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Ausgabe 11/2015

Die Fallschirm-Schweizermeisterschaften 2015 stehen als Synonym für mustergültiges Engagement. Als sich abzeichnete, dass der nationale Wettkampf aller Fallschirm-Disziplinen ausserhalb der kritischen Ostschweizer Lufträume über die Bühne gehen musste, legte die organisierende Fallschirmgruppe Sittertal eine aussergewöhnliche Kreativität an den Tag. Die Suche nach einem geeigneten Gelände endete im toggenburgischen Ebnat-Kappel. Freilich: Einen Flugplatz gibt es dort keinen. Darin sah man kein Problem, sondern fand Lösungen. Anfang August machte sich ein Lastwagenkonvoi mit Containern, Duschkabinen, Baumaterial und Tank zisterne auf den Weg nach Ebnat-Kappel. Zahlreiche freiwillige Helfer und Mitglieder der FGS hämmerten, zimmerten, bauten Festzelte auf, fuhren Verpflegung herbei, walzten und kennzeichneten die Piste, stellten Zielmatten auf und richteten den Sprungdienst ein. Drei Pilatus PC-6 Porter standen vollgetankt auf dem Gelände. Kurz: Wo kein Flugplatz war, wurde einer aus dem Boden gestampft. Die Fallschirmspringer – die sich im übrigen in Rekordzahlen für die Schweizermeisterschaft angemeldet hatten – wurden in Ebnat-Kappel mit offenen Armen willkommen geheissen: Gemeinde, Landbewirtschafter und die lokal ansässigen Firmen unterstützten das Vorhaben, wo immer sie konnten. Die begeisterte Bevölkerung fand sich zahlreich auf dem Wettkampfgelände ein und eine ortsansässige Bäckerei kreierte spezielle Lebkuchen. Lesen Sie die Geschichte dieser ungewöhnlichen Schweizermeisterschaft ab Seite 18. Überdurchschnittlichen Aufwand nicht gescheut hat auch der 20-jährige Robin Zemp: Über 1000 Stunden hat der junge Luzerner in seine Matura-Arbeit investiert – und eine App zur Anwendung im Cockpit entwickelt. Seine Motivation hat sich gelohnt: Die Arbeit wurde als eine der 30 besten des Kantons Luzerns ausgezeichnet und zum Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» zugelassen. Wir stellen sie auf Seite 16 vor. Jemand sagte einmal: «Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.» Zu dieser Sorte Mensch gehört auch der abtretende Kommandant der Patrouille Suisse, Oberstlt Daniel Hösli. Die Dankesbotschaft in Anerkennung seiner überdurchschnittlichen Verdienste – aufgemalt auf eines der schönsten Verkehrsflugzeuge der Welt – war ebenso aussergewöhnlich, wie seine Persönlichkeit es ist. Wie fliegende Dankbarkeit aussieht? Schauen Sie nach – auf Seite 30. Viel Freude mit der neuen AeroRevue!

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Fallschirmspringer erobern Himmel über Ebnat-Kappel

An der GV der Fallschirmgruppe Sittertal (FGS) im März 2014 hatten Pirmin Strauss und Beat Eugster die Idee vorgestellt, die Schweizermeisterschaften im Fallschirmspringen für alle Disziplinen wieder einmal in die Ostschweiz zu bringen. Vom 14. bis 16. August haben die Meisterschaften nun stattgefunden; allerdings nicht in Sitterdorf, wie ursprünglich geplant, sondern in Ebnat-Kappel. Einen Flugplatz gibt es dort nicht. Ein Problem? Nein. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Schweizermeisterschaft.

Seite 19


Weichenstellung für nächste Dekade

Der Dachverband der Schweizer Luft- und Raumfahrt, die Aerosuisse, begrüsst die beabsichtigte Stossrichtung im neuen Bericht des Bundesrats über die Luftfahrtpolitik der Schweiz, fordert aber gleichzeitig eine klare Strategie und entsprechende Massnahmen. Ihre Überlegungen zu den aktuellen luftfahrtpolitischen Chancen und Herausforderungen hat Bundesrätin Doris Leuthard im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern im Rahmen des Forums der Luft- und Raumfahrt einem zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt.

Seite 22


Alfred Comte – Von Delsberg über Paris nach Schwamendingen

Vor 50 Jahren starb Alfred Comte, ein Pionier im wahrsten Sinne des Wortes. Im Alter von gut siebzehn Jahren reist er 1913 nach Frankreich, lernte fliegen und wurde Werkspilot. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte er in die Schweiz zurück und stiess zur neu gegründeten Fliegertruppe. Nach Kriegsende war er Mitbegründer der ersten Schweizer Fluggesellschaft.

Seite 24

Eine Hommage an das Glück

Mit einer Gedenkfeier und der limitierten Whisky-Edition Swiss Highland Single Malt «Salto» erinnert die Rugenbräu AG an den glimpflich verlaufenen Absturz einer Venom. Vor 50 Jahren stürzte diese auf das Gelände der Rugenbräu in Matten bei Interlaken. Der Pilot – Rolf Schneeberger – konnte sich in letzter Sekunde mit dem Schleudersitz retten. Er nahm persönlich an der Gedenkfeier teil und freut sich – am Leben zu sein.

Seite 28
 
   
   
   
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