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Ausgabe 9/2015

Dieser Sommer war in der Tat bemerkenswert. Bestes Flugwetter mit warmen Temperaturen sorgte für einen intensiven Flugverkehr im unkontrollierten Luftraum – aber leider auch unerlaubterweise im kontrollierten. Einzelne Luftraumverletzungen führten zu hitzigen Diskussionen, ausgetragen über Medien, welche nicht eben mit Sachverstand zur Erhellung der Umstände beitragen konnten. So wurde der Eindruck erweckt, als ob der Luftraum über Zürich ein wahrer Pfuhl sei, in dem sich Krethi und Plethi tummle und mit riskantem Verhalten die Sicherheit der Zivilluftfahrt gefährde. Um deutlich zu werden: Im kontrollierten Luftraum hat kein Pilot ohne Kontakt mit der Flugverkehrsleitung etwas zu suchen. Und wer dies trotzdem tut, hat in der dritten Dimension nichts verloren. Es vermag nicht zu überraschen, dass just aus Flugsicherungskreisen düstere Kollisionszenarien heraufbeschworen werden; eigene Erfahrungen sitzen wohl noch immer tief. Die Lösung des Problems von Luftraumverletzungen liegt aber nicht in öffentlicher Hetze, sondern in einer gründlichen Ausbildung, regelmässiger Weiterbildung, sorgfältiger und disziplinierter Flugvorbereitung und regelmässigem Training der Luftfahrzeugführer. Und in einer Flugsicherung, welche VFR-Piloten auf ihren Flügen begleitet und unterstützt, statt sie an den Pranger zu stellen. Grossartige Veranstaltungen lockten landesweit einmal mehr Tausende von Flugbegeisterten auf die Flugplätze. Bilder dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Worüber aber mit Abstand am meisten berichtet wurde, war die folgenschwere, tragische Berührung zweier Leichtflugzeuge anlässlich einer Formationsflugdarbietung an den Dittinger Flugtagen. Das hochengagierte und erfahrene OK der Flugtage sah sich plötzlich mit dem worst case konfrontiert. Angesichts der Tragweite hat es die Bewältigung dieses Unfalls gut gemeistert. Und der Vorfall zeigte auf, dass der Grat zwischen Beifall und Betroffenheit schmal, sehr schmal sein kann. Risiken, auch im übrigen Leben, liessen sich wohl nur mit Verboten eliminieren – verbunden mit massiver Beschneidung der Freiheiten. Doch Freiheit bedeutet immer auch Risiko. Diese Tatsache zu akzeptieren ist – gegenüber immer neuen Restriktionen – möglicherweise der heilsamere Ansatz.

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


Lichter in der Nacht

Die Sommersaison 2015 hatte vielversprechend begonnen. Zahlreiche grössere und kleinere aviatische Veranstaltungen, Meetings und Fly-Ins hatten in den vergangenen Wochen Zehntausende von interessierten Zuschauern auf Schweizer Flugplätze gelockt. Unvergessliche Momente, aviatische Glanzlichter, einzigartige Formationen: Den Akteuren der verschiedenen Luftfahrtveranstaltungen in der Schweiz flogen auch in diesem Sommer die Herzen zu. Das an allen Anlässen zahlreich erschienene Publikum freute sich an den Darbietungen – und trauerte, als sich in Dittingen am Sonntagmorgen jäh der Himmel verdunkelte, obwohl der Regen soeben nachgelassen hatte. Die selbe Formation, die tags zuvor über dem idyllischen Flugplatz im Kanton Baselland noch ein «Smiley» an den Himmel und auf die Gesichter der grossen und kleinen Fliegerfans gezeichnet hatte, löste mit der folgenschweren Kollision Bestürzung und Trauer aus. Der Applaus ist der Anteilnahme gewichen.

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Geburtstags-Fest in der Ostschweiz

Am Wochenende vom 8. und 9. August wurde in der Ostschweiz Geburtstag gefeiert: Das Organisationskomitee unter Flugplatzchef Willi Hefel und OK-Präsident Bruno Scherrer stellte anlässlich von 50 Jahre Flugplatz Sitterdorf ein grosses Fest auf die Beine.

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Eintauchen in die Welt der Aviatik

Bereits zum dritten Mal lud der Schweizer Uhrenhersteller Oris zum Ambri Fly-In. Rund 200 Flugzeuge, darunter Raritäten und Oldtimer aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland, besuchten am letzten Juni-Wochenende den ehemaligen Militärflugplatz; darunter beispielsweise eine Stampe SV4A oder ein Doppeldecker mit Baujahr 1948. Doch die Piste des ehemaligen Militärflugplatzes erlaubt es nicht nur Kleinflugzeugen zu starten und zu landen. So setzte am Sonntagvormittag ein Geschäftsreiseflugzeug des Typs Dassault Falcon 2000 auf der Piste von Ambri auf.

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Die Geschichte des legendären STOL-Flugzeuges Dornier Do 27

Vor knapp 60 Jahren führte eine Bestellung der neu gegründeten Bundeswehr zum ersten Serienbau eines deutschen Flugzeuges in Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der erfolgreiche Do 27 wurde auch in der Schweiz von der Luftwaffe und der Swissair eingesetzt.

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«Bin nicht gegen den GNSS-Anflug»

Martin Inäbnit, CEO von SkyWork Airlines, ist seit mehr als einem Jahr im Amt. In dieser Zeit haben seine Airline und der Flughafen Bern, die Homebase der Fluggesellschaft, immer wieder von sich reden gemacht. Im folgenden Gespräch nimmt er Stellung zu den wichtigsten Diskussionspunkten.

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