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Ausgabe 6/2017

Vor 90 Jahren, am 20. und 21. Mai 1927, gelang Charles Augustus Lindbergh Jr. jener Nonstopflug von New York nach Paris, der ihm Ruhm und Ehre einbrachte und der zivilen Luftfahrt nachhaltige Impulse verlieh (lesen Sie den Hintergrundbeitrag ab Seite 10 in dieser Ausgabe). Freilich: Lindbergh ist nicht als Erster über den Atlantik geflogen, auch nicht als Erster ohne Zwischenstopps. Dieser Ruhm gebührt eigentlich zwei Briten. Bereits im Juni 1919 flogen der Pilot John Alcock und der Navigator Arthur Whitten Brown mit ihrem Doppeldecker von Neufundland nach Irland. Allerdings nahm damals kaum jemand Notiz von ihrer Leistung. Lindbergh hingegen flog als erster allein über den Ozean; und das war eine Leistung, die ungeheuren Eindruck machte. Zudem legte er mit seiner fast 6000 Kilometer langen Route zwischen New York und Paris gegenüber seinen Vorgängern eine deutlich längere Strecke zurück. Eine bemerkenswerte Pionierleistung war Lindberghs Flug also in jedem Fall. Und zuweilen lässt es sich auch nicht mehr schlüssig rekonstruieren, weshalb von zweien, die mehr oder weniger dasselbe tun, nur einer Beachtung findet. Lindbergh vollbrachte seine Leistung vielleicht einfach auch nur zum richtigen Zeitpunkt – als Medien und Öffentlichkeit bereit waren für den ersten grossen Hype. Und gleichzeitig war der gutaus sehende, zurückhaltende Lindbergh wie geschaffen für die Rolle des Helden. Doch dieser wollte eine Mission erfüllen: Als die Fliegerei noch als Spektakel galt, erkannte er bereits, dass der Fort schritt die kommerzielle Nutzung der Luftfahrt möglich machen würde. Und dafür setzte er sich leidenschaftlich ein. «Ohne die beispiellose Risikobereitschaft dieses Pioniers hätten wir den unglaublichen Fortschritt, den wir heute in der Luftfahrt erlangt haben, sicherlich nicht so schnell erreicht», urteilt Robert Salzl, der mehrere Jahre lang Chefpilot der Deutschen Lufthansa war. Und der Weltrekord- Segelflieger Hans-Werner Grosse sagte einmal, Lindbergh habe «die Begeisterung der Menschen für die Fliegerei geweckt», . Über spitzt formuliert trifft wohl folgender Aphorismus die Sache im Kern: «Charles Lindbergh war der erste Mensch, der den Atlantik im Alleinflug überquerte – und der letzte, der gleichzeitig mit seinem Gepäck angekommen ist …»

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


VFR-Fliegen hoch zehn

Ähnlich wie OL-Läufer sind auch Präzisionsflieger auf der Suche nach Posten. Anstatt sich jedoch eine Lochmarke holen zu müssen, finden sie durch äusserst präzise Navigation Objekte und Wegpunkte aus der Luft. Air Navigation Race ist eine ähnliche Sportart, bei der es gilt, möglichst genau durch einen engen Korridor zu fliegen. Ein Besuch im Trainingslager in Donaueschingen gibt Einblicke in diese spannenden Flugsportarten.

Seite 19


Stelldichein der aviatischen Urgesteine

Die Besucher des diesjährigen Nostalgie-Flugtags im Haslital, darunter zahlreiche Familien, erwartete ein abwechslungsreiches Programm und viel Betrieb. 18 Nostalgieflugzeuge hatten den Weg ins Haslital unter ihre Flügel genommen. Unter ihnen die Ju 52 HB-HOT, mit der Rundflüge gebucht werden konnten, oder auch die DC-3 N431MH.

Seite 22


DC-4 schloss die Schweiz an weltweiten Luftverkehr an

Vor dem Zweiten Weltkrieg als Verkehrsflugzeug DC-4 entworfen, wurden über 1100 Maschinen als C-54 Skymaster vom amerikanischen Militär übernommen. Erst nach dem Krieg wurden wieder 79 zivile DC-4 gebaut. Sie wurden nie so berühmt wie ihre Zeitgenossin Lockheed Constellation, doch der Schweiz ermöglichte die DC-4 den Einstieg in den Langstreckenverkehr, notabene ohne Druckkabine.

Seite 24

Ein doppeltes «Happy Birthday»

Mit einem Tag der Öffentlichkeit feierte das Flugplatzkommando 2 75 Jahre Militärflugplatz Alpnach und das 30-Jahr-Jubiläum des AS332M1 «Super Puma». Vorführungen der Transporthelikopter und Vorbeiflüge des PC-7 TEAM waren die einzigen fliegerischen Darbietungen.

Seite 28
 
   
   
   
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