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Ausgabe 3/2017

Der Kolibri ist ein veritables Flugwunder. Er ist absoluter Rekordhalter für den schnellsten Flügelschlag unter den Vögeln, bringt er es doch auf bis zu 90 Schläge pro Sekunde. Bemerkenswert ist aber vor allem seine enorme Wendigkeit: Der Kolibri kann auf der Stelle, aber auch vor-, rück- und seitwärts fliegen. Bezogen auf ihre Körpergrösse sind Kolibris die wohl schnellsten Wirbeltiere der Welt. So erreichen die etwa zehn Zentimeter grossen Annakolibris Geschwindigkeiten von 385 Körperlängen pro Sekunde, bei Beschleunigungswerten von etwa dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung. Zum Vergleich: die MiG-25 erreicht das rund 40-fache ihrer Gesamtlänge. Es heisst, dass sich bei spielsweise Engelbert Zaschka, einer der ersten deutschen Helikopterpioniere, vom Kolibri habe inspirieren lassen. Aber auch die Ent wickler moderner Technik nehmen sich die Mini-Vögel zum Vorbild. Der «Nano Hummingbird», eine vom Pentagon in Auftrag gegebene Drohne, verdankt sich dem lebenden Vorbild. Auch wenn der jeweilige Auftrieb komplett unterschiedlich erzeugt wird: Die Ähnlichkeiten zwischen Kolibri und Heli sind bestechend – und einzigartig sind sie beide. Gerade seine fliegerischen Möglichkeiten machen den Heli zu einem «omni potenten Alleskönner», der weder aus der Arbeits-noch aus der Rettungsfliegerei, der Logistik dem Transport oder dem Tourismus mehr wegzudenken ist und sowohl im zivilen als auch im staatlichen bzw. militärischen Bereich seinen unangefochtenen Platz eingenommen hat. Dem Helikopter sind in dieser Ausgabe gleich mehrere Beiträge gewidmet. Eine verdiente Plattform für einen Schwerarbeiter, der den Löwenanteil seiner immensen Leistungen bescheiden im Hintergrund erbringt. Prominenter tritt die Rega in Erscheinung. Ihr Leistungsausweis bedarf zwar keiner Erklärung; der künftigen Entwick lung in der Rettungsfliegerei hingegen ist verdienterweise die Coverstory gewidmet. «Menschen können zum Mond fliegen, doch wenn ein neugeborenes Kind von Samedan dringend ins Universitätsspital Zürich muss, so ist dies je nach Wetter nicht möglich.» Eine bemerkenswerte Aussage von Heinz Leibundgut, Chefpilot der Rega-Helikopterflotte, – und ein Um stand, der wohl bald der Vergangenheit angehört. Am Horizont zeichnet sich ab, dass mit dem Bau der «Luftbrücke» Low Flight Network, aber auch dank dem Innovationsgeist der Rega ein lebensfeindlicher Graben ge schlossen werden kann.

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


Meilenstein in der Luftrettung

Anfang Dezember 2016 flog die Rega zum ersten Mal eine Patientin im Instrumentenflugverfahren auf einer neu eingerichteten Helikopter-IFR-Route vom Tessin ins Luzerner Kantonsspital. Nach zehn Jahren Arbeit seitens Schweizer Luftwaffe, Rega, Skyguide und BAZL existieren nun zwei Instrumentenflug-Routen im Low Flight Network (LFN) für Helikopter.

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Vom Grossraum-Jet zum Eigenbau

Vom Modellflugliebhaber zum Fallschirmaufklärer zum Fluglehrer zum Airline-Captain zum Airline-Geschäftsführer zum Eigenbau-Hersteller: das spannende Leben von Karl «Charly» Kistler für die Luftfahrt.

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Wie Basel zum ersten Flugplatz kam

Innert vier Jahren hatten sich im Ersten Weltkrieg die Flugzeuge von nur ausnahmsweise zwei Personen tragenden, fragilen Gebilden zu Maschinen mit bis zu zweieinhalb Tonnen Tragkraft entwickelt – gute Voraussetzung für die Aufnahme ziviler Flugdienste nach dem Krieg. In der Schweiz übernahmen Zürich, Lausanne und Genf die Pionierrolle.

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Alles im Blick

Noch sind keine zehn Jahre vergangen, seit die ersten Glas-Cockpits in Motorflugzeugen auftauchten. Damals noch fast unbezahlbar, erschliessen sie sich dank günstigerer Preise neue Märkte. Die AeroRevue präsentiert eine Typenübersicht über die gängigsten EFIS-Systeme für Segelflugzeuge, Ecolights und Experimentals.

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