweizer Lösung

Germania und die Migros-Tochter Hotelplan spannen zusammen. Der in Zürich stationierte Airbus A319 «HolidayJet» fliegt seit Ende März für Hotelplan Ziele im östlichen Mittelmeer an, ein zweiter A319 in den Germania-Farben bedient Pristina und Skopje. Betrieben werden die Jets von der Germania Flug AG. Die neue Schweizer Fluggesellschaft beschäftigt mehr als 50 Mitarbeitende

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Motorenprobleme, Flottenausbau und weltweiter Einsatz

Kaum hatte der Einsatz der SF340 begonnen, sorgten Triebwerkprobleme für Ärger. Später aber bewährte sich das neue Flugzeug ausgezeichnet, wurde technisch verbessert und kam schliesslich auf allen fünf Kontinenten zum Einsatz. Am 10. Januar 2000 jedoch verloren zehn Menschen beim Absturz ihres Cityliners bei Nassenwil ihr Leben.

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We are Family

Mutter, Vater, ein Sohn, drei Töchter, eine Leidenschaft: der Luftsport. Die «fliegende Familie Franz» fällt nicht nur aus dem Rahmen, sondern auch regelmässig gemeinsam vom Himmel. Und dies erst noch erfolgreich. Vorläufiger Höhepunkt: Der Weltmeistertitel der ältesten Tochter Christina an der Para-Ski-WM vom Februar dieses Jahres beziehungsweise die Silbermedaille von Mutter und Tochter in der Teamwertung der Damen. Doch hinter diesen sportlichen Erfolgen steht weit mehr als Edelmetall: Eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.

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Slingsby T 31B – Very British

Wer an ein Segelflugzeug denkt, hat andere Bilder im Kopf als die Slingsby T 31B Tandem Tutor HB-557. Ihr Eigentümer Beat Huber erinnert auch eher an einen der tollkühnen Männer mit ihren fliegenden Kisten, als an einen modernen Segelflugpiloten. Während seine Kollegen ihre Bordcomputer hochfahren, zieht Beat Huber eine Lederkappe an.

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