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Ausgabe 10/2016

24 bunte Striche auf dem Bildschirm, die sich langsam Richtung Süden über die Landkarte des europäischen Kontinents bewegen: Klingt unspektakulär, war aber während gut 58 Stunden Spannung pur. Der Live-Tracker des diesjährigen Gordon Bennett Cups, der Gasballon-Weltmeisterschaft, brauchte Nerven und kostete auch die Daheimgebliebenen die eine oder andere Stunde Schlaf. Das Kopf-an-Kopf Rennen, das sich die drei am Ende verbliebenen Gasballon-Teams – wovon zwei aus der Schweiz – geliefert haben, war ganz grosses Kino. Deutlich romantischere Worte für diese Art des Luftsports hat der Autor und Filmemacher Wolf Gaudlitz gefunden: «Das Ballonfahren ist ein wundersames Abenteuer zwischen Himmel und Erde. Man ist, man fährt in einem Raum, der viele Fenster, aber keine Tür hat, und was man wahrnimmt, erscheint deutlich dreidimensional, jedoch so malerisch entrückt, als sei es gar nicht diese Welt, durch die man sich bewegt.» Er beschreibt hier eine Ballonfahrt mit Wilhelm Eimers, einem der erfolgreichsten Gasballonfahrern der Welt. Eimers Weltrekord mit 92 Stunden Fahrzeit am Stück von 1995 ist noch immer ungebrochen. 26 Mal hat er am legendären Gordon Bennett-Rennen teilgenommen; mehrmals hat er es gewonnen, letztmals 2014. Dies war auch der Grund, weshalb 2016 ab dem deutschen Gladbeck gestartet wurde. Das Heimatland der Gewinner ist jeweils der Austragungsort des übernächsten Rennens. Will heissen: Mindestens die nächsten zwei Jahre heben die Gordon Bennett-Teilnehmer ab einem Platz in der Schweiz ab. Nach 2015 hat das Schweizer Team um Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger auch in diesem Jahr die grösste Entfernung zum Startpunkt erreicht (Beitrag ab Seite 32). Doch nicht nur die längste, sondern gleich auch noch die zweitlängste Spur haben Schweizer Teams gezogen. Gold und Silber für die «Ballonfahrernation Schweiz». Grandios! Stichwort «Spuren hinterlassen»: Genau dazu – in Form von verbreiteten Informationen – ist jeder einzelne Pilot angehalten. Im weiteren Sinn kann es im Zusammenhang mit jedem Flug um ein Wettrennen gehen: jenes gegen die Zeit. Dann nämlich, wenn etwas schiefgelaufen ist. Wie man den Mitarbeitenden der Search and Rescue (SAR)-Dienste das Leben leichter macht und dabei unter Umständen sein eigenes rettet, lesen Sie ab Seite 18 in dieser Ausgabe. Allzeit guten Flug!

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Die Suchmaschinerie

Auch bei vorbildlichster Airmanship lässt sich nicht gänzlich ausschliessen, dass der Suchund Rettungsdienst SAR («search and rescue») irgendwann einmal in Anspruch genommen werden muss. Ist es soweit, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Gut, wenn man als Pilot schon vorher dafür gesorgt hat, nicht zu einer «Nadel» in einem gigantischen «Heuhaufen» zu werden.

Seite 19


Seit 10 Jahren im Dienst der Luftfahrt

Das Center for Aviation Competence (CFAC) ist eine unabhängige Institution der Universität St. Gallen, welche Dienstleistungen sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Luftfahrt anbietet. Kürzlich feierte das CFAC am Flughafen Zürich den ersten runden Geburtstag.

Seite 22


B747 mit vergrössertem Oberdeck – dank Swissair

Mit der festen Bestellung von vier Flugzeugen veranlasste die Swissair Boeing, eine neue Version der Boeing 747 zu bauen, mit längerem Oberdeck und einer gemischten Passagier-/Fracht-Kabine. Nach fast 30 Einsatzjahren verschwand nicht nur ein rundum beliebtes Flugzeug, sondern auch die Berufsgruppe der Bordtechniker.

Seite 24

Profi am Fallschirm und im Cockpit

Unternehmer, Fallschirmspringer, Pilot, Spitzensportler, Familienvater: Dies alles vereint der Appenzeller Urs Frischknecht erfolgreich in einer Person. Das spannende Porträt über eine interessante Persönlichkeit.

Seite 28
 
   
   
   
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