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Ausgabe 5/2015

Seit der Erfindung der ersten historisch nachweisbaren «Fluggeräte» – chinesische Flugdrachen im 5. Jahrhundert v.Chr. – hat die Luftfahrt eine epochale Entwicklung erfahren, die sich in den letzten 120 Jahren in atemberaubender Geschwindigkeit verdichtet und die Fortbewegung des Menschen revolutioniert hat. Lässt man sich jedoch zusammen mit der Forschung auf eine gedankliche Reise in die Zukunft ein und blickt aus – sagen wir dem Jahr 2050 – wieder zurück auf 2015, manifestiert sich eindrücklich das heutige Entwicklungspotenzial. Freilich: Zwischen Postkutsche und A380 liegt ein Quantensprung. Aber da ist noch viel Luft nach oben. Fieberhaft arbeiten Ingenieure weltweit an der Zukunft der Luftfahrt. Im Zentrum: ökologische Aspekte. Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen (2010 beschlossen die IACO-Vertragsstaaten eine jährliche Verbesserung der Treibstoffeffizienz pro produzierten Tonnenkilometer von zwei Prozent bis 2050), brillieren die Entwickler mit kühnen Ideen. Zu den Visionen gehören intelligente Flugzeuge, die wie Vogelschwärme in Formation fliegen, um ihren Energieverbrauch zu verringern. Airbus arbeitet indessen auf Hochtouren an der Elektrifizierung der Passagierluftfahrt. Aber auch fliegende Tankstellen könnten die Luftfahrt revolutionieren. In einem europäischen Forschungsprojekt hat die ZHAW zusammen mit Partnerinstitutionen aus fünf Nationen ein solches Konzept für die Luftfahrt entwickelt (Beitrag ab Seite 22) – und geht sogar noch einen Schritt weiter: Den Forschern schwebt eine «Metro der Lüfte» vor, die nicht nur den Austausch von Treibstoff, sondern auch von Passagieren möglich macht – in 10 000 Metern Höhe. Angesichts dessen ist der an der Aero präsentierte Car plane, ein bimodales Fahrzeug für den Individualverkehr (ab Seite 28), ein geradezu fassbares Projekt. Carplane – derzeit in Entwicklung am Forschungsflughafen Braunschweig – wird weltweit das erste Flugzeug, das die Abgasnormen für den Strassenverkehr erfüllt. Die Modus- Verwandlung dauert 15 Sekunden. Welche der ambitionierten Konzepte in 35 Jahren Realität geworden sind, wird sich weisen. Fest steht: Das letzte Kapitel in der Geschichte der Luftfahrt ist noch längst nicht geschrieben und deren Pioniere scheinen erst richtig zur Hochform aufzulaufen.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


«Testflüge verlangen höchste Konzentration»

Zur sicheren Durchführung von Testflügen treten in den kommenden Tagen in der Zentralschweiz temporäre Luftraumeinschränkungen in Kraft. Reto Aeschlimann, Chef pilot bei der Pilatus Flugzeugwerke AG, begründet im nachfolgenden Inter view die notwendigen Änderungen und erzählt aus dem spannenden Arbeitsalltag eines Test pi loten.

Seite 19

Fliegende Tankstellen könnten den Luftverkehr revolutionieren

Langstreckenflugzeuge sollen künftig mit wenig Treibstoff starten und erst in 10 000 Metern Höhe vollgetankt werden. Auf diese Weise liessen sich rund 20 Prozent Kerosin einsparen. Im Rahmen eines euro päischen Forschungsprojekts hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zusammen mit Partnerinstitutionen aus fünf Ländern ein entsprechendes Konzept für die Luftfahrt entwickelt.

Seite 22


Trainingsmaschine der alliierten Piloten: North American AT-16

Der Trainer mit dem markanten Sternmotor wurde nach dem Ende des Krieges in allen Ländern Westeuropas eingesetzt. Auch die Schweiz beschaffte aus Überschussbeständen der Alliierten 40 Exemplare, die fast zwanzig Jahre lang der Ausbildung der Piloten im Blindflug dienten.

Seite 24


Schweizer sorgen für Überraschung

Die Rekordbeteiligung von 645 Ausstellern aus 38 Nationen und 33 900 Fachbesuchern aus 60 Nationen zeigt das wachsende Interesse an der internationalen Messe in Friedrichshafen. Erfreulich ist die grosse Präsenz der Schweizer, die in diesem Jahr Aufsehen erregten.

Seite 28


33 500 Flugstunden 500 Schüler 100 Flugzeugtypen

Walter Bernet ist seit 35 Jahren Fluglehrer, seit vielen Jahren Cheffluglehrer und Flugschulleiter bei der ASFG «Ausserschwyzerische Fluggemeinschaft» auf dem Flugplatz Wangen-Lachen, Flugplatzleiter und BAZL-Examiner. Im folgenden Interview erzählte er aus seinem bewegten Leben.

Seite 32

 
   
   
   
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