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Ausgabe 10/2015

Für die Schweiz lief es am diesjährigen Coupe aéronautique Gordon Bennett rund: Zwei der drei Podestplätze an der Siegerehrung waren von Schweizer Teams besetzt. 75 Stunden und 24 Minuten nach dem Start am 28. August im französischen Pau stand fest: Die Schweiz ist Weltmeister. Die beiden Ballonpiloten Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger haben zum zweiten Mal nach 2010 den Siegerpokal nach Hause geholt; das Westschweizer Team SUI 2 (Nicolas Tièche/Laurent Sciboz) ist nach einem spannungsgeladenen Rennen glorios auf Platz drei gelandet. Das Gordon Bennett Race ist nicht nur das älteste Gasballon- Rennen der Welt, sondern gilt auch als das härteste. Die Regeln des vom Zeitungsverleger James Gordon Bennett 1906 initiierten Wettfahrens sind einfach: Es gewinnt die Mannschaft, die bei der Landung die grösste Entfernung zum Startpunkt erreicht hat. Im Fall des siegreichen Teams SUI 1 waren dies 2080,8 Kilometer. Die Zeit spielt dabei keine Rolle – mindestens nicht für die Wertung. Für die Teams, die mehrere Tage auf engstem Raum verbringen, ist es hingegen entscheidend, wie sie sich organisieren. Wer auf knapp zwei Quadratmetern zu zweit bis zu 92 Stunden in der Luft ist (wie das deutsche Siegerteam von 1995 mit dem bis heute ungeschlagenen Zeitrekord), muss nicht nur vom Gasballonfahren, sondern auch von Teamwork jede Menge verstehen. Lust auf eine kleine Reise? Steigen Sie in den Korb ein und erleben Sie ab Seite 18 die Fahrt quer über Europa hautnah mit. Etwas weniger rund läuft es derzeit andernorts. Mitten in den Sommerferien – und ausschliesslich in französischer Sprache – hat das BAZL über die geplante Revision seiner Gebührenverordnung per 1. Januar 2016 informiert. Nimmt man die Anpassungen im Entwurf der revidierten Gebührenverordnung unter die Lupe, zeigt sich das wahre Ausmass der Gebührenerhöhungen. Einzelne Maximalgebühren sollen um mehrere hundert Prozent angehoben werden. Untragbar, lautet das Verdikt der Branche. Der AeCS spricht in seiner Vernehmlassungsantwort Klartext (Seite 22). Klartext spricht auch Martin Stucki, CEO von Marenco Swisshelicopter AG. Mit seiner Meinung über Regulationen und Regulator hält er nicht zurück: «Eine der grössten Herausforderungen der Zukunft wird es sein, Überregulierung zu stoppen und abzubauen », ist er überzeugt. Was Stucki sonst noch denkt – und wie weit seine Innovation SKYe SH09 fortgeschritten ist – lesen Sie ab Seite 6. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der neuen Ausgabe!

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Kleine Ursache, grosse Wirkung: lehrreiche Ernstfälle

Unter bestimmten Umständen werden Flugunfälle und schwere Vorfälle von Flugzeugen und Helikoptern mit einer höchstzulässigen Abflugmasse von weniger als 2250 Kilogramm nur summarisch untersucht. Voraussetzungen, die dafür gegeben sein müssen, sind in Art. 21 der Verordnung über die Untersuchung von Flugunfällen und schweren Vorfällen (VFU) festgehalten. Eine wesentliche Bestimmung beinhaltet den Umstand, dass beim Unfall beziehungsweise Vorfall niemand erheblich verletzt oder getötet worden ist. Nicht selten handelt es sich dabei um Ereignisse, die – verursacht durch fehlerhaftes Verhalten oder falsche Entscheidungen – wesentlich schlimmer hätten ausgehen können und daher wertvoll für die Flugunfall- Prävention sind. Nachstehend einige summarische Berichte aus dem Jahr 2014.

Seite 14


Den Horizont vor Augen

16 bunte Striche auf dem Bildschirm, die langsam quer über die Landkarte des europäischen Kontinents kriechen: Klingt unspektakulär, war aber während 75 Stunden Spannung pur. Der Live-Tracker des diesjährigen Gordon Bennett Rennens brauchte Nerven und kostete auch die Daheimgebliebenen die eine und andere Stunde Schlaf. Umsonst war es nicht: Zwei der drei Podesttreppchen des ältesten und härtesten Gasballon- Rennens der Welt wurden von Schweizer Ballonpiloten bestiegen – darunter auch das mittlere.

Seite 19


Ehemalige militärische Do 27 für Schweizer Para-Clubs

Vom ersten nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland in Serie gebauten Do 27-Flugzeug gingen ursprünglich acht Exemplare in die Schweiz: Die Armee kaufte sieben Maschinen, die Swissair Photo AG eine. Sie wurde speziell für Vermessungs- und Photogrammetrieflüge eingesetzt.

Seite 24

Vom Ausweichflugplatz zum Industriegebiet

Der ehemalige Militärflugplatz Frutigen wurde während des Zweiten Weltkriegs gebaut. Zuerst war er mit einer einfachen Graspiste versehen, später gab es eine Hartbelagpiste.

Seite 28
 
   
   
   
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