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Ausgabe 12/2015

Zwischen 250 und 300 Luftraumverletzungen meldet Skyguide pro Jahr. 2015, soviel steht fest, wird als negativer Ausreisser in die Statistik eingehen: Per 21. November mussten bereits 335 «Airspace In fringements» verzeichnet werden, wovon 27 mit einem hohen und 180 immerhin noch mit einem mittleren Risikopoten zial; verursacht durch Vertreter der General Aviation. Als Hauptgründe der untersuchten Luftraumverletzungen gaben die Piloten Unachtsamkeit, mangelnde Luftraumkenntnisse, mangelhafte Flugvorbereitung oder Kommunikationsprobleme an. Manche sind sich wohl auch schlicht der potenziellen Gefahr für sich selber und für andere zu wenig bewusst, die von unbewilligten Einflügen in kontrollierte Lufträume ausgehen – und auch nicht des rechtlichen Nachspiels, das eine derartige «Grenzüberschreitung» nach sich ziehen kann. Jede Luftraumverletzung ist eine zu viel – gerade weil sich diese ohne weiteres vermeiden lassen. Wird ein Flug gründlich vorbereitet, bewusst und ohne Ablenkung durchgeführt und bei Unsicherheiten rechtzeitig die Flugsicherung kontaktiert, sind wesentliche Faktoren, die zu einer Luftraumverletzung führen können, bereits ausgeschaltet. Wird dazu noch beherzigt, dass der Luftraum sowohl lateral als auch vertikal nicht bis an die Grenzen ausgeflogen werden sollte und das QNH immer korrekt eingestellt sein muss, rücken Luftraumverletzungen bereits in weite Ferne. «Eine gute Information bedeutet nicht nur einen Schritt weiter zu kommen, sondern schon den halben Weg hinter sich haben.» Viele wertvolle Informationen erhalten Luftraumbenützer unter anderem im Rahmen von zahlreichen Aktivitäten des AeCS und seiner Sparten, beispielsweise in Form von Seminaren und Weiterbildungen, mit Dokumentationen und Mitteilungen. Kompetente Anlaufstellen sind ferner Flugschulen – und Check-Flüge eine gute Gelegenheit für gezieltes Training. Auch das BAZL und Skyguide informieren offensiv und stellen umfassendes Info- Material zur Verfügung. Viele nützliche Informationen zum Thema «Luftraum» finden sich schliesslich regelmässig in der AeroRevue; unter anderem auch in der vorliegenden Ausgabe. Die zweite Hälfte der «Wegstrecke » liegt nun bei jedem Einzelnen: Das Nützen der Informationen, die buchstäblich am Pistenrand liegen und nur eingesammelt zu werden brauchen. Dies gebietet das hohe Mass an Verantwortung, die jeder Luftraumbenützer trägt.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Schneller ins Cockpit

Die Schweizer Luftwaffe macht die Pilotenausbildung attraktiver – sie wird verkürzt, die Piloten werden früher einsatzbereit. Zusätzlich wird die akademische Ausbildung individualisiert und erfolgt auf freiwilliger Basis zu einem späteren Zeitpunkt. Die Änderungen treten 2017 in Kraft.

Seite 19


Bedeutung des Transponders für die Flugsicherheit

Der Transponder hat den Zweck, die Flugsicherung und andere Flugzeuge über die eigene Position und Höhe zu informieren und trägt damit wesentlich zur Sicherheit im Luftraum bei. Voraussetzung dafür ist allerdings die korrekte Benützung. Was bedeutet das in der Praxis und was gilt es sonst noch zu beachten? Nachfolgend einige wichtige Informationen für Luftraumbenützer.

Seite 22


Alfred Comte – Chefpilot, Direktor und Flugschulgründer

Pioniergeist, Tatendrang und der Wunsch nach unternehmerischer Freiheit liessen Alfred Comte zum Unternehmer werden. Nachdem er mit einer Fluggesellschaft Touristikflüge angeboten hatte, gründete er eine Firma, die Flugzeuge für in- und ausländische Kunden konstruierte und baute. Seine aviatische Karriere beschloss er als Fluglehrer – der Passion, mit der er sie begonnen hatte.

Seite 24

Kunstflug unter Strom

Es ist ein ehrgeiziges und weltweit einmaliges Projekt: Das Kunstflugzeug Votec 221 erhält einen Elektromotor. An der Berner Fachhochschule arbeitet ein Team von jungen Elektroingenieuren daran, dem motorgetriebenen Kunstflug neuen Schub zu verleihen. Neben einer massiven Leistungssteigerung verspricht der E-Motor eine deutliche Minderung der Emissionen.

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Ein Ae.C.S.-Zögling wird wieder abheben

Vor bald achtzig Jahren hat sich der Aero Club der Schweiz (AeCS) aktiv um sicheres Flugmaterial für die Segelflugschulung bemüht. Er beauftragte die Flugtechnische Zentrale Belpmoos mit dem Bau von rund zwanzig ausgereiften Schulgleitern. Ein Exemplar ist erhalten geblieben und wird wieder fliegen.

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